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Ausgezeichnet: Kulturpolitikjournalismus

P&K-Preisträger, Jurymitglieder und die Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates: Gerhard Schick (WDR/Arte), Reiner Deutschmann, MdB, Joachim Hake, Regine Möbius, Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung), Lukrezia Jochimsen, MdB (vordere Reihe v.l.n.r); Siegmund Ehrmann, MdB, Agnes Krumwiede, MdB, Theo Geißler, Olaf Zimmermann, Christian Salewski (Zeit-Dossier), Wolfgang Börnsen, MdB und Fredy Gareis (Zeit-Dossier) (hintere Reihe v.l.n.r)

Gestern Abend fand die Verleihung des Politik & Kultur-Journalistenpreises in Berlin statt.

Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung), Fredy Gareis und Christian Salewski (Zeit-Dossier) sowie Gerhard Schick und Birgit Schulz (WDR/ARTE) bekamen den Journalistenpreis der Zeitung Politik & Kultur überreicht. Die Auszeichnung wird für die exzellente Darstellung kulturpolitischer Themen verliehen.
Christian Eger überzeugte die Jury durch seine kontinuierliche journalistische Begleitung und Aufbereitung der Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt. Fredy Gareis und Christian Salewski werden ausgezeichnet für die Reportage “Ein Picasso für Palästina”, erschienen im ZEIT-Dossier. Der Beitrag “Halbmond über Köln” von Gerhard Schick und Birgit Schulz, ausgestrahlt von WDR/ARTE, wird als beste Fernsehreportage ausgezeichnet.
 
Neben den Preisträgern war die Poetry Slammerin Josephine Bergholz das Highlight des Abends.
Erste Eindrücke zur Preisverleihung:

Agnes Krumwiede, MdB im Gespräch mit Preisträger Gerhard Schick

Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin, Ministerialdirektorin Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel und Wolfgang Börnsen, MdB

Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung) und Lukrezia Jochimsen, MdB, auf den Sie die Laudatio hielt

Wolfgang Börnsen, MdB, übergiebt den P&K-Preis an Fredy Gareis und Christian Salewski

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Frage der Zeit: Digitalisierung der Unikinos

Warten auf den Filmstart im Hörsaal; © aka-Filmclubs Freiburg

Der aka-Filmclub e.V. in Freiburg ist einer der ältesten und meistbesuchten studentischen Filmclubs Deutschlands. In diesem Jahr feierte er mit einer Sondervorstellung, dem Zuschauer-Wunschfilm „Metropolis“, in seinem Hörsaal-Kino in der Universität sein 54-jähriges Jubiläum. Filmbegeisterte Mitglieder berichten im schriftlichen Interview mit kulturstimmen.de über die Bedeutung, die sie ihrem Studentenkino beimessen, sowie über aktuelle Diskussionen um die Digitalisierung des Kinos. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Never Sorry

Die Verhaftung Ai Weiweis erregte im April letzten Jahres viel Empörung. Die US-Amerikanerin Alison Klayman begleitete den chinesischen Künstler und politischen Aktivisten bis zu diesem Zeitpunkt bereits seit über zwei Jahren mit der Kamera. Das Ergebnis, die am 14. Juni im Kino anlaufende Dokumentation „Ai Weiwei: Never Sorry“, liefert dem Publikum eine Dokumentation, durch die es vor allem die Perspektive des Portraitierten kennen lernt. Im schriftlichen Interview mit filmcontact kainz+hamm wollte kulturstimmen.de mehr über die Intentionen des Films erfahren. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Kunst hat Recht!

Die Initiative „Kunst hat Recht“ ist eine Aktion von Kunstschaffenden in Österreich, um das Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums und die Akzeptanz von Urheber- und Nutzungsrechten der Künstlerinnen und Künstler zu stärken.

Um Ihr Anliegen darzulegen, haben die Künstler eine Reihe von Filmen produziert. Der erste Film ist unter der Regie von Sabine Derflinger entstanden und trägt den Titel “Literatur hat Recht”.

Reinschauen!

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REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Der rote Teppich ist ausgerollt für die 62. Berlinale

Vom 9. bis zum 19. Februar 2012 finden die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Auch in diesem Jahr werden sich bei dem größten deutschen Kulturereignis der Filmindustrie ein Filmbegeistertes Publikum aus über 115 Ländern, mehr als 4000 Journalisten und rund 400 Firmen sowie circa 7000 Fachbesucher der Filmbranche treffen, um den internationalen Film eine gebührende Plattform zu bieten. Festivaldirektor und Intendant der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, gibt im heutigen Kurzinterview fernab vom roten Teppich einen Einblick hinter die Kulissen der Berlinale.

kulturstimmen: Wie begreift sich die Berlinale im 62. Jahr des eigenen Bestehens selbst?

Dieter Kosslick: Wir sind eines der weltweit größten internationalen Publikumsfestivals und unser Publikum liegt uns sehr am Herzen. Die Berlinale ist eine großartige Plattform für den Film – auch für die Filmindustrie und die Medien. In diesem Jahr werden sowohl politische als auch persönliche Umbrüche aus Sicht der Betroffenen eine Rolle spielen, zum Beispiel Themen wie Migration oder der Arabische Frühling spiegeln sich im Programm. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

„Hast du uns beklaut, Alter?“ Sido und das Urheberrecht

Die Rapper Sido und B-Tight gehen im Netz gegen den illegalen Download ihres aktuellen Kinofils “Blutzbrüdaz” vor. In den illegalen Tauschbörsen existiert seit kurzem eine veränderte Version des Films. Der illegale heruntergelandene Kinofilm bricht nach kurzer Zeit ab. Dann wenden sich beide Rapper per Videobotschaft direkt an den Zuschauer, der durch den Download einen Urheberrechtsverstoß begangen hat. Mit doch sehr direkten Worten wird der Zuschauer auf sein unrechtes Verhalten hingewiesen. „Hast du uns beklaut, Alter?“ Sechzig Leute am Set, so Sido und B-Tight, müssen schließlich für ihre Arbeit entlohnt werden. „Is doch nicht dein Ernst, Alter.“ Für Spaß und Leistung, so die Botschaft, muss auch bezahlt werden. „Wie im Puff, Alter…“, da gehe man auch hin und bezahle, ganz automatisch, so beide Rapper. Schlagende Argumente. Sido als neue Galionsfigur des Urheberrechts – wer hätte das gedacht…

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REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Kultur-Mensch: Corinna Belz

Auschnitt des Filmplakats zu Gerhard Richter Painting

Maler malen. Diese einfache Aussage beschreibt zugleich die Stärke und Schwäche bildender Künstler. Viele scheuen das Wort und insbesondere die Auskunft über ihr Werk. Corinna Belz gelang es mit ihrem Film „Gerhard Richter – Painting“ einen großen zeitgenössischen Maler, der sich Interviews zumeist verweigert, zu Wort zu bringen. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | 1 Kommentar

Schön, dass Sie da sind • Von Kristin Bäßler

Szene aus dem Film Almanya

Über den eine Millionsten sogenannten „Gastarbeiter“ wissen wir, dass er Armando Rodrigues de Sá hieß. Er stammte aus Portugal. Am 10.06.1964 erhielt er als Gastgeschenk von der Bundesrepublik Deutschland ein Moped. Und der eine Million und erste? Von ihm wissen wir nichts. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Nachgefragt: Kurzinterview der Woche Projekt “Kunst kann man nicht essen”

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Im Rahmen des Projekts „Kunst kann man nicht essen“ wird die junge Künstlerin Laura Vogler mehrer Monate lang von Marike Strucke und ihrer Kamera begleitet. Das Projekt verschafft spannende Einblicke in den Alltag einer Künstlerin. Der erste Teil der Dokumentation wurde bereits ausgestrahlt (siehe Film oben). Grund genug, um bei Marike Strucke, der Autorin und „Kamerafrau“ von „Kunst kann man nicht essen“, nachzufragen…. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

ZDF aspekte 22.07.2011: Darf man das? Mit Sarrazin in Kreuzberg

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REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar