CARMINA MUNDI – Konzert zum Aktionstag

Aachener Kammerchor CARMINA MUNDI

Wer den Aachener Chor „CARMINA MUNDI“ kennt, der weiß, dass das erfolgreiche Ensemble unter der Leitung des neuen Aachener Musikschulleiters Harald Nickoll immer wieder neu zu überraschen weiß. So mag man sich nur schwerlich vorstellen, was man sich unter dem neuen Konzerttitel „Klinge, alte Wunderstadt!“ vorstellen darf oder soll. Selbstverständlich verbergen sich dahinter wieder anspruchsvolle A-capella-Werke aus verschiedenen Musik-Epochen und -Stilen. Neben Brahms „Vineta“ und Schütz „Die mit Tränen säen“ wird z.B. Sverre Berghs hochdramatisches „Death shall have no dominion“ erklingen. Ein besonderer Leckerbissen wird mit Gustav Malers „Um Mitternacht“ geboten, hier in der neunstimmigen A-capella-Bearbeitung für gemischten Chor. Womit der auf das Singen in „reiner Stimmung“ spezialisierte Chor sonst noch aufwarten wird, soll hier nicht verraten werden. Erklärtes Ziel des Chorleiters ist es jedenfalls, beim Zuhörer wieder ein „wellness“-Gefühl zu erzeugen. Schließlich gäbe es nichts Entspannenderes als sich auf eine bewegende Reise durch die Klangwelt Carmina Mundis mitnehmen zu lassen. Wer sich diesen Kurzurlaub vom Alltag gönnen möchte, sollte am Samstag, den 19. Mai um 20 Uhr in die Aula Carolina, Pontstr. 7–9, Aachen kommen.

Weitere Informationen und Reservierungen unter www.carmina-mundi.de

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Feitagsservice: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.

Berücksichtigt werden Drucksachen zu folgenden Themen: Auswärtige Kulturpolitik, Bildung, Bürgerschaftliches Engagement, Daseinsvorsorge, Erinnern und Gedenken, Europa, Föderalismusreform Informationsgesellschaft, Internationale Abkommen mit kultureller Relevanz, Kulturelle Bildung, Kulturfinanzierung, Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, Kulturpolitik allgemein, Kulturwirtschaft, Künstlersozialversicherungsgesetz, Medien, Soziale Sicherung, Steuerrecht mit kultureller Relevanz, Stiftungsrecht und Urheberrecht.

Digitalisierung

Drucksache 17/8999 (15. 03. 2012)
Fünfter Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“

Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

Drucksache 17/9013 (19. 03. 2012)
Anfrage der Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE.

Digitale und soziale Spaltung bei Zugang und Nutzung des Internets in Deutschland
“Die aktuellen Ergebnisse des von der Initiative D21 e. V. veröffentlichten (N)ONLINER Atlas 2011 zeigen, dass bei der Nutzung des Internets in Deutschland immer noch eine digitale Spaltung zwischen den Nutzerinnen und Nutzern entlang von Einkommen und Bildungsgrad existiert. So sind nur 60,5 Prozent aller Menschen mit Volks- oder Hauptschulabschluss online, wohingegen 90,2 Prozent aller Menschen mit abgeschlossenem Abitur bzw. Studium das Internet nutzen. [...]” Weiter

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Stützen der Aktion: Barbara Lison

Barbara Lison, Ltd. Bibliotheksdirektorin Stadtbibliothek Bremen, Vorstand Deutscher Bibliotheksverband

Barbara Lison unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2012, der dieses Jahr unter dem Motto „Wert der Kreativität“ steht. Unter der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Staatstheater Darmstadt beteiligt sich mit zahlreichen Inszenierungen

Die Leiden des jungen Werther, Andreas Vögler © Barbara Aumüller

Das Staatstheater Darmstadt ist gleich mit zwölf Aufführungen rund um den 21. Mai am Aktionstag dabei. Von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ über das Musical „My fair lady“ zu Johann Kresniks choreographischem Theater „Sylvia Plath“, können die unterschiedlichsten Inszenierungen besucht werden.

In „Engel der Armen“, einem Stück des österreichischen Autors und studierten Philosophen Clemens Berger, geht es um den Billigbestatter Marc Maló von dem man erzählt, wo immer er auf Festen und Feiern zu Gast sei, sterbe jemand…

Der Mann der mit Jimi Hendrix tanzte oder Sogar für die Revolution braucht man Profis“ ist ein Stück nach Motiven aus dem Roman Klassentreffen von Kurt Appaz: „Sikora hat sie alle leben und sterben gesehen: Jimi, Jim, Janis und all die anderen. Sein Interview mit Giselher Przychodniak, dessen Buch über die Roaring Seventies gerade die Bestsellerlisten stürmt, wird zum rasanten Schlagabtausch zweier Sprachduellanten zwischen Pop, Politik und Globalisierung – untermalt vom Soundtrack aus drei Jahrzehnten Popgeschichte.“ weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

nmz-TV-zum Kulturinfarkt. Reinschauen!!

Was hat die Veröffentlichung zum Kulturinfarkt doch für Wellen der Empörung hervorgerufen. Nun steht einer der Autoren, Armin Klein, Rede und Antwort. Und zwar auf der nmz-Messebühne der Musikmesse 2012. Mit von der Partie sind überdies Brigitte Zypries (SPD), Lydia Grün (Musikland Niedersachsen) und Moritz Puschke (Deutscher Chorverband). Die Moderation leiten Barbara Haack und Theo Geißler von der nmz.

Film ab:

YouTube Preview Image

Noch mehr Musik-Kultur in Wort und Bild finden Sie auf den Seiten der nmz.

