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Damaris_pixelio.de
Wenn dieser Artikel erscheint, ist die Weihnachtsspendenstimmung vorbei, die großen Spendengalas im Fernsehen beendet und für viele kommt das harte Erwachen im Monat Januar, wenn im Portemonnaie besondere Ebbe herrscht. Diejenigen, die im vergangenen Jahr helfen wollten und eine gemeinnützige Organisation finanziell unterstützt haben, werden ihr Geld höchstwahrscheinlich losgeworden sein. weiterlesen
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Die Rapper Sido und B-Tight gehen im Netz gegen den illegalen Download ihres aktuellen Kinofils “Blutzbrüdaz” vor. In den illegalen Tauschbörsen existiert seit kurzem eine veränderte Version des Films. Der illegale heruntergelandene Kinofilm bricht nach kurzer Zeit ab. Dann wenden sich beide Rapper per Videobotschaft direkt an den Zuschauer, der durch den Download einen Urheberrechtsverstoß begangen hat. Mit doch sehr direkten Worten wird der Zuschauer auf sein unrechtes Verhalten hingewiesen. „Hast du uns beklaut, Alter?“ Sechzig Leute am Set, so Sido und B-Tight, müssen schließlich für ihre Arbeit entlohnt werden. „Is doch nicht dein Ernst, Alter.“ Für Spaß und Leistung, so die Botschaft, muss auch bezahlt werden. „Wie im Puff, Alter…“, da gehe man auch hin und bezahle, ganz automatisch, so beide Rapper. Schlagende Argumente. Sido als neue Galionsfigur des Urheberrechts – wer hätte das gedacht…
Christian Seidel/pixelio.de
Die Verwertungsgesellschaften stehen heute an einer Weggabelung: Gehören sie eher zur Kultur oder eher zum Kommerz, sind sie ganz normale Unternehmen wie tausende andere auch, sind sie Unternehmen besonderer Art, weil sie in besonderer Weise sozialen und kulturellen Zwecken verpflichtet sind oder sind sie Selbsthilfeeinrichtungen der Künstler, die auch wirtschaftliche Zwecke verfolgen? weiterlesen

Uwe Fritz, Leiter der Künstlersozialkasse
Gabriele Schulz im Gespräch mit Uwe Fritz
puk: Herr Fritz, zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe als Leiter der Künstlersozialkasse (KSK)? Welche Akzente wollen Sie mit Ihrer Arbeit setzen?
Uwe Fritz: Die Künstlersozialkasse setzt bereits die richtigen Akzente durch eine gute, zuverlässige und fachkundige Arbeit, die stets die Belange der versicherten Künstler und Publizisten wie auch der Kulturwirtschaft im Blick behält. In den letzten Jahren hat es erheblichen Zuwachs bei der Zahl der Versicherten und vor allem bei der Zahl der abgabepflichtigen Unternehmer gegeben. Dieser Zuwachs und die sich laufend ändernden Rahmenbedingungen sind eine große Herausforderung für die Künstlersozialkasse insbesondere vor dem Hintergrund abnehmender Ressourcen. weiterlesen

Katharina Wieland Müller / pixelio.de
Ein Plädoyer aus Galeristensicht
Als vor einigen Jahren das Konzept der Initiative zur Kreativwirtschaft durch das Bundeswirtschaftsministerium und den Kulturstaatsminister entwickelt wurde, glaubten wir an einen Aufbruch. Genau dieses mit relevanten finanziellen Mitteln ausgestattete Instrument einer institutionalisierten Zusammenarbeit von Politik und Kulturwirtschaft erschien dem Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) als stilbildend und konzeptionell richtig. weiterlesen

Imre Török hält ein Impulsreferat bei dem Workshop Interkultur 2010
Schriftsteller und Künstler protestieren gegen Unterdrückung und Zensur in Weißrussland
Berlin, 26. Juli 2011: »Eine Diktatur mitten in Europa: Oppositionelle werden verfolgt, unbotmäßige Medien verboten, kritische Künstler un-terdrückt. Das ist nicht hinnehmbar, das muss von allen demokratischen Kräften eindeutig verurteilt werden«, meint Imre Török, Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS in ver.di). »Wir, die Künstler und Intellektuellen, gerade in Deutschland, haben für die demokratischen Freiheiten eine besondere Verantwortung«. weiterlesen