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Abschlusspräsentation des KulturTagJahrs an der Charles-Hallgarten-Schule in Frankfurt

Veranstatltung-ALTANA-KULTURSTIFTUNG-Foto: Michael Habes

Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes

Was passiert, wenn Schüler ein Schuljahr lang jeden Mittwoch mit Künstlern zusammenarbeiten?
Das von der ALTANA Kulturstiftung konzipierte, in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt  am Main, dem Hessischen Kultusministerium und der Ensemble Modern Akademie durchgeführte KulturTagJahr hat im Schuljahr 2012/2013 erstmals an einer Förderschule für Lernhilfe in Frankfurt stattgefunden. Einen ganzen Schultag lang haben die Schüler des sechsten und siebten Jahrgangs der Charles-Hallgarten-Schule Frankfurt einmal in der Woche mit Bildenden Künstlern, Tänzern, Musikern und Schriftstellern/Schauspielern kreativeTechniken ausprobiert.
Am 24. Mai zeigen die Jugendlichen gemeinsam mit den Künstlern die Ergebnisse des ganzen Jahres in einer interdisziplinären Abschlussaufführung in der Schul-Aula.
Das KulturTagJahr ist eine künstlerische Entdeckungsreise der Schüler in die Natur. Ein ganzes Schuljahr lang kommen professionelle zeitgenössische Künstler – Bildende Künstler, Musiker, Tänzer, Schriftsteller und Schauspieler – einmal in der Woche in die Schule, um mit dem gesamten Doppeljahrgang 6/7 musikalisch, gestalterisch, tänzerisch und literarisch zu arbeiten. Den Abschluss und Höhepunkt des einjährigen Projektes bildet die Aufführung aller beteiligten Schüler des Projekts. Ab dem 21. Mai proben sie eine Woche lang jeden Tag für die Präsentation. In der Aufführung am 24. Mai um 18 Uhr werden die einzelnen Kunstdisziplinen miteinander verzahnt. Selbstverfasste Geschichten und eigene kleine Choreografien verbinden sich zu einer Textperformance. Selbstgestaltete riesige Grashalme bewegen sich rhythmisch auf der Bühne. weiterlesen
REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist internationaler Kinderbuchtag!

Bücherei Regal

Im Mittelpunkt das Kinderbuchtages stehen das Interesse und die Freude von Kindern und Jugendlichen an Literatur und Büchern. Seit 1967 wird der Tag jährlich am 2. April gefeiert.

Lust am Lesen und am Vorgelesen bekommen haben auch viele jüngere Besucher unseres Aktionstages rund um den 21. Mai. Aus diesem Grund laden viele Bibliotheken zu Sonderveranstaltungen ein. In der Göttinger Stadtbibliothek heißt es „Kommt, wir lesen Euch vor!“. Kinder ab 4 Jahren werden zum Zuhören und Erzählen eingeladen.

Mehr Infos Göttinger Stadtbibliothek gibt es hier: http://kulturstimmen.de/kalender/kommt-wir-lesen-euch-vor-1/

Mehr Infos zu Literatur am Aktionstag hier: http://kulturstimmen.de/kalender/

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Lautloser Applaus! Ein Weihnachtsmärchen in Gebärdensprache am Hans-Otto-Theater in Potsdam

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun

Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Nachgefragt: Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen

Urwaldlaute (Kundi) der Azande sowie verschiedene Messer der Völker Zentralafrikas der Bwaka, Ngombe, Azande, Yakoma und Mangbetu

Im heutigen Kurzinterview spricht Gregor Wensing, Kulturreferent des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V., über die Hintergründe und Ziele des Vereins und gibt einen Einblick in dessen Arbeit.

kulturstimmen.de: Was ist das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. und wann wurde es gegründet?

Gregor Wensing: Das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. wurde 1967 gegründet. Es stellt die nationale Dachorganisation für alle Bürger in Deutschland dar, die sich seriös mit der Technik und der Geschichte von Waffen befassen möchten. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | 6 Kommentare

Bitte vorlesen!

© Stiftung Lesen - Thomas Kärcher

Am 16. November findet der 9. Bundesweite Vorlesetag statt und lädt in ganz Deutschland zum Vorlesen ein. Im letzten Jahr gab es bei Deutschlands größtem Vorlesefest mehr als 12.000 Vorlese-Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Im Kurzinterview der Woche spicht Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, mit kulturstimmen.de über die Idee und gibt einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Aktionstag.

kulturstimmen: Was genau ist der Bundesweite Vorlesetag und welche Idee steckt dahinter?

Dr. Jörg F. Maas: Der Bundesweite Vorlesetag ist Deutschlands größtes Vorlesefest und findet seit 2004 jedes Jahr an einem Freitag im November statt, dieses Jahr am 16. November. An diesem Tag finden im ganzen Land Vorleseaktionen statt – in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken genauso wie an ungewöhnlichen Orten wie Museen, Tierparks, Zügen, Fernsehstudios oder Fabriken. Damit wollen die Initiatoren Die ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. Über diesen Impuls sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Liebeserklärung an Literatur und Kultur in Mainz

Mainzer Literaturfestival

In der nächsten Woche ist es soweit: Vom 11. bis zum 13. Mai es ist wieder Zeit für das Mainzer Literaturfestival. In ungezwungener Atmosphäre werden Publikum, Autoren, Verleger und andere Kulturschaffende zusammengebracht. Statt ganz großer Namen setzt man in Mainz auf das Kredenzen von Geheimtipps. In der Eigendarstellung sprechen die Macher von dem Mainzer Literaturfestival als „einem kulturellen Beitrag und [einer] Liebeserklärung an Literatur, Kultur und Mainz.“. Was hinter dieser Liebeserklärung steckt, fragte kulturstimmen die Geschäftsführerin des gONZoverlags und Leiterin des Festivals, Miriam Spies.

kulturstimmen: Wie und warum entstand das Mainzer Literaturfestival?

Miriam Spies: Die Idee zu diesem Festival entstand 2009, d.h., eigentlich Ende 2008.
Damals gab es seit einem guten Jahr den gONZoverlag, der so klein war, dass er nicht mehr als ein bis zwei Bücher pro Jahr rausbringen konnte. Es gab aber bedeutend mehr interessante Autoren. So entstand die Idee, diese Autoren nicht in einer Anthologie,  sondern auf einem Festival zu präsentieren. Zudem findet in Mainz alle zwei Jahre die Mainzer Minipressen-Messe statt. Ich dachte, das könne man Leipzig liestmäßig
verweben: die Messe und ein Literaturfestival. Und der schnödeste Grund von
allen war: Mainz hatte zu dieser Zeit kein Literaturfestival. Und besser als über ein nicht vorhandenes Festival zu klagen ist es bekanntlich, einfach eins aus dem Boden zu stampfen.

kulturstimmen: Das Mainzer Literaturfestival grenzt sich vom Mainstream ab. Wo kann man es verorten?

Miriam Spies: Wie der komplette gONZoverlag sich stark an die amerikanische Beatbewegung der 60er Jahre anlehnt, ist auch das Festival atmosphärisch dort angesiedelt. Aber im Grunde ist es ein Sammelbecken für Künstler aller Subkulturen. weiterlesen

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Armer Poet in Senftenberg

Zwei leere Blätter; Foto: Yana Arlt

Es geht doch. Wie lange noch. Es geht doch. Sie beweisen es tagtäglich. Man lebt eben von Hartz IV, von gelegentlichen Honoraren, oder von irgendwelchen Almosen. Dafür ist man dann im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit tätig. Es geht doch. Oder doch nicht?

Wolfgang Wache und Yana Arlt kennen die Standardtexte für abgelehnte Fördermittelanträge. Wie bereits schon im vorigen Jahr werden die beiden Autoren auch in diesem Jahr  an dem Aktionstag „Kultur gut stärken“ teilnehmen.
Wie kann man die eigene künstlerische Arbeit und das Engagement von Freunden, Mitstreitern und gleich Gesinnten präsentieren? Wie kann man die schwierigen finanziellen Grundlagen und den hohen künstlerischen Anspruch artikulieren?

Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern stellen Wolfgang Wache und Yana Arlt, am Aktionstag, die Frage nach dem „Wert der Kreativität“.

Samstag, 19. Mai 2012
Räume des Nachwuchs-Literatur-Zentrums „Ich schreibe!“
und Wiese mit kleiner Open Air Bühne vor dem Eingang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17 / 01968 Senftenberg
ab 14:00 bis 18:00 Uhr
ARMER POET
Ein Tag der offenen Tür im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“
* Lesung Wolfgang Wache “Es zerreißt mich”
* Buchpremiere Alexander Kiensch “Fragen ohne Antwort”
* Lesung mit Puppenspiel für Erwachsene “Lieblingsautoren zu Gast bei Raz”
* Schreibatelier für Kinder
* Trommelwirbel mit der Gruppe “Ziegenfell”
u.v.m.
dazu gibt es Kaffee/ Tee und Kuchen

Zum Kalendereintrag geht es hier.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Fluchtgeschichten

Das neue Buch des Deutschen Auswandererhauses

Mit dem Buch „Fluchgeschichten. Aus und nach Deutschland. Biografien und Hintergründe 1933-2011“ stellt das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojektes vor. Zahlreiche Interviews, Begleittexte zur internationalen Flüchtlingsthematik und ausgewählte Biografien liefern interessante Antworten mit universalgeschichtlichem Ansatz. Im heutigen Kurzinterview gibt uns die Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, Karin Heß, einen vertieften Einblick in das Buch sowie das Schaffen des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven.

kulturstimmen: Was genau ist und macht das Deutsche Auswandererhaus?

Karin Heß: Als das Deutsche Auswandererhaus im Jahr 2005 eröffnet wurde, war es das erste Museum in Deutschland, das sich der europäischen Auswanderungsgeschichte widmete. weiterlesen

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Welttheatertag: Deutsche Staats- und Stadttheater weiterentwickeln

Landestheater Altenburg - Gera: Foto: Lutz Stallknecht_pixelio.de

DOV-Appell aus Anlass des Welttheatertages am 27. März 2012

Schwerin-Berlin Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) fordert aus Anlass des Welttheatertages am 27. März ein öffentliches Bekenntnis der Politik zu den Staats- und Stadttheatern in Deutschland. Aktueller Hintergrund ist die seit Monaten schwelende Debatte um die immer wieder drohende Insolvenz und massive Verkleinerung des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin. Aber auch an anderen Standorten sind gegenwärtig Theater und Orchester akut gefährdet, z.B. in Altenburg-Gera oder Zittau. weiterlesen

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Klaus Wowereit zeigt “Mut zur Integration”

 

„Mut zur Integration. Für ein neues Miteinander“ – so lautet der Titel des neuen Buches von Klaus Wowereit. In diesem greift Berlins regierender Bürgermeister das Thema Integration umfassend auf und beschreibt es als Kernaufgabe für die Metropole Berlin. Doch was bedeutet Integration genau und wie wird diese heute aktiv umgesetzt? Kulturstimmen fragt im heutigen Kurzinterview persönlich bei Klaus Wowereit nach.

kulturstimmen: Welche Idee liegt Ihrem Buch „Mut zur Integration. Für ein neues Miteinander“ zugrunde?

Klaus Wowereit: Das Buch ist unter anderem das Ergebnis unserer zweijährigen Arbeit in der “Zukunftswerkstatt Integration – Einstiege und Aufstiege in Deutschland” des SPD-Parteivorstandes, die ich in meiner Funktion als Stellvertretender Parteivorsitzender geleitet habe. Aus meiner Sicht ist die Gewährleistung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes neben der Gestaltung des demographischen Wandels die entscheidende Politikaufgabe zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Aus diesem Grunde betrachte ich das Thema Integration auch in erster Linie als eine soziale Frage. Es geht nicht darum, wo jemand herkommt. Es geht darum, allen in Deutschland lebenden Menschen die gleichen Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe zu ermöglichen – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft. Es leuchtet mir nicht ein, da Unterschiede vorzunehmen: Jede und jeder muss die Möglichkeit haben, die jeweiligen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente zum Gesamtwohl unserer Gesellschaft einbringen zu können. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar