Blog-Archiv

Stützen der Aktion: Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstütz den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. Unter der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

Götz Wörner

Götz Wörner von Kultur für ALLE unterstützt den Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Kulturelle Bildung“ steht. In der Rubrik „Kulturmenschen“ finden Sie weitere Unterstützer.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Fotowettbewerb zum Aktionstag

Der 21. Mai ist der bundesweite Aktionstag zur kulturellen Vielfalt. Was bedeutet Kultur für Sie? Wie leben oder erleben Sie Kultur? Machen Sie mit bei unserem Fotowettbewerb zum Aktionstag. Zeigen Sie, wie vielfältig Kultur ist.

Bei Genre und Motiv haben Sie freie Wahl: Gruppenbilder, Porträts, inszenierte Fotografie, Collagen oder Schnappschüsse, Fotos von Kunstwerken oder Kunstbesessenen, in Farbe oder Schwarz/Weiß – lassen Sie sich von der Vielfalt inspirieren.

Sie können sich am Wettbewerb mit bis zu drei Fotos beteiligen. Stimmen Sie außerdem über die Gewinner ab. Die zehn Fotos mit den meisten Stimmen erreichen die Endrunde. Eine Jury des Deutschen Kulturrats prämiert die drei originellsten Bildideen mit 1. Platz: 200 Euro, 2. Platz: 150 Euro, 3. Platz: 100 Euro.

Außerdem veröffentlicht die Jury weitere Fotos als E-Cards auf kulturstimmen.de.

Zum Fotowettbewerb: https://www.facebook.com/pages/Kultur-gut-stärken/196179950407157?id=196179950407157&sk=app_206986712736829

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REDAKTION Katrin Miske | 1 Kommentar

Lautloser Applaus! Ein Weihnachtsmärchen in Gebärdensprache am Hans-Otto-Theater in Potsdam

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun

Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Ruck soll durch die Gesellschaft gehen


Unsere Gesellschaft braