4. Education-Projekt: Carmina Burana

Erich-Kästner-Schule Frankfurt (Oder), Foto: Tobias Tanzyna

Erich-Kästner-Schule Frankfurt (Oder), Foto: Tobias Tanzyna

Drei erfolgreiche Education-Projekte standen bereits auf dem Programm des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt: in diesem Jahr startet mit dem Gesangsprojekt „Carmina Burana“ von Carl Orff das vierte und bisher absolut umfangreichste Projekt. Der zweite Teil dieses Projektes wird im nächsten Jahr ein Tanztheater-Projekt nach der Suite „Die Planeten“ von Gustav Holst sein, und im dritten Jahr wird es die Uraufführung einer vom Brandenburgischen Staatsorchester in Auftrag gegebenen Kinderoper geben. Dieses dreiteilige Projekt wird uns ermöglicht durch die DROSOS Stiftung in Zürich. Die Drosos Stiftung setzt sich dafür ein, dass Menschen in schwierigen Situationen ein Leben in Würde führen können. In unserem Fall sind das Kinder und Jugendliche, die durch unser Projekt den Zugang zu Kunst und Musik finden sollen. Dabei wird ein besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. weiterlesen

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Lautloser Applaus! Ein Weihnachtsmärchen in Gebärdensprache am Hans-Otto-Theater in Potsdam

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun

Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

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Verhängte Ansichten

Rike / pixelio.de

Was steckt oder besser wer steckt eigentlich hinter einem Niqab oder einer Burka?
Von Reinhard Baumgarten

Es ist ein Bild für die Götter. Ein Bild zum Schmunzeln, zum Weinen, zum Zweifeln und zum Verzweifeln. In Amasra, einer vor mehr als zweieinhalbtausend Jahren von Pontusgriechen gegründeten Stadt am Schwarzen Meer, fotografiert eine junge Frau aus Saudi-Arabien Bazarszenen. Mit ihrem iPad lichtet sie Kinder ab, fotografiert Frauen beim Einkaufen, Männer beim Teetrinken, Händler im Gespräch, schlafende Katzen, dösende Hunde. Ihr beleibter Ehemann schaut in engem T-Shirt und halblangen Hosen bei 36 Grad im Schatten zu. Alles normal. Aber eines irritiert. Die ob ihrer gewandten Bewegungen und schlanken Gestalt offenbar junge Frau trägt ein Abāya genanntes schwarzes Ganzkörpergewand, schwarze Handschuhe, ein schwarzes Kopftuch und einen, Niqāb genannten, schwarzen Gesichtsschleier. Den schmalen Seeschlitz verbirgt eine breite Sonnenbrille. Sie fängt die Welt in ihrer Vielfalt und Schönheit mit ihrem iPad ein. Sie selbst versperrt sich dieser Welt, verweigert sich den Menschen, die sie fotografiert und huscht wie ein dunkler Schatten durch die sonnendurchfluteten Gassen Amasras. weiterlesen

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Teilhabe als zentrale Aufgabe der kulturellen Bildung

konstituierende Sitzung Arbeitskreis Kultur bildet.

Arbeitskreis »Kultur bildet.« des Deutschen Kulturrates hat sich konstituiert

Berlin, den 28.11.2012. Der Arbeitskreis »Kultur bildet.« hat sich mit seiner ersten Sitzung gestern in Berlin konstituiert. Der Arbeitskreis »Kultur bildet.« ist das Fachgremium der Dialogplattform Kulturelle Bildung, einem auf vier Jahre angelegten Projekt des Deutschen Kulturrates, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Im Arbeitskreis »Kultur bildet.« arbeiten Vertreter aus dem Kulturbereich, der Wissenschaft, den Migrantenorganisationen, den Stiftungen, der Gewerkschaften, der Freien Wohlfahrtspflege, den Religionsgemeinschaften, der Länder, der Kommunen und dem Bund zusammen, um den Austausch über die Fach- und Verbandsgrenzen zur kulturellen Bildung zu intensivieren und gemeinsam nach Strategien zur verbesserten Verankerung der kulturellen Bildung zu entwickeln.

In der konstituierenden Sitzung, unter Leitung des Präsidenten des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, wurde ein breites Tableau an gemeinsamen Themen entwickelt. Dabei wurde das Thema Teilhabe an kultureller Bildung als eine wichtige Aufgabe identifiziert. Besonders wichtig war es dem Kreis zu unterstreichen, dass kulturelle Bildung alle Bevölkerungs- und Altersgruppen erreichen sollte.

Informationen zur neuen Dialogplattform Kulturelle Bildung des Deutschen Kulturrates finden Sie hier.

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Die Krebstherapie wird eine riesige Herausforderung bleiben

Stefanie Ernst im Gespräch mit Hans Lentzen

Pro Jahr erkranken, laut Angabe der Deutschen Krebshilfe, 450.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Bei 216.000 Menschen führt die Krebserkrankung jährlich zum Tod. Forscher weltweit versuchen Mittel gegen Krebs zu entwickeln. Einer von ihnen ist Hans Lentzen.

