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4. Education-Projekt: Carmina Burana

Erich-Kästner-Schule Frankfurt (Oder), Foto: Tobias Tanzyna

Erich-Kästner-Schule Frankfurt (Oder), Foto: Tobias Tanzyna

Drei erfolgreiche Education-Projekte standen bereits auf dem Programm des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt: in diesem Jahr startet mit dem Gesangsprojekt „Carmina Burana“ von Carl Orff das vierte und bisher absolut umfangreichste Projekt. Der zweite Teil dieses Projektes wird im nächsten Jahr ein Tanztheater-Projekt nach der Suite „Die Planeten“ von Gustav Holst sein, und im dritten Jahr wird es die Uraufführung einer vom Brandenburgischen Staatsorchester in Auftrag gegebenen Kinderoper geben. Dieses dreiteilige Projekt wird uns ermöglicht durch die DROSOS Stiftung in Zürich. Die Drosos Stiftung setzt sich dafür ein, dass Menschen in schwierigen Situationen ein Leben in Würde führen können. In unserem Fall sind das Kinder und Jugendliche, die durch unser Projekt den Zugang zu Kunst und Musik finden sollen. Dabei wird ein besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | 1 Kommentar

Sängerkreis Moers 1924 e.V. „Der Vorstand singt, singen Sie mit“

Foto Sängerkreis Moers 1924 e.V.

Foto Sängerkreis Moers 1924 e.V.

Wer singt, lebt gesünder, wird selbstbewusster, kann überzeugen und begeistern …

Der Erhalt der Sängerkultur, die Förderung des Gesangs, das Interessewecken hierfür liegt dem Sängerkreis Moers 1924 e.V. deshalb sehr am Herzen. Er unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21.05.2013 mit seinem Info-Stand in der Moerser Innenstadt, am „Königlichen Hof“.

Das Sängerkreisteam wird informieren und versuchen, die eigene Begeistung  für den Gesang den Passanten und Interessenten zu vermitteln. Mit der inzwischen bewährten „Bam,Bam – Methode“ will man in wenigen Sekunden neue Gesangstalente entdecken und für den aktiven Gesang begeistern …

Details zur Veranstaltung des Sängerkreis Moers 1924 e.V. hier.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Europäischer Musikrat warnt vor voreiligen Kürzungen

© Pdro (GF) / Flickr

 

Der Europäische Musikrat appelliert an die Staaten Europas, in der Finanzkrise die Ausgaben für musikalische Bildung nicht zu stark zu kürzen. „Musikalische Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Entwicklung“, sagte Simone Dudt, Generalsekretärin des Europäischen Musikrats nach einem Treffen des Rates in Glasgow. „Deshalb sollte sie möglichst wenig von Kürzungen betroffen sein. Denn gewachsene Strukturen sind schnell durch voreilige Kürzungen zerstört, aber nur mühsam wieder aufgebaut.“

Zwei Tage lang beriet der Europäische Musikrat in Glasgow über Möglichkeiten, Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zu musikalischer Bildung zu ermöglichen. Die Diskussion wurde von Gretchen Amussen, Vizepräsidentin des Europäischen Musikhochschulverbandes (AEC), angeleitet. In der Debatte unter den Mitgliedsverbänden sei schnell deutlich geworden, „dass die Punkte Zugang und Qualität in enger Verbindung zueinander stehen und nicht voneinander zu trennen sind“, erläuterte Simone Dudt. „Es gibt Bildung in der Musik, aber auch Bildung durch Musik.“

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REDAKTION Christina Denz | Hinterlasse einen Kommentar

Bonn Declaration: Für mehr Musik in Europa

Teilnehmer der Konferenz des Europäischen Musikrats 2011 in Bonn

Musikfunktionäre mit Rhythmusgefühl: Teilnehmer der Konferenz des Europäischen Musikrats 2011 in Bonn (©EMC)

Für mehr und besseren schulischen wie außerschulischen Musikunterricht setzt sich der Europäische Musikrat (EMC) ein. Von Donnerstag bis Sonntag kommt der Rat im schottischen Glasgow zusammen. Dort will er die Ziele der 2011 verabschiedeten Bonn Declaration voranbringen. In der Erklärung beschlossen die Unterzeichner, die Entwicklungsziele der UNESCO zum Erhalt der kulturellen Vielfalt auf den Bereich Musik zu übertragen.

„Jede Stadt, jede Schule, jede Organisation muss schauen, wie es mit der musikalischen Bildung in ihrem Bereich ausschaut“, sagte Till Skoruppa vom Europäischen Musikrat. Derzeit gebe es noch große Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Ländern. „Einige Staaten wie die Schweiz haben die musikalische Grundbildung gesetzlich verankert, in anderen Ländern gibt es an staatlichen Schulen gar keinen Musikunterricht“, sagt Skoruppa. Deshalb müsse in manchen Fällen „Mauern eingerissen werden“. weiterlesen

REDAKTION Christina Denz | Hinterlasse einen Kommentar

Stützen der Aktion: Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstütz den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. Unter der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. In der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

3 Jahre Atelier Klint – 2 Schweden feiern mit

K Mensch

Peter Klint, Künstler und Kulturveranstalter im Atelier Klint auf Sylt

Im Mai 2010 kehrte der Künstler und gebürtige Sylter Peter Klint auf seine Heimatinsel zurück, wo er seither einen Ausstellungs- und Veranstaltungs- raum mit ganzjährigem Kulturprogramm und internationalen Gastkünstlern betreibt. Am Mittwoch, dem 22. Mai, lädt das Atelier Klint alle Interessierten ein, sein dreijähriges Bestehen zu feiern.
Das Programm:

- Lesung von Martin Bengtsson aus seinem Buch Freistoß ins Leben
- Konzert von Martin Bengtsson und Max Koldenius
- Zeichenperformance von Peter Klint
- Ausstellung Kunstgäste XI mit Malerei von Helena Arnback, Stig-Espe Olson und Peter Klint weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Kulturelle Bildung zwischen Hype und Kontinuität

Der Präsident des Deutschen Kulturrats, Christian Höppner am Donnerstag auf der Musikmesse in Frankfurt am Main.

Der Präsident des Deutschen Kulturrats, Christian Höppner, am Donnerstag auf der Musikmesse in Frankfurt am Main.

Um die Zukunft kultureller Bildung ging es am Donnerstag auf der Musikmesse in Frankfurt am Main. In zwei Diskussionsrunden sprachen Vertreter von Kulturverbänden und Kultureinrichtungen unter der Moderation des Deutschlandradio Kultur über die Chancen und Notwendigkeiten von kultureller Bildung.

Die erste Runde ging der Frage nach, wie befristete Modellprojekte zur kulturellen Bildung dauerhaft Wirkung entfalten und einem breiten Publikum zugute kommen können. Es diskutierten: Winfried Kneip von der Stiftung Mercator und Vorstand des Rats für Kulturelle Bildung, Veronika Petzold, Geschäftsführerin des Deutschen Chorverbands, Gerd Taube, Präsident der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats.

„Wir setzen auf Verstätigung und bauen Netzwerke mit Schulen auf, die in Zukunft kultursensible Schulen werden wollen“, sagte Winfried Kneip. Allerdings sei kulturelle Bildung ein Aggregatzustand, der sich ständig verändere, gab Veronika Petzold zu bedenken. Deshalb müssten Modellprojekte nicht nur inhaltlich gut sein, „sondern auch in die Breite gebracht werden“, argumentierte Olaf Zimmermann.

In der zweiten Runde am Nachmittag ging es um Sinn und Zweck außerschulischer kultureller Bildung. Für Joachim Reiss vom Bundesverband Theater in Schulen, der selbst Theater unterrichtet, ist kulturelle Bildung Grundvoraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche Teilhabe erlernen können. Mit Joachim Reiss standen der Präsident des Deutschen Kulturrats, Christian Höppner, der Vorsitzende der Initiative Hören, Karl Karst und der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Musikschulen, Matthias Pannes auf dem Podium.

Olaf Zimmermann und sein Team gaben außerdem auf der Musikmesse Suppe aus – gegen eine Spende zur Unterstützung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Zur „Suppenküche“ hatte die Neue Musik Zeitung aufgerufen. Mehr Fotos sehen Sie auf der Facebook-Seite “Kultur gut stärken” https://www.facebook.com/pages/Kultur-gut-stärken/196179950407157

 

REDAKTION Katrin Miske | Hinterlasse einen Kommentar

Erster Fachbesuchertag auf der Musikmesse in Frankfurt

Der Deutsche Kulturrat ist bis Samstag auf der Musikmesse in Frankfurt in Halle 3.1, Stand C 53 dabei. Unter anderem informiert er über das Angebot “Kultur bildet” http://www.kultur-bildet.de/

Kulturelle Bildung ist auch das Schwerpunktthema der diesjährigen Aktionen rund um den 21. Mai, dem UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt. Wer bislang teilnimmt, erfahren Sie unter http://kulturstimmen.de/kalender/

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REDAKTION Katrin Miske | Hinterlasse einen Kommentar

Chorvereinigung Cantabile Gera hält Benefizkonzert zum Aktionstag ab

Kammerchor

Mitglieder des Kammerchors der Chorvereinigung „Cantabile“

Die Chorvereinigung „Cantabile“ beteiligt sich mit ihrem  Frühlingskonzert am Aktionstag „Kultur gut stärken“.

„Cantabile“ tritt beim Orchideenfest Leutra auf – einem Fest, welches eine Gemeinschaftsaktion des örtlichen Feuerwehrvereins, des NABU und der Kirchgemeinde Leutra ist. Das Benefizkonzert wird am 26. Mai 2013 stattfinden, es singt der Kammerchor.

Leutra in Thüringen liegt neben dem Naturschutzgebiet Leutratal, das eine Vielzahl heimischer Orchideen beherbergt. Jährlich findet das Fest im Ortszentrum von Leutra statt.

Mitglieder von fünf Chören des ehemaligen Hauses der Kultur Gera gründeten im Jahr 1990 die Chorvereinigung.

Als eine der wenigen Chorvereinigungen dieser Art bietet sie für alle Altersklassen Gesangsgruppen an, welche einzeln aber auch gemeinsam auftreten. Sängerinnen und Sänger jeden Alters und unterschiedlicher nationaler Herkunft sind somit in einer „Chorfamilie“ vereint.

Derzeit existieren:
der Spatzenchor:  hier singen Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren, der Kinder- und Jugendchor:  mit Teilnehmern zwischen 9 und 18Jahren
und
der Kammerchor:   für die über 18-Jährigen (die Älteste wird 69.

Weitere Informationen zu „Cantabile“: http://www.cantabile-gera.de/projekte%202013.htm

Chorvereinigung Cantabile e.V. Gera

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

SWR-Rundfunkratschef erhält ersten Musik-Gordi

Der Vorsitzende des SWR-Rundfunkrats, Harald Augter, ist der erste Preisträger des Musik-Gordi. Er erhält den Negativpreis für die Entscheidung des Rundfunkrats, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und das Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg bis 2016 zu fusionieren, wie der Chefredakteur der neuen musikzeitung, Theo Geißler, am Mittwoch kulturstimmen.de sagte. Augter sei eingeladen, “bisher haben wir aber noch keine Zusage”.

Die neue musikzeitung und das Magazin Musikforum haben den Negativpreis gemeinsam ausgelobt. Der Medienmanager und Kulturwissenschaftler Dieter Gorny soll die Auszeichnung in Form einer verknoteten Flöte am Freitag um 13.00 Uhr auf der Musikmesse in Halle 3.1, Stand C53 an Augter überreichen – sofern er kommt.

Der Rundfunkrat des SWR hatte Ende September 2012 die Fusion beschlossen – “nach intensiver Beratung” und “mit großer Mehrheit”, wie es der SWR damals mitteilte. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte erklärt, die Entscheidung sei “schmerzhaft, aber unter den gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen unausweichlich”. Geißler hingegen befand, die Fusion sei “völlig kenntnislos” entschieden worden.

Augter ist seit 2008 Vorsitzender des SWR-Rundfunkrats, im Januar dieses Jahres wurde er im Amt bestätigt.

 

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Der Musik-Gordi 2013 geht an SWR-Rundfunkratsvorsitzenden Harald Augter. Der Gordi versteht sich als “gordischer Knoten” der Musikwelt

REDAKTION Katrin Miske | Hinterlasse einen Kommentar