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Fluchtgeschichten

Das neue Buch des Deutschen Auswandererhauses

Mit dem Buch „Fluchgeschichten. Aus und nach Deutschland. Biografien und Hintergründe 1933-2011“ stellt das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojektes vor. Zahlreiche Interviews, Begleittexte zur internationalen Flüchtlingsthematik und ausgewählte Biografien liefern interessante Antworten mit universalgeschichtlichem Ansatz. Im heutigen Kurzinterview gibt uns die Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, Karin Heß, einen vertieften Einblick in das Buch sowie das Schaffen des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven.

kulturstimmen: Was genau ist und macht das Deutsche Auswandererhaus?

Karin Heß: Als das Deutsche Auswandererhaus im Jahr 2005 eröffnet wurde, war es das erste Museum in Deutschland, das sich der europäischen Auswanderungsgeschichte widmete. weiterlesen

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Auch die Niederrheinischen Sinfoniker beteiligen sich

Niederrheinischen Sinfoniker; Foto: Matthias Stutte

Mönchengladbach. Am Montag, 21. Mai und dem vorausgehenden Wochenende (18. bis 20. Mai) findet der zweite bundesweite Aktionstag „Kultur gut stärken“ statt, dieses Jahr unter dem Motto „Wert der Kreativität“. Auch die Niederrheinischen Sinfoniker beteiligen sich an dem Aktionstag und möchten am 21. Mai auf sich selbst sowie das Theater Krefeld Mönchengladbach aufmerksam machen. Ihr besonderes Anliegen ist es, auch Menschen zu erreichen, die bislang noch wenig oder keinen Bezug zu Konzert und Theater gefunden haben. Deswegen bringen die Musiker im Verlauf des gesamten Aktionstags in verschiedenen Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und Restaurants in ganz Mönchengladbach, darunter „Gottschalk“, „Marie Claire“ und „Palace St. George“, 15- bis 30-minütige musikalische Kostproben aus dem Bereich der Kammermusik zu Gehör. Ein Celloquartett wird ebenso vertreten sein wie ein Bläsertrio oder Musik für Harfe solo. weiterlesen

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Stützen der Aktion: Ralph Deifel

Ralph Deifel, Bayerische Staatsbibliothek Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, Vorstand Deutscher Bibliotheksverband

Ralph Deifel unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2012, der dieses Jahr unter dem Motto „Wert der Kreativität“ steht. Unter der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Kultur-Aufstand!

Die Kultur Initiativgruppe aus Lünen ruft am Aktionstag zum Kultur-Aufstand aus.
„Kultur ist Lebensmittel“, „Kultur ist knallharter Standortfaktor“ – Wer das unterstreicht, sollte sich am Montag, den 21. Mai 2012, um 18.00 Uhr vor dem Heinz-Hilpert-Theater in Lünen einfinden. Am besten mit einem Stuhl oder Hocker, auf jeden Fall mit einer Sitzgelegenheit, um für die Kultur in Lünen einen Platz zu besetzen. Der Deutsche Kulturrat ruft bundesweit zum Bekenntnis für die Kultur auf. Lünen macht mit! Sie auch! Zeigen Sie sich! Demonstrativ! weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Kein Schmelztiegel für die Orchester des Südwestrundfunks

Ein Offener Brief der Redaktion der neuen musikzeitung an die Intendanz
und Hörfunkdirektion des SWR

Sehr geehrter Herr Boudgoust, sehr geehrter Herr Hermann,

die neue musikzeitung dankt Ihnen hiermit noch einmal für Ihre Teilnahme an unserer Diskussion auf der Frankfurter Musikmesse über die Zukunft der SWR-Orchester. An eine Übereinstimmung der Standpunkte war dabei natürlich nicht zu denken – es war gleichwohl nützlich, die Argumente auszutauschen, zumal, da die endgültige Entscheidung über die Orchester-Situation beim SWR zunächst einmal bis in den Juni 2012 verschoben worden ist. Es gibt also genügend Zeit, alles noch einmal gründlich zu überdenken und nach Lösungen zu suchen. Dieser Offene Brief der neuen musikzeitung will nicht als allgemeiner Protest gegen die geplanten Veränderungen verstanden werden, sondern als Beitrag zu möglichen Modellen, die die parallele Existenz zweier Sinfonieorchester im SWR sichern könnten.

Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die aktuellen Pläne der Intendanz nicht nur bis Juni 2012, sondern auf unbestimmte Zeit verschoben, am besten aufgehoben würden. In den Orchestern, besonders im Baden-Badener/Freiburger, ist schon gefährliche Unruhe entstanden. Ein 1. Oboist nahm bereits eine Professur in Berlin an, ein hervorragender Klarinettist, der zurzeit noch auf Probe spielt, fürchtet, nicht ganz zu Unrecht, dass er bei der derzeitigen Situation keine Aussicht auf eine Festanstellung haben kann. Das sind bedrohliche Anzeichen einer schleichenden Erosion, die für beide Orchester gefährlich werden könnte, weil gerade die besten Musiker eines Orchesters sich erfahrungsgemäß beizeiten anderweitig umsehen. Eine Fusion der beiden Orchester, ohnehin schon äußerst problematisch, würde im Endeffekt ohne die Spitzenmusiker der Ensembles auskommen müssen, mit dem fatalen Ergebnis, dass man dann zwar ein zahlenmäßig großes, aber qualitativ höchstens mittelmäßiges Orchester besitzt. Daran würde auch ein sogenannter Spitzendirigent, wenn er denn überhaupt käme, nur wenig ändern können. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar