Blog-Archiv

Ohne Agenten keine Erfolgsgeschichten

Rike / pixelio.de

Die neue Ausgabe der Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturates erscheint in wenigen Tagen. Heute vorab ein kleiner Vorgeschmack aus dem Schwerpunktthema des Heftes “Wa(h)re Kunst”. Die Ausgabe kann ab sofort online unter www.kulturrat.de abgerufen werden

Warum es heute mehr Literaturagenten in Deutschland gibt als vor 20 Jahren, wie sie arbeiten und wie sich der Buchmarkt verändert, fragt Gabriele Schulz die Literaturagentin Rebekka Göpfert.

Frau Göpfert, wenn ich mir das Marktgeschehen zwischen Autoren und Verlagen anschaue, welche Rolle haben Sie als Literaturagentin in diesem Spiel? weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Nachgefragt: Tanzfonds Erbe

© Simone Scardovelli

Der Tanzfonds Erbe fördert künstlerische Projekte zum Kulturerbe Tanz und zeigt, dass das Engagement der Kulturstiftung des Bundes auch nach Tanzplan Deutschland weitergeht. Madeline Ritter, die ehemalige Leiterin von Tanzplan Deutschland berichtet im Kurzinterview der Woche über das neue Projekt Tanzfonds Erbe.

kulturstimmen.de: Warum ist die Pflege des Kulturerbes Tanz in Deutschland durch einen Tanzfonds Erbe wichtig und wie sieht das Kulturerbe Tanz genau aus, das es zu wahren gilt? weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Ausgezeichnet: Kulturpolitikjournalismus

P&K-Preisträger, Jurymitglieder und die Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates: Gerhard Schick (WDR/Arte), Reiner Deutschmann, MdB, Joachim Hake, Regine Möbius, Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung), Lukrezia Jochimsen, MdB (vordere Reihe v.l.n.r); Siegmund Ehrmann, MdB, Agnes Krumwiede, MdB, Theo Geißler, Olaf Zimmermann, Christian Salewski (Zeit-Dossier), Wolfgang Börnsen, MdB und Fredy Gareis (Zeit-Dossier) (hintere Reihe v.l.n.r)

Gestern Abend fand die Verleihung des Politik & Kultur-Journalistenpreises in Berlin statt.

Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung), Fredy Gareis und Christian Salewski (Zeit-Dossier) sowie Gerhard Schick und Birgit Schulz (WDR/ARTE) bekamen den Journalistenpreis der Zeitung Politik & Kultur überreicht. Die Auszeichnung wird für die exzellente Darstellung kulturpolitischer Themen verliehen.
Christian Eger überzeugte die Jury durch seine kontinuierliche journalistische Begleitung und Aufbereitung der Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt. Fredy Gareis und Christian Salewski werden ausgezeichnet für die Reportage “Ein Picasso für Palästina”, erschienen im ZEIT-Dossier. Der Beitrag “Halbmond über Köln” von Gerhard Schick und Birgit Schulz, ausgestrahlt von WDR/ARTE, wird als beste Fernsehreportage ausgezeichnet.
 
Neben den Preisträgern war die Poetry Slammerin Josephine Bergholz das Highlight des Abends.
Erste Eindrücke zur Preisverleihung:

Agnes Krumwiede, MdB im Gespräch mit Preisträger Gerhard Schick

Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin, Ministerialdirektorin Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel und Wolfgang Börnsen, MdB

Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung) und Lukrezia Jochimsen, MdB, auf den Sie die Laudatio hielt

Wolfgang Börnsen, MdB, übergiebt den P&K-Preis an Fredy Gareis und Christian Salewski

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Bitte vorlesen!

© Stiftung Lesen - Thomas Kärcher

Am 16. November findet der 9. Bundesweite Vorlesetag statt und lädt in ganz Deutschland zum Vorlesen ein. Im letzten Jahr gab es bei Deutschlands größtem Vorlesefest mehr als 12.000 Vorlese-Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Im Kurzinterview der Woche spicht Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, mit kulturstimmen.de über die Idee und gibt einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Aktionstag.

kulturstimmen: Was genau ist der Bundesweite Vorlesetag und welche Idee steckt dahinter?

Dr. Jörg F. Maas: Der Bundesweite Vorlesetag ist Deutschlands größtes Vorlesefest und findet seit 2004 jedes Jahr an einem Freitag im November statt, dieses Jahr am 16. November. An diesem Tag finden im ganzen Land Vorleseaktionen statt – in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken genauso wie an ungewöhnlichen Orten wie Museen, Tierparks, Zügen, Fernsehstudios oder Fabriken. Damit wollen die Initiatoren Die ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. Über diesen Impuls sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

WORTE gegen RECHTS

„Mit „WORTE gegen RECHTS“ geht der VS in ver.di mit Lesungen, Plakataktionen und anderen Veranstaltungen im Jahr 2012 engagiert gegen Rassismus und Nazis vor. So auch anlässlich des Aktionstages „Kultur gut stärken“ in der neuen VS- Reihe „Literatur sucht Politik“

Wir wollen, dass jeder in unserer Gesellschaft frei von Angst vor rechtem Einfluss leben kann und dass es keine Toleranz für Neonazis gibt. Deshalb engagieren auch wir als Autorinnen und Autoren uns mit unserem Wort gegen Hass und Gewalt und leisten mit unseren öffentlichen Auftritten einen Beitrag dazu, dass Neonazis keine Chance haben.

Die ersten Lesungen „WORTE gegen RECHTS“ fanden auf der Leipziger Buchmesse vom 15. bis 17. März 2012 statt, VS-Autoren vieler Städte folgten bereits mit eigenen Veranstaltungen .

Zu diesem literarisch-politischen Themenabend mit sächsischen Schriftstellern anlässlich des Aktionstages „Kultur gut stärken“, möchten wir Sie sehr herzlich einladen. Es lesen u.a. Thomas Bachmann, Michael Graul, Adel Karasholi, Anna Kürschner, Regine Möbius, Bettine Reichelt, Elia Scirouvsky und Julius Späte.
Der VS-Landesvorsitzende, Steffen Birnbaum, moderiert die Lesung.“

Donnerstag, den 31. Mai 2012, 19.30 Uhr im Literaturcafé, Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28,04103 Leipzig

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Literatur sucht Politik

Gerd Altmann / pixelio.de

Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Literatur sucht Politik“ anlässlich des Aktionstages „Kultur gut stärken“ mit der Lesung „Karola Bloch, Jürgen Teller, Andziula Tagelicht – Drei aufrechte Leben für die konkrete Hoffnung“

„Als Architektin und Bauhaus-Anhängerin wehrte sich Karola Bloch (1905-1994) gegen das NS-Regime. Ihre Schwägerin, die Tänzerin Andziula Tagelicht (1907-1943) schrieb aus dem Ghetto Warschaus hoffnungsvolle Briefe durch die Zensur hindurch. Andziula Tagelicht wollte als Schülerin der weltbekannten Tanzchoreografin Mary Wigman in ihrem nur kurzen Leben den Kindern im Warschauer Ghetto durch Tanzunterricht Mut machen. Karola Blochs Angehörige wurden im KZ Treblinka ermordet. Sie litt unter diesem Trauma bis zu ihrem Tod. – In der Lesung aus dem Buch „Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin“ (herausgegeben von Irene Scherer und Welf Schröter) wird Karola Bloch als berufstätige Frau, ihre Freundschaft zu dem Leipziger Blochschüler Jürgen Teller („Briefe durch die Mauer – Briefwechsel 1954–1998 zwischen Ernst und Karola Bloch sowie Jürgen und Johanna Teller“) ebenso zur Geltung kommen wie ihr Leiden an der Shoah. Karola Bloch und ihr Mann Ernst Bloch kamen 1949 voller Hoffnung nach Leipzig in die DDR und verließen sie nach Berufs- und Publikationsverboten 1961 mit enttäuschter Hoffnung in Richtung Tübingen. Die „Leipziger Zeit“ war für die Blochs ein Wendepunkt. weiterlesen

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Badische Landesbühne steht ganz im Zeichen von “Kultur gut stärken”

Szenenfoto HAUPTSACHE ARBEIT Ensemble (Foto Peter Empl)

Im Rahmen des zweiten bundesweiten Aktionstages „Kultur gut stärken“ organisiert der Freundeskreis der Badischen Landesbühne am 18. und 19. Mai 2012 unter dem Motto „Bücher und Theater“ einen Bücherflohmarkt im Foyer des Bürgerzentrums Bruchsal. Am Freitag, dem 18. Mai, können Interessierte ab 18.00 Uhr in den Bücherkisten nach Lesestoff suchen.

Am Samstag, dem 19. Mai, gibt es vormittags gleich zwei Verkaufstätten: Von 11.00 bis 14.00 Uhr im Foyer sowie mobil mit „Bauchläden“ auf dem Wochenmarkt. Und abends wird der Bücherflohmarkt auch an diesem Tag von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr fortgesetzt.

Natürlich soll an diesem Wochenende auch das Theater nicht zu kurz kommen und so zeigt die Badische Landesbühne an beiden Abenden „Hauptsache Arbeit“ von Sibylle Berg.

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REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Es geschah in Berlin

Der Krimiautor Horst -ky Bosetzky

Der Krimiautor -ky liest im Rahmen des Aktionstages im Familienzentrum „Upsala“ in Berlin, Pankow aus seinem neuem Buch „Unterm Fallbeil“. -ky, Horst Bosetzky, ist der Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller in der ver.di Berlin. Diese Lesung ist im Sinne von „Kultur gut stärken“ die Auftaktveranstaltung einer Lesereihe des Familienzentrums Upsala-Klub mit dem Verband deutscher Schriftsteller in der ver.di Berlin. Der Förderer dieser Lesereihe ist Fred Leißling, Wohnungsgenossenschaft Vineta 98, Berlin-Pankow.

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Blätterwald oder Die Quintessenz des Buches

Carola Willbrand, Katharina Jesdinsky 2012

»Das Künstlerbuch erschließt sich in der Sequenz erst in der Zeitdimension. Der  Unterschied zum herkömmlichen Buch besteht einzig und allein darin, dass es sich hier um eine Sequenz des  Bildens handelt, und dass die Gesamtheit Künstlerbuch ein eigenständiges Werk darstellt.«

Guy Schraenen (1)

Im Frühjahr lädt der Deutsche Künstlerbund seine Mitglieder und Gäste ein, Künstlerbücher in eine Studioausstellung einzubringen. Bücher beschäftigen Künstlerinnen und Künstler schon immer; das Künstlerbuch stellt eine eigenständige Gattung in der bildenden Kunst dar. Die Bandbreite und Erscheinungsform von Künstlerbüchern ist groß: mit Text, ohne Text, mit Farbe, ohne Farbe, als Unikate oder Multiples, in kleinen oder größeren Auflagen, in Buchform, als Blättersammlung in einer Schachtel, als Leporello oder auch ganz anders ? aber immer mit dem Verweis auf das Buch. weiterlesen

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Liebeserklärung an Literatur und Kultur in Mainz

Mainzer Literaturfestival

In der nächsten Woche ist es soweit: Vom 11. bis zum 13. Mai es ist wieder Zeit für das Mainzer Literaturfestival. In ungezwungener Atmosphäre werden Publikum, Autoren, Verleger und andere Kulturschaffende zusammengebracht. Statt ganz großer Namen setzt man in Mainz auf das Kredenzen von Geheimtipps. In der Eigendarstellung sprechen die Macher von dem Mainzer Literaturfestival als „einem kulturellen Beitrag und [einer] Liebeserklärung an Literatur, Kultur und Mainz.“. Was hinter dieser Liebeserklärung steckt, fragte kulturstimmen die Geschäftsführerin des gONZoverlags und Leiterin des Festivals, Miriam Spies.

kulturstimmen: Wie und warum entstand das Mainzer Literaturfestival?

Miriam Spies: Die Idee zu diesem Festival entstand 2009, d.h., eigentlich Ende 2008.
Damals gab es seit einem guten Jahr den gONZoverlag, der so klein war, dass er nicht mehr als ein bis zwei Bücher pro Jahr rausbringen konnte. Es gab aber bedeutend mehr interessante Autoren. So entstand die Idee, diese Autoren nicht in einer Anthologie,  sondern auf einem Festival zu präsentieren. Zudem findet in Mainz alle zwei Jahre die Mainzer Minipressen-Messe statt. Ich dachte, das könne man Leipzig liestmäßig
verweben: die Messe und ein Literaturfestival. Und der schnödeste Grund von
allen war: Mainz hatte zu dieser Zeit kein Literaturfestival. Und besser als über ein nicht vorhandenes Festival zu klagen ist es bekanntlich, einfach eins aus dem Boden zu stampfen.

kulturstimmen: Das Mainzer Literaturfestival grenzt sich vom Mainstream ab. Wo kann man es verorten?

Miriam Spies: Wie der komplette gONZoverlag sich stark an die amerikanische Beatbewegung der 60er Jahre anlehnt, ist auch das Festival atmosphärisch dort angesiedelt. Aber im Grunde ist es ein Sammelbecken für Künstler aller Subkulturen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar