„Afrika!“: Ausstellung des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V.
Da werden Visionen von Wildnis, Abenteuern, grenzenlosen Steppen, undurchdringlichem Dschungel, tosenden Wasserfällen oder unzähmbaren Flüssen wach. Und woran denkt man, wenn das Wort „Schwarzafrika“ fällt? Sicherlich nicht in erster Linie an geschickte Handwerker, an kundige Metallgießer, an Handelswege oder an gesellschaftliche Strukturen mit Normen, Gesetzen, Jurisdiktion … Wer die Blankwaffen aus Zentralafrika betrachtet, wird rasch erkennen, dass ihre Hersteller und damit ihre Kultur doch meist unterschätzt wurden – und noch immer werden. Um ein Schwert zu machen muss man nicht einfach nur „etwas Eisen“ haben; nein, um die Form zu schmieden, die Verzierungen anzubringen, die Durchbrüche im Metall zu schaffen, ohne seine Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen, bedarf es tiefgreifender metallurgischer Kenntnisse, welche – mangels schriftlicher Aufzeichnungen – über Jahrhunderte vom Meister an den Lehrling weitergegeben wurden.
Was bedeutet ein „Zeremonialschwert“, ein „Häuptlings-“ oder auch ein „Richtschwert“? In Köln sind am 21. Mai 2013 die Werke von Waffenschmieden heute überwiegend ausgestorbener zentralafrikanischer Völker aus zwei Jahrhunderten zu bestaunen.
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