Blog-Archiv

Stützen der Aktion: Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstütz den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. Unter der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. In der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Lautloser Applaus! Ein Weihnachtsmärchen in Gebärdensprache am Hans-Otto-Theater in Potsdam

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun

Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Ruck soll durch die Gesellschaft gehen


Unsere Gesellschaft braucht mehr Selbstvertrauen
Stefanie Ernst im Gespräch mit Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Im Februar 2007 gründete Rechtsanwalt Hans Eike von Oppeln-Bronikowski zusammen mit anderen Stiftern die Ruck-Stiftung des Aufbruchs in Berlin. Bürgerliches Engagement, eine Gesellschaft der Selbstverantwortung und Solidarität bilden ihr Fundament.

Sehr geehrter Herr von Oppeln-Bronikowski, welcher Ruck soll durch Deutschland gehen?
Roman Herzog forderte in seiner berühmten Adlon-Rede aus dem Jahr 1997 »Durch Deutschland muss ein Ruck gehen«. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Am 3. Oktober ist Tag der offenen Moschee mit Schwerpunkt islamische Kunst und Kultur

Moschee in Wilmersdorf, Foto: Wikimedia Commons

Kunst und Religion gehen seit Jahrtausenden eine enge Symbiose ein. Im christlichen Kontext ist dies in Deutschland unbestritten. Die Kunst und Kultur des Islams und der in Deutschland lebenden Muslime sind bislang jedoch wenig reflektiert worden.

Die Schwerpunktsetzung des diesjährigen Tags der offenen Moschee ist hervorragend gewählt. Kunst und Kultur sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Der islamisch geprägten Kunst und Kultur in Deutschland wird allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich freue mich, dass die Moscheen am 3. Oktober ihre Türen öffnen und durch Führungen, Ausstellungen und Gespräche besonders den Nicht-Muslimen in Deutschland die Kunst und Kultur des Islams näher bringen.

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Bitte vorlesen!

© Stiftung Lesen - Thomas Kärcher

Am 16. November findet der 9. Bundesweite Vorlesetag statt und lädt in ganz Deutschland zum Vorlesen ein. Im letzten Jahr gab es bei Deutschlands größtem Vorlesefest mehr als 12.000 Vorlese-Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Im Kurzinterview der Woche spicht Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, mit kulturstimmen.de über die Idee und gibt einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Aktionstag.

kulturstimmen: Was genau ist der Bundesweite Vorlesetag und welche Idee steckt dahinter?

Dr. Jörg F. Maas: Der Bundesweite Vorlesetag ist Deutschlands größtes Vorlesefest und findet seit 2004 jedes Jahr an einem Freitag im November statt, dieses Jahr am 16. November. An diesem Tag finden im ganzen Land Vorleseaktionen statt – in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken genauso wie an ungewöhnlichen Orten wie Museen, Tierparks, Zügen, Fernsehstudios oder Fabriken. Damit wollen die Initiatoren Die ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. Über diesen Impuls sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Bildungsbürgertum, Künste und die Politik

Jens-Robert Schulz; pixelio.de

Schwindendes Bildungsbürgertum als Chance für Abkehr von kunstreligiöser Ideologie

Von Max Fuchs

Deutschlands Weg in die kulturelle, soziale und politische Moderne hatte einige Stolpersteine. Während es im Bereich der ökonomischen Modernisierung gelang, sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchaus forciert durch die erheblichen Reparationszahlungen Frankreichs nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/1872 – einen Platz unter den führenden Nationen weltweit zu erkämpfen (»Gründerzeit«), blieb in den Feldern des Kulturellen, des Sozialen und vor allem des Politischen die Modernisierung erheblich zurück: Das politisch chronisch erfolglose Bürgertum hatte bei keiner der Revolutionen und Reformen einen anderen westlichen Nationen vergleichbaren Platz an der Macht erobern können. Das Wilhelminische Kaiserreich bietet daher eine eigenartige Mischung von fortschrittlicher Wissenschaft und einem Bürgertum, dessen höchste Auszeichnung die Verleihung eines Adelstitels war. Der konservative Historiker Thomas Nipperdey versuchte zwar, dem Eindruck einer auf der ganzen Linie rückständigen Gesellschaft entgegenzuwirken, indem er darauf hinwies, sie sei eine dynamische Leistungsgesellschaft, geprägt von kultureller Liberalität, regional ausdifferenziert, politisch-kritisch mit einer Vielzahl von Reformbewegungen (Nachdenken, 1991, S. 212 ff.). Doch verwenden kulturgeschichtliche Darstellungen (zum Beispiel Glaser: Kultur, 1984, S. 7 ff.) andere Kategorien: Verwirrung aufgrund von Sinnverlust; Verängstigung angesichts des Verlustes religiöser Gewissheit; Verlust der Geborgenheit angesichts des Fortschritts. Verlusterfahrung scheint eine zutreffende Signatur des Zeitalters zu sein. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Armer Poet in Senftenberg

Zwei leere Blätter; Foto: Yana Arlt

Es geht doch. Wie lange noch. Es geht doch. Sie beweisen es tagtäglich. Man lebt eben von Hartz IV, von gelegentlichen Honoraren, oder von irgendwelchen Almosen. Dafür ist man dann im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit tätig. Es geht doch. Oder doch nicht?

Wolfgang Wache und Yana Arlt kennen die Standardtexte für abgelehnte Fördermittelanträge. Wie bereits schon im vorigen Jahr werden die beiden Autoren auch in diesem Jahr  an dem Aktionstag „Kultur gut stärken“ teilnehmen.
Wie kann man die eigene künstlerische Arbeit und das Engagement von Freunden, Mitstreitern und gleich Gesinnten präsentieren? Wie kann man die schwierigen finanziellen Grundlagen und den hohen künstlerischen Anspruch artikulieren?

Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern stellen Wolfgang Wache und Yana Arlt, am Aktionstag, die Frage nach dem „Wert der Kreativität“.

Samstag, 19. Mai 2012
Räume des Nachwuchs-Literatur-Zentrums „Ich schreibe!“
und Wiese mit kleiner Open Air Bühne vor dem Eingang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17 / 01968 Senftenberg
ab 14:00 bis 18:00 Uhr
ARMER POET
Ein Tag der offenen Tür im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“
* Lesung Wolfgang Wache “Es zerreißt mich”
* Buchpremiere Alexander Kiensch “Fragen ohne Antwort”
* Lesung mit Puppenspiel für Erwachsene “Lieblingsautoren zu Gast bei Raz”
* Schreibatelier für Kinder
* Trommelwirbel mit der Gruppe “Ziegenfell”
u.v.m.
dazu gibt es Kaffee/ Tee und Kuchen

Zum Kalendereintrag geht es hier.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Im Diskurs mit dem Islam: muslimische-stimmen.de

muslimische-stimmen.de ist seit 2005 eine unabhängige Plattform für den Diskurs zum Islam. Hierbei wird der Begriff Muslim nicht von den Initiatoren der Webseite vordefiniert, sondern zentrales Ziel des Projektes ist die Wiederaneignung der eigenen muslimischen Identität. Dabei sind nicht nur Muslime, sondern auch Nicht-Muslime zur aktiven Beteiligung aufgerufen. Im heutigen Kurzinterview gibt uns Clémence Delmas einen Einblick in die Arbeit von muslimische-stimmen.de.

kulturstimmen: Was genau ist muslimische-stimmen.de?

Clémence Delmas: Die 2005 gegründete Webseite muslimische-stimmen.de ist eine unabhängige Plattform für Menschen mit unterschiedlichen religiösen und politischen Überzeugungen, Muslime wie Nicht-Muslime. Das Webprojekt bietet Studenten, Imamen, Hausfrauen, Schülern, Politikern oder Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich offen zu Islam- und gesellschaftsbezogenen Themen auszutauschen und ihre Ängste und Hoffnungen zu äußern. Persönlichen Erfahrungen sowie Projekten wird eine spezielle Kategorie gewidmet. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Die Religion, die Kultur und die Politik Überlegungen zu einer aktuellen Debatte

Von Max Fuchs

Dieter Schütz pixelio.de

Die „Rückkehr der Götter“ war vor einigen Jahren der Titel einer schönen Ausstellung in Berlin zur antiken Mythologie. Gott oder vielmehr Götter kommen aber nicht nur im Museum, sondern offenbar auch in der Gesellschaft verstärkt zurück. Zumindest scheint es ein neu erwachtes Interesse an der Religion und am Glauben generell zu geben.

Das überrascht, denn man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass die moderne Gesellschaft eine säkulare Gesellschaft ist. Immerhin hat Max Weber davon gesprochen, dass ein wesentliches Kennzeichen der Moderne die „Entzauberung“ ist, die Durchsetzung der Vernunft in allen Bereichen unseres Lebens, der endgültige Triumph der rationalen Wissenschaft nach einem jahrtausendelangen Kampf zwischen Glauben und Wissen. Doch sind Fragezeichen angebracht. Denn immerhin wird – wenngleich unter der extrem einengenden und verzerrenden Perspektive des Terrorismus – seit über zehn Jahren über die Rolle des Islam und seit kurzem auch über die Gewaltorientierung eines christlichen Fundamentalismus diskutiert. Auch wenn die Ausrichtung dieser Debatte stört: Immerhin ist auch dies ein Beleg für die anhaltende Relevanz der Religionen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Multikultur, Interkultur, Transkultur: Normalität

Abendveranstaltung bei CrossKultur 2010 - voller Erfolg

In welche Kultur leben wir eigentlich? Sind wir trans-, inter-, oder allen Abgesängen zum Trotz immer noch multikulturell? Theoretiker arbeiten sich an den Begrifflichkeiten ab, um die Lage der Nation zu beschreiben und unsere Kultur, unsere Kulturen auf einen vieldimensionalen Nenner zu bringen. Gelebte kulturelle Vielfalt ist oftmals viel lebensechter. Ein Beispiel: die Veranstaltungsreihe CrossKultur in Berlin, Tempelhof-Schöneberg.

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REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar