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Aufruf: Für kulturelle Vielfalt im Internet

Kunst und Kultur leben von der Kreativität einzelner Menschen. Sie schaffen die Werke, die gespielt, gelesen, gesehen und gehört werden. Das gilt auch für das Internet. Nur ein starkes Urheberrecht kann unsere kulturelle Vielfalt in der digitalen Welt sichern und ist damit auch im Interesse der Nutzer. Es darf aufgrund seiner hohen ideellen und wirtschaftlichen Bedeutung für das kulturelle Leben nicht ausgehöhlt werden und muss auch in Zukunft das Recht der Urheberinnen und Urheber bleiben.

Deutscher Kulturrat

REDAKTION admin | Kommentare deaktiviert

Plakataktion: Kulturfledderer

Kulturfledderer © Syndikat/Armin Zedler

Der neuen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, liegt das Plakat “Kulturfledderer” der Initiative JA zum Urheberrecht bei. Das drastische Motiv unterstreicht eindrücklich die Notwendigkeit eines angemessenen urheberrechtlichen Schutzes für Künstler und die gesamte Kulturwirtschaftsbranche.

Das Plakat “Kulturfledderer” der Initiative JA zum Urheberrecht aus Politik & Kultur steht unter http://www.kulturrat.de/dokumente/kulturfledderer.pdf auch als pdf-Datei zur Verfügung. Die Aktuelle Ausgabe von Politik & Kultur kann in der Onlineversion unter http://www.kulturrat.de/puk/puk05-12.pdf ebenfalls kostenlos als pdf-Datei geladen werden.

REDAKTION Andrea Wenger | 2 Kommentare

Friedensverhandlungen?

Die Diskussionen über die Anpassung des Urheberrechts an die Ansprüche einer digitalen Gesellschaft reißen nicht ab. Besonders für den Kulturbereich sind Fragen nach der angemessenen Vergütung geistigen Eigentums zentral.

In der aktuellen Ausgabe von epd-Medien erschien der Artikel »Digitalisierung: Frieden mit den Kulturnutzern im Netz schließen« von Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Zimmermann spricht sich dafür aus, dass der Kulturbereich Frieden mit den Kulturnutzern im Netz schließen solle. »Die Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, endlich flächendeckend tragfähige Modelle zu entwickeln, um im Internet kultur- und kreativwirtschaftliche Güter gegen Entgelt anbieten zu können«. Selbstverständnlich, so Zimmermann weiter, müssen »Urheber und Verwerter […] einen angemessenen wirtschaftlichen Ertrag aus der Nutzung der Werke ziehen können. Nur dann wird es ihnen möglich sein, in weitere Produkte und Dienstleistungen investieren zu können.« weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Bildende Kunst hat Recht. Ein Film von Michael Kreihsl für Kunst hat Recht.

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REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Herber Wind von vorne Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages informiert sich über Phineo – Von Gabriele Schulz

Damaris_pixelio.de

Wenn dieser Artikel erscheint, ist die Weihnachtsspendenstimmung vorbei, die großen Spendengalas im Fernsehen beendet und für viele kommt das harte Erwachen im Monat Januar, wenn im Portemonnaie besondere Ebbe herrscht. Diejenigen, die im vergangenen Jahr helfen wollten und eine gemeinnützige Organisation finanziell unterstützt haben, werden ihr Geld höchstwahrscheinlich losgeworden sein. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Urheberrecht: Stimmen zum Netzprotest

Aus Protest gegen US-Gesetzespläne zum Kampf gegen Raubkopierer im Internet hat das Online-Lexikon Wikipedia sein englisches Angebot am 18. Januar 2012 für 24 Stunden abgeschaltet. Kulturzeit (3Sat) hat Pavel Richter, Markus Beckedahl und Olaf Zimmermann um ihre Einschätzung gebeten.
Pavel Richter ist Vorstand von Wikimedia Deutschland e.V., der sich als gemeinnütziger Verein für die Förderung Freien Wissens einsetzt.
Markus Beckedahl ist Vorsitzender des Digitalen Gesellschaft e.V., als Sachverständiger Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags und bloggt seit 2002 auf www.netzpolitik.org über Politik in der digitalen Gesellschaft.
Olaf Zimmermann ist Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, der sich als Dachverband auf Bundesebene für die Interessen von Kultur- und Medienschaffendene einsetzt.
REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

„Hast du uns beklaut, Alter?“ Sido und das Urheberrecht

Die Rapper Sido und B-Tight gehen im Netz gegen den illegalen Download ihres aktuellen Kinofils “Blutzbrüdaz” vor. In den illegalen Tauschbörsen existiert seit kurzem eine veränderte Version des Films. Der illegale heruntergelandene Kinofilm bricht nach kurzer Zeit ab. Dann wenden sich beide Rapper per Videobotschaft direkt an den Zuschauer, der durch den Download einen Urheberrechtsverstoß begangen hat. Mit doch sehr direkten Worten wird der Zuschauer auf sein unrechtes Verhalten hingewiesen. „Hast du uns beklaut, Alter?“ Sechzig Leute am Set, so Sido und B-Tight, müssen schließlich für ihre Arbeit entlohnt werden. „Is doch nicht dein Ernst, Alter.“ Für Spaß und Leistung, so die Botschaft, muss auch bezahlt werden. „Wie im Puff, Alter…“, da gehe man auch hin und bezahle, ganz automatisch, so beide Rapper. Schlagende Argumente. Sido als neue Galionsfigur des Urheberrechts – wer hätte das gedacht…

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REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Verwertungsgesellschaften – unverzichtbar für die kulturelle Vielfalt • Von Olaf Zimmermann

Christian Seidel/pixelio.de

Die Verwertungsgesellschaften stehen heute an einer Weggabelung: Gehören sie eher zur Kultur oder eher zum Kommerz, sind sie ganz normale Unternehmen wie tausende andere auch, sind sie Unternehmen besonderer Art, weil sie in besonderer Weise sozialen und kulturellen Zwecken verpflichtet sind oder sind sie Selbsthilfeeinrichtungen der Künstler, die auch wirtschaftliche Zwecke verfolgen? weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Die Herausforderungen für die KSK

Uwe Fritz, Leiter der Künstlersozialkasse

Gabriele Schulz im Gespräch mit Uwe Fritz

puk: Herr Fritz, zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe als Leiter der Künstlersozialkasse (KSK)? Welche Akzente wollen Sie mit Ihrer Arbeit setzen?
Uwe Fritz: Die Künstlersozialkasse setzt bereits die richtigen Akzente durch eine gute, zuverlässige und fachkundige Arbeit, die stets die Belange der versicherten Künstler und Publizisten wie auch der Kulturwirtschaft im Blick behält. In den letzten Jahren hat es erheblichen Zuwachs bei der Zahl der Versicherten und vor allem bei der Zahl der abgabepflichtigen Unternehmer gegeben. Dieser Zuwachs und die sich laufend ändernden Rahmenbedingungen sind eine große Herausforderung für die Künstlersozialkasse insbesondere vor dem Hintergrund abnehmender Ressourcen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Was sich alles ändern muss – Klaus Gerrit Friese

 

Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Ein Plädoyer aus Galeristensicht

Als vor einigen Jahren das Konzept der Initiative zur Kreativwirtschaft durch das Bundeswirtschaftsministerium und den Kulturstaatsminister entwickelt wurde, glaubten wir an einen Aufbruch. Genau dieses mit relevanten finanziellen Mitteln ausgestattete Instrument einer institutionalisierten Zusammenarbeit von Politik und Kulturwirtschaft erschien dem Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) als stilbildend und konzeptionell richtig. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar