Blog-Archiv

Lautloser Applaus! Ein Weihnachtsmärchen in Gebärdensprache am Hans-Otto-Theater in Potsdam

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun

Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Ruck soll durch die Gesellschaft gehen


Unsere Gesellschaft braucht mehr Selbstvertrauen
Stefanie Ernst im Gespräch mit Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Im Februar 2007 gründete Rechtsanwalt Hans Eike von Oppeln-Bronikowski zusammen mit anderen Stiftern die Ruck-Stiftung des Aufbruchs in Berlin. Bürgerliches Engagement, eine Gesellschaft der Selbstverantwortung und Solidarität bilden ihr Fundament.

Sehr geehrter Herr von Oppeln-Bronikowski, welcher Ruck soll durch Deutschland gehen?
Roman Herzog forderte in seiner berühmten Adlon-Rede aus dem Jahr 1997 »Durch Deutschland muss ein Ruck gehen«. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Am 3. Oktober ist Tag der offenen Moschee mit Schwerpunkt islamische Kunst und Kultur

Moschee in Wilmersdorf, Foto: Wikimedia Commons

Kunst und Religion gehen seit Jahrtausenden eine enge Symbiose ein. Im christlichen Kontext ist dies in Deutschland unbestritten. Die Kunst und Kultur des Islams und der in Deutschland lebenden Muslime sind bislang jedoch wenig reflektiert worden.

Die Schwerpunktsetzung des diesjährigen Tags der offenen Moschee ist hervorragend gewählt. Kunst und Kultur sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Der islamisch geprägten Kunst und Kultur in Deutschland wird allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich freue mich, dass die Moscheen am 3. Oktober ihre Türen öffnen und durch Führungen, Ausstellungen und Gespräche besonders den Nicht-Muslimen in Deutschland die Kunst und Kultur des Islams näher bringen.

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Armer Poet in Senftenberg

Zwei leere Blätter; Foto: Yana Arlt

Es geht doch. Wie lange noch. Es geht doch. Sie beweisen es tagtäglich. Man lebt eben von Hartz IV, von gelegentlichen Honoraren, oder von irgendwelchen Almosen. Dafür ist man dann im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit tätig. Es geht doch. Oder doch nicht?

Wolfgang Wache und Yana Arlt kennen die Standardtexte für abgelehnte Fördermittelanträge. Wie bereits schon im vorigen Jahr werden die beiden Autoren auch in diesem Jahr  an dem Aktionstag „Kultur gut stärken“ teilnehmen.
Wie kann man die eigene künstlerische Arbeit und das Engagement von Freunden, Mitstreitern und gleich Gesinnten präsentieren? Wie kann man die schwierigen finanziellen Grundlagen und den hohen künstlerischen Anspruch artikulieren?

Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern stellen Wolfgang Wache und Yana Arlt, am Aktionstag, die Frage nach dem „Wert der Kreativität“.

Samstag, 19. Mai 2012
Räume des Nachwuchs-Literatur-Zentrums „Ich schreibe!“
und Wiese mit kleiner Open Air Bühne vor dem Eingang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17 / 01968 Senftenberg
ab 14:00 bis 18:00 Uhr
ARMER POET
Ein Tag der offenen Tür im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“
* Lesung Wolfgang Wache “Es zerreißt mich”
* Buchpremiere Alexander Kiensch “Fragen ohne Antwort”
* Lesung mit Puppenspiel für Erwachsene “Lieblingsautoren zu Gast bei Raz”
* Schreibatelier für Kinder
* Trommelwirbel mit der Gruppe “Ziegenfell”
u.v.m.
dazu gibt es Kaffee/ Tee und Kuchen

Zum Kalendereintrag geht es hier.

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Multikultur, Interkultur, Transkultur: Normalität

Abendveranstaltung bei CrossKultur 2010 - voller Erfolg

In welche Kultur leben wir eigentlich? Sind wir trans-, inter-, oder allen Abgesängen zum Trotz immer noch multikulturell? Theoretiker arbeiten sich an den Begrifflichkeiten ab, um die Lage der Nation zu beschreiben und unsere Kultur, unsere Kulturen auf einen vieldimensionalen Nenner zu bringen. Gelebte kulturelle Vielfalt ist oftmals viel lebensechter. Ein Beispiel: die Veranstaltungsreihe CrossKultur in Berlin, Tempelhof-Schöneberg.

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Fachtagung der BAG Zirkuspädagogik e.V. “ZirkusKunst – was uns bewegt“ vom 18. bis 20. November 2011 in Hannover

Generalprobe Jugendlicher im Zirkus Shake

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Zirkuspädagogik e.V. veranstaltet vom 18. bis 20. November 2011 ihre diesjährige bundesweite Fachtagung in Hannover.

Das Thema “ZirkusKunst – was uns bewegt“ spiegelt sich in der theoretischen und vor allem der praktischen Auseinandersetzung wider, um so den spielerischen Umgang mit Kunst und der Kreativität zu fördern. weiterlesen

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Nachgefragt: Kurzinterview der Woche

Pausenspiele; Dieter Schütz/pixelio.de

Diese Woche: Das Modellprojekt „Auf dem Weg zur Kulturschule“

Tatjana Gridnev: Bitte beschreiben Sie das Projekt „Auf dem Weg zur Kulturschule“.
Katharina Michelfeit: Bei dem Projekt „Auf dem Weg zur Kulturschule” handelt es sich um eine seit 2009 bestehende Bildungspartnerschaft zwischen dem Lessing-Gymnasium und dem Soziokulturellen Zentrum Kulturfabrik Hoyerswerda. Schirmherr und Förderer des Projektes ist der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien.

Der Prozess der kulturellen Bildung ist zugleich Konzept: d. h. er beginnt bereits in den 5. Klassen und führt Meilenstein für Meilenstein die Idee der Kulturellen Bildung fort bis in die Abiturjahrgänge. weiterlesen

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Bedrohung kultureller Breitenversorgung

Gerhard Giebener / pixelio.de

Neuordnung der Funkfrequenzen – Zahlreiche Amateurtheatergruppen stehen vor dem Aus • Von Katrin Kellermann

Wird es Tom Sawyer, Ronja Räubertochter und Pippi Langstrumpf sowie viele weitere Amateurtheateraufführungen bald nicht mehr geben? Das ganz unspektakulär klingende Wort „Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung“ hat ernsthafte Folgen und bedroht das Amateurtheater, die breitenkulturelle Grundversorgung und das Ehrenamt. Was ist passiert? weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Kultur muss man sich leisten können, auch wenn man sie sich nicht leisten kann

Von Götz Wörner

Kultur für Alle – das war einst ein Schlachtruf in den Neunzehnhundertsiebziger Jahren, ausgelöst durch ein Buch des damaligen Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann. Inzwischen haben sich die Zeiten gründlich geändert. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Entfremdung – Ein Beitrag von Olaf Zimmermann

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

Fukushima ist nicht nur eine beispiellose Katastrophe in einem halben Dutzend Kernkraftwerken gleichzeitig, sondern das Menetekel der Entfremdung unserer Gesellschaften von der Realität. Gefahren, wie Erdbeben, gehören zum Leben, eine gefahrlose Welt wird es nicht geben. Und trotzdem tun wir als Gesellschaft so, als wären wir unverletzlich und stünden über der Macht der Natur. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar