
Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes

Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes
Der 21. Mai ist der bundesweite Aktionstag zur kulturellen Vielfalt. Was bedeutet Kultur für Sie? Wie leben oder erleben Sie Kultur? Machen Sie mit bei unserem Fotowettbewerb zum Aktionstag. Zeigen Sie, wie vielfältig Kultur ist.
Bei Genre und Motiv haben Sie freie Wahl: Gruppenbilder, Porträts, inszenierte Fotografie, Collagen oder Schnappschüsse, Fotos von Kunstwerken oder Kunstbesessenen, in Farbe oder Schwarz/Weiß – lassen Sie sich von der Vielfalt inspirieren.
Sie können sich am Wettbewerb mit bis zu drei Fotos beteiligen. Stimmen Sie außerdem über die Gewinner ab. Die zehn Fotos mit den meisten Stimmen erreichen die Endrunde. Eine Jury des Deutschen Kulturrats prämiert die drei originellsten Bildideen mit 1. Platz: 200 Euro, 2. Platz: 150 Euro, 3. Platz: 100 Euro.
Außerdem veröffentlicht die Jury weitere Fotos als E-Cards auf kulturstimmen.de.
Zum Fotowettbewerb: https://www.facebook.com/pages/Kultur-gut-stärken/196179950407157?id=196179950407157&sk=app_206986712736829

Foto: Katharina Wieland Müller /pixelio.de
Die Woche(n) der kulturellen Vielfalt werden in diesem Jahr „eingeleitet“ durch die Deutsche Tanzwoche. Vom 27. April bis zum 5. Mai zeigt die deutsche Tanzszene, was sie zu bieten hat. Der Welttanztag (auch: Welttanztag oder Internationaler Tag des Tanzes) wurde durch die UNESCO angeregt und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen.
Ob Tanz als Ausdrucksform, als Bewegung oder Sport, paar-, gruppenweise oder auch allein – Tanz ist vielfältig und schlägt eine Brücke zum Leben. So präsentiert die Deutsche Tanzwoche alle Facetten des Themas Tanz in Deutschland. Ziel ist die Präsentation und Mitgestaltung der Tanzkultur, Tanzkunst und des Tanzsports.
Aktionen während der Tanzwoche finden Sie unter: www.deutsche-tanzwoche.de
Der Deutsche Kulturrat ist Kooperationspartner der Deutschen Tanzwoche.

Preisträger des Deutschen Engagementpreises 2011 © Marc Darchinger
„Geben gibt“ – im Rahmen dieser von zahlreichen gemeinnützigen Verbänden und Organisationen initiierten Kampagne wurde 2009 erstmalig der Deutsche Engagementpreis vergeben. Bürgerschaftliches Engagement geriet so wieder intensiv in die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion. Heute gilt der Deutsche Engagementpreis als die wichtigste Würdigung für bürgerschaftliches Engagement bundesweit und wird als eigenständiges Projekt weitergeführt. Für die diesjährige Auslobung des Preises können noch bis zum 31. Mai 2012 auf www.deutscher-engagementpreis.de Vorschläge eingereicht werden. Im heutigen Kurzinterview gibt Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Jurymitglied des Deutschen Engagementpreises, vorab einen Einblick in die Strukturen des Preises.
kulturstimmen: Was genau ist der Deutsche Engagementpreis? Wie erfolgt die Nominierung für diese Auszeichnung?
Hans Fleisch: Der Deutsche Engagementpreis ehrt jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2012 in der Schwerpunktkategorie Engagement vor Ort, um zu zeigen, wie viele Menschen und Organisationen sich auf unterschiedlichste Weise engagieren. Außerdem wird ein mit 10.000 Euro dotierter Publikumspreis vergeben. weiterlesen

Demonstration am 15.02.2012 © Raphael Garbe
CDU-Kulturstadtrat Torsten Kühne kündigte Maßnahmen an, die kommunale Kultur des Berliner Bezirks Pankow stark zu kürzen. Bereits ab 1. Februar wurden grundlegende Mittel u.a. für das Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm auf dem Kulturareal des Thälmann-Parks gestrichen. Aus aktuellem Anlass spricht kulturstimmen im heutigen Kurzinterview mit Iris Boss, Initiatorin der Petition „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow“. Sie fordert unverzüglich „den Raubbau an der Kultur in Pankow zu stoppen“ und hat bereits mehr als 10.000 Unterstützer gefunden.
kulturstimmen: Aus welchem Anlass wurde die Petition „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow“ verfasst?
Iris Boss: Ab dem 1. Februar 2012 wurde der Haushalt in Pankow eingefroren, den kommunalen kulturellen Einrichtungen standen von einem Tag auf den anderen grundlegende Mittel zur Aufrechterhaltung des Betriebs nicht mehr zur Verfügung. Künstler, die mit festen Zusagen der Einrichtungen produzierten, Anträge auf Förderung gestellt und bewilligt gekriegt haben, konnten nicht bezahlt werden, eine Planung des weiteren Programms wurde unmöglich. Dies hätte in der Praxis das Ende der betroffenen Einrichtungen bedeutet. Dazu kam eine Streichliste, die Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU) zu verantworten haben. Auf der Liste der Einrichtungen, die „zum rechtlich nächstmöglichen Zeitpunkt aufgegeben bzw. in eine Finanzierung außerhalb des Bezirkshaushaltes überführt“ werden sollen, stehen unter anderen der Kulturstandort Ernst-Thälmann-Park (mit Wabe, Theater unterm Dach, Galerie Parterre, Kunstwerkstätten), die Galerie Pankow sowie mehrere ehrenamtlich geführte Bibliotheken. Es droht ein kultureller Kahlschlag in nie dagewesener Dimension, der haushälterisch nicht einmal Sinn macht. weiterlesen

© The Experience of Fliehkraft (2011) by Till Nowak
Die transmediale, das Festival für Medienkunst und digitale Kultur, feiert ihr 25-jähriges Jubiläum zum Thema In/Kompatibilität. Vom 31. Januar bis zum 5. Februar 2012 werden die produktiven und destruktiven Seiten vom In/Kompatibilität – einem fundamentalen Zustand der Kulturproduktion in Krisenzeiten – im Haus der Kulturen der Welt in Berlin vielfältig erforscht. Im heutigen Kurzinterview gibt uns Kristoffer Gansing, neuer künstlerischer Leiter der transmediale, einen Einblick in die 25. Ausgabe des Festivals.
kulturstimmen: Wie begreift sich die transmediale selbst in ihrem 25. Jahr des Bestehens?
Kristoffer Gansing: Die transmediale 2012 begreift sich selbst als inkompatibel mit ihrem eigenen 25. Festivaljubiläum. Als Festival für digitale Kunst und Kultur befindet sie sich in einem ständigen Wandel und ist immer auf der Suche nach neuen Positionen aus den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Technologie. weiterlesen

Eröffnung der MulticulTEA bubblebar am 25. November, Foto: Yusuf Beyazit
Bubbletea Bar und Gläsernes Studio – Chefredakteurin Brigitta Gabrin beantwortet im heutigen Kruzinterview Fragen zum Weltkulturradio multikult.fm.
kulturstimmen: Was ist radio multikult.fm und wie ist es zur Gründung des Internet-Radios gekommen?
Brigitta Gabrin: Nach der Schließung von radiomultikulti des RBB, beschloss ein Bruchteil des Teams unter der Leitung der Moderatorin Brigitta Gabrin den vergeblichen Protesten der Hörerschaft eine positive Wendung zu geben und gründete ein ehrenamtliches Radio. Seit Dezember 2008 sendet das mittlerweile 100 köpfige Team als Radio multicult.fm täglich 4-6 Stunden auf UKW 88,4 und 24 Stunden lang im Netz (www.multicult.fm). weiterlesen

Gloria Friedmann „Tableau refuge“ (1997). Es wurde ein Künstler beauftragt einen Unterschlupf, in erster Linie für Jäger und Angler, einrichten und „Modernität in die ländliche Region zu holen“.
Die Fragen sind alles andere als neu, und doch scheinen sie vor dem Hintergrund gewaltiger gesellschaftlicher, technologischer und kultureller Veränderungsprozesse zu Beginn des 21. Jahrhunderts heute aktueller denn je: Braucht die Gesellschaft Bildende Kunst? Kann sich so etwas wie ein gesellschaftlicher Bedarf an Kunst überhaupt sinnvoll formulieren? Und braucht Kunst Gesellschaft? Braucht Kunst kommunikative und sozialpolitische Interaktion, die über den eigenen, sehr engen Kunstzirkel hinausreicht?
Auf diese Fragen gibt das Kunstprogramm „Neue Auftraggeber. Für eine Kunst der Zivilgesellschaft“ eine historisch neue Antwort: Es stellt eine organisatorische Praxis bereit, die es Bürgern – unabhängig von ihren materiellen Ressourcen – ermöglicht, mit einem konkreten Anliegen, einer Fragestellung oder einem Problem zu Auftraggebern eines Kunstwerkes zu werden. weiterlesen
AARGON / pixelio.de
Crowdfunding ist ein junges Phänomen im Internet, welches seit Sommer 2010 auch in Deutschland an Relevanz gewinnt. Übersetzt mit „Schwarmfinanzierung“, zeigt sich dessen Potenzial bereits in der Begrifflichkeit: Viele Nutzer des Internets finanzieren in kleinen Beträgen gemeinsam eine Sache.
Im September 2010 ist mit startnext. de die erste deutsche Plattform gestartet, die Kreativen, Künstlern und Erfindern die Projektfinanzierung über die Internet-Community ermöglicht. In kurzer Folge starteten weitere Plattformen, wie mysherpas. com, inkubato.com und pling.de, die ebenfalls kreative Projekte fördern, teilweise aber auch soziale Projekte mit einbeziehen. weiterlesen

Auschnitt des Filmplakats zu Gerhard Richter Painting
Maler malen. Diese einfache Aussage beschreibt zugleich die Stärke und Schwäche bildender Künstler. Viele scheuen das Wort und insbesondere die Auskunft über ihr Werk. Corinna Belz gelang es mit ihrem Film „Gerhard Richter – Painting“ einen großen zeitgenössischen Maler, der sich Interviews zumeist verweigert, zu Wort zu bringen. weiterlesen