
Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes

Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes
Foto: Katharina Wieland Müller /pixelio.de
Die Woche(n) der kulturellen Vielfalt werden in diesem Jahr „eingeleitet“ durch die Deutsche Tanzwoche. Vom 27. April bis zum 5. Mai zeigt die deutsche Tanzszene, was sie zu bieten hat. Der Welttanztag (auch: Welttanztag oder Internationaler Tag des Tanzes) wurde durch die UNESCO angeregt und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen.
Ob Tanz als Ausdrucksform, als Bewegung oder Sport, paar-, gruppenweise oder auch allein – Tanz ist vielfältig und schlägt eine Brücke zum Leben. So präsentiert die Deutsche Tanzwoche alle Facetten des Themas Tanz in Deutschland. Ziel ist die Präsentation und Mitgestaltung der Tanzkultur, Tanzkunst und des Tanzsports.
Aktionen während der Tanzwoche finden Sie unter: www.deutsche-tanzwoche.de
Der Deutsche Kulturrat ist Kooperationspartner der Deutschen Tanzwoche.

Im Mittelpunkt das Kinderbuchtages stehen das Interesse und die Freude von Kindern und Jugendlichen an Literatur und Büchern. Seit 1967 wird der Tag jährlich am 2. April gefeiert.
Lust am Lesen und am Vorgelesen bekommen haben auch viele jüngere Besucher unseres Aktionstages rund um den 21. Mai. Aus diesem Grund laden viele Bibliotheken zu Sonderveranstaltungen ein. In der Göttinger Stadtbibliothek heißt es „Kommt, wir lesen Euch vor!“. Kinder ab 4 Jahren werden zum Zuhören und Erzählen eingeladen.
Mehr Infos Göttinger Stadtbibliothek gibt es hier: http://kulturstimmen.de/kalender/kommt-wir-lesen-euch-vor-1/
Mehr Infos zu Literatur am Aktionstag hier: http://kulturstimmen.de/kalender/

Mainzer Literaturfestival
In der nächsten Woche ist es soweit: Vom 11. bis zum 13. Mai es ist wieder Zeit für das Mainzer Literaturfestival. In ungezwungener Atmosphäre werden Publikum, Autoren, Verleger und andere Kulturschaffende zusammengebracht. Statt ganz großer Namen setzt man in Mainz auf das Kredenzen von Geheimtipps. In der Eigendarstellung sprechen die Macher von dem Mainzer Literaturfestival als „einem kulturellen Beitrag und [einer] Liebeserklärung an Literatur, Kultur und Mainz.“. Was hinter dieser Liebeserklärung steckt, fragte kulturstimmen die Geschäftsführerin des gONZoverlags und Leiterin des Festivals, Miriam Spies.
kulturstimmen: Wie und warum entstand das Mainzer Literaturfestival?
Miriam Spies: Die Idee zu diesem Festival entstand 2009, d.h., eigentlich Ende 2008.
Damals gab es seit einem guten Jahr den gONZoverlag, der so klein war, dass er nicht mehr als ein bis zwei Bücher pro Jahr rausbringen konnte. Es gab aber bedeutend mehr interessante Autoren. So entstand die Idee, diese Autoren nicht in einer Anthologie, sondern auf einem Festival zu präsentieren. Zudem findet in Mainz alle zwei Jahre die Mainzer Minipressen-Messe statt. Ich dachte, das könne man Leipzig liestmäßig
verweben: die Messe und ein Literaturfestival. Und der schnödeste Grund von
allen war: Mainz hatte zu dieser Zeit kein Literaturfestival. Und besser als über ein nicht vorhandenes Festival zu klagen ist es bekanntlich, einfach eins aus dem Boden zu stampfen.
kulturstimmen: Das Mainzer Literaturfestival grenzt sich vom Mainstream ab. Wo kann man es verorten?
Miriam Spies: Wie der komplette gONZoverlag sich stark an die amerikanische Beatbewegung der 60er Jahre anlehnt, ist auch das Festival atmosphärisch dort angesiedelt. Aber im Grunde ist es ein Sammelbecken für Künstler aller Subkulturen. weiterlesen

Zwei leere Blätter; Foto: Yana Arlt
Es geht doch. Wie lange noch. Es geht doch. Sie beweisen es tagtäglich. Man lebt eben von Hartz IV, von gelegentlichen Honoraren, oder von irgendwelchen Almosen. Dafür ist man dann im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit tätig. Es geht doch. Oder doch nicht?
Wolfgang Wache und Yana Arlt kennen die Standardtexte für abgelehnte Fördermittelanträge. Wie bereits schon im vorigen Jahr werden die beiden Autoren auch in diesem Jahr an dem Aktionstag „Kultur gut stärken“ teilnehmen.
Wie kann man die eigene künstlerische Arbeit und das Engagement von Freunden, Mitstreitern und gleich Gesinnten präsentieren? Wie kann man die schwierigen finanziellen Grundlagen und den hohen künstlerischen Anspruch artikulieren?
Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern stellen Wolfgang Wache und Yana Arlt, am Aktionstag, die Frage nach dem „Wert der Kreativität“.
Samstag, 19. Mai 2012
Räume des Nachwuchs-Literatur-Zentrums „Ich schreibe!“
und Wiese mit kleiner Open Air Bühne vor dem Eingang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17 / 01968 Senftenberg
ab 14:00 bis 18:00 Uhr
ARMER POET
Ein Tag der offenen Tür im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“
* Lesung Wolfgang Wache “Es zerreißt mich”
* Buchpremiere Alexander Kiensch “Fragen ohne Antwort”
* Lesung mit Puppenspiel für Erwachsene “Lieblingsautoren zu Gast bei Raz”
* Schreibatelier für Kinder
* Trommelwirbel mit der Gruppe “Ziegenfell”
u.v.m.
dazu gibt es Kaffee/ Tee und Kuchen
Zum Kalendereintrag geht es hier.

Das neue Buch des Deutschen Auswandererhauses
Mit dem Buch „Fluchgeschichten. Aus und nach Deutschland. Biografien und Hintergründe 1933-2011“ stellt das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojektes vor. Zahlreiche Interviews, Begleittexte zur internationalen Flüchtlingsthematik und ausgewählte Biografien liefern interessante Antworten mit universalgeschichtlichem Ansatz. Im heutigen Kurzinterview gibt uns die Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, Karin Heß, einen vertieften Einblick in das Buch sowie das Schaffen des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven.
kulturstimmen: Was genau ist und macht das Deutsche Auswandererhaus?
Karin Heß: Als das Deutsche Auswandererhaus im Jahr 2005 eröffnet wurde, war es das erste Museum in Deutschland, das sich der europäischen Auswanderungsgeschichte widmete. weiterlesen

Vom 7. November bis zum Weihnachtsfest 2012 warb das Theater Oberhausen in über 50 Geschäften der Stadt für den Spielplan 2011/12. Doch die Werbung war nicht auf Plakaten oder Handzetteln zusehen, sie erregte auf 80.000 Papiertüten das Interesse der Oberhausener. Das besondere: fünf Theaterstücke wurden in kurzen Auszügen auf den Papiertüten vorgestellt. Gestaltet wurde die Kampagne von Lesefutter. Im heutigen Kurzinterview gibt Frank Riepe, Geschäftsführer von Lesefutter, einen Einblick in die Arbeit der Werbeagentur zwischen Wirtschaft und Kultur.
kulturstimmen: Was genau ist Lesefutter?
Frank Riepe: Lesefutter ist eine Agentur für Werbung und Literatur. Lesefutter kombiniert Werbekampagnen (i.d.R. auf Tüten) mit der Veröffentlichung von literarischen Kurztexten. Entstanden ist Lesefutter aus einem Kreis Bielefelder Autoren, die neue Publikationsformen für ihre Texte suchten. Bei konsequenter Suche kommt man schnell auf des Thema Tüte. Auf Tüten ist Platz, sie erscheinen in großen Mengen und werden von vielen Menschen wahrgenommen. Über die Frage der Finanzierung kam dann die Werbung dazu. weiterlesen

zenith – Zeitschrift für den Orient ist das führende deutsche Magazin zum Nahen Osten, dem Maghreb und der muslimischen Welt. Kritisch, ausgewogen und kenntnisreich – das sind die Ansprüche die zenith an die eigene Berichterstattung stellt. Heute gibt uns Robert Chatterjee, Redaktionsleiter von zenithonline.de, im Kurzinterview einen Einblick in die Arbeit des Magazins.
kulturstimmen: Wie versteht sich zenith selbst?
Robert Chatterjee: Die Zeitschrift zenith ist das Flaggschiff des Deutschen Levante-Verlags, das auf hochwertigen Reportage-Journalismus setzt, um sowohl in den Medien präsente Themen und Regionen aus einer originellen Perspektive zu betrachten, aber ebenso Bereiche abdeckt, die sonst in der hiesigen Medienlandschaft kaum oder gar nicht vorkommen: Wenn die Sonne im Zenith steht, wirft sie Licht auf das, wo vorher Schatten war, das ist Leit- und Anspruch unseres Magazins. Außerdem bieten wir jungen Autoren die Möglichkeit, journalistische Erfahrung zu sammeln. In den Redaktionen von Spiegel, FAZ und Zeit sitzen inzwischen so einige Zenithler. weiterlesen
Albedo / pixelio.de
Der Wald wurde unlängst zum bedeutenden Kulturerbe erklärt. Wälder bilden unverzichtbare Ressourcen für die Menschen und ihre Kultur. Nachstehend stellt Georg Ruppelt bekannte oder weniger bekannte literarische Streifzüge des “DichterWaldes” vor:
„(Fast) kein Märchen ohne Wald. Die beliebtesten: Schneewittchen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel“ – so kann man es in der ansprechend gestalteten Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!“ zum Internationalen Jahr der Wälder lesen. Und in der Tat, das Ministerium hat Recht: In einer Fülle von Märchen der Sammlungen der Brüder Grimm ist der Wald schlechthin, also nicht der Nadel- oder Laubwald, ausschließlicher oder zeitweiliger Ort der Handlung. weiterlesen

Zulu-Tanz beim Workshop
Stefanie Ernst: An wen richten sich die EduDance-Workshops?
Dr. Gertrud Kamper: An alle Pädagoginnen und Pädagogen, welche kreative und lustvolle Bewegung in ihrer Arbeit einsetzen möchten. Unabhängig von der Altersstufe, mit der sie arbeiten – unabhängig vom Fach, das sie unterrichten bzw. den Kenntnissen und Fähigkeiten, welche sie vermitteln wollen. Es werden keine tänzerischen Erfahrungen oder Kenntnisse vorausgesetzt – nur Beherrschung des jeweils eigenen Fachs/Gegenstands. Das Spektrum der Kolleginnen und Kollegen, welche davon profitieren können, reicht von KiTa-Erzieherinnen über Lehrkräfte aller Schulstufen (auch der nachholenden Schulabschlüsse) und Lerntherapeutinnen und -therapeuten bis zu Dozentinnen und Dozenten in der Erwachsenenbildung (auch der Erwachsenen-Alphabetisierung und -Grundbildung). weiterlesen