Politik & Kultur: Als Krebsforscher sind Sie aus beruflichen Gründen mit dem Sterben konfrontiert, wenn auch in einer sehr indirekten Art und Weise.

Hans Lentzen: Im Gegensatz zu einem Arzt habe ich keinen Kontakt zu den Patienten. Folglich fällt mir zumindest in meinem Beruf ein distanzierterer Umgang mit Sterben und Leid möglicherweise leichter. Eine solche Distanz ist nicht unwichtig, wenn man in der Krebsforschung speziell und in der Forschung allgemein arbeitet. Denn wenn man persönlich mit dem Leiden konfrontiert wird, ist es sehr viel schwieriger, die nötige Objektivität, die Forschung braucht, zu behalten. weiterlesen

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Nachgefragt: Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen

Urwaldlaute (Kundi) der Azande sowie verschiedene Messer der Völker Zentralafrikas der Bwaka, Ngombe, Azande, Yakoma und Mangbetu

Im heutigen Kurzinterview spricht Gregor Wensing, Kulturreferent des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V., über die Hintergründe und Ziele des Vereins und gibt einen Einblick in dessen Arbeit.

kulturstimmen.de: Was ist das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. und wann wurde es gegründet?

Gregor Wensing: Das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. wurde 1967 gegründet. Es stellt die nationale Dachorganisation für alle Bürger in Deutschland dar, die sich seriös mit der Technik und der Geschichte von Waffen befassen möchten. weiterlesen

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Nachgefragt: Rendez-vous mit der Geschichte

© Stadt Weimar

Vom 16. bis 18. November findet das vierte „Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte“ statt. Im Kurzinterview der Woche gibt die Projektleiterin Franka Günther einen Vorgeschmack auf das diesjährige Festival und verrät, was es mit dem Thema „Nachbarschaft“ auf sich hat.

kulturstimmen.de: Beschreiben Sie bitte das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, das dieses Jahr zum vierten Mal gefeiert wird. weiterlesen

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Von der Schwierigkeit des Wägens und Messens

Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, schreibt Helmut Hartung über das aktuelle Urteil zur Tagesschau.de-App.

Es ist verständlich, dass sich Verlage gerichtlich zur Wehr setzen, wenn sie der Auffassung sind, dass sich ein Wettbewerber unfair verhält. Zweifelsohne sind bei Online-Angeboten die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage und der öff entlich-rechtliche Rundfunk, aber auch der private Rundfunk, Google und Facebook oder auch eigenständige Online-Sites, Wettbewerber bei publizistischen Angeboten. Da der öffentlich-rechtliche Rundfunk zudem aus einem Beitrag der Bevölkerung finanziert wird, ist es unabdingbar, dass durch ihn die Geschäftsmodelle privater Anbieter nicht beschädigt werden. Nicht immer hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Vergangenheit an diese Grundregel gehalten. weiterlesen

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Virtueller Raum für Kultur

Rosel Eckstein / pixelio.de

Gabriele Schulz im Gespräch mit Richard C. Schneider

Herr Schneider, wie entstand eigentlich die Idee des Blogs „Zwischen Mittelmeer und Jordan“?

Richard C. Schneider: Ich hatte diese Idee eigentlich schon zum Zeitpunkt, bevor ich Studioleiter in Tel Aviv wurde. Da ich selbst ein intensiver User des Internets bin, habe ich schon sehr frühzeitig überlegt, dass meine Arbeit in Israel auch im Internet präsent sein müsste. Bereits in der Vorbereitungsphase habe ich mit dem Kollegen von tagesschau.de ein Gespräch geführt, ob Interesse an einem solchen Blog besteht. Dort stieß meine Idee direkt auf offene Ohren. Während ich noch um Gelder, Budget oder Genehmigungen kämpfte, hat Annette Dittert, die Studioleiterin in London wurde, mit ihren Video-Blogs angefangen. Sie war also die Erste. Ich hatte dann die Möglichkeit zu sagen, was der NDR kann, müssen wir als Bayerischer Rundfunk auch können. Das wurde dann auch so gesehen und vier, fünf Wochen später stand das Blog „Zwischen Mittelmeer und Jordan“. weiterlesen

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Nachgefragt: Tanzfonds Erbe

© Simone Scardovelli

Der Tanzfonds Erbe fördert künstlerische Projekte zum Kulturerbe Tanz und zeigt, dass das Engagement der Kulturstiftung des Bundes auch nach Tanzplan Deutschland weitergeht. Madeline Ritter, die ehemalige Leiterin von Tanzplan Deutschland berichtet im Kurzinterview der Woche über das neue Projekt Tanzfonds Erbe.

kulturstimmen.de: Warum ist die Pflege des Kulturerbes Tanz in Deutschland durch einen Tanzfonds Erbe wichtig und wie sieht das Kulturerbe Tanz genau aus, das es zu wahren gilt? weiterlesen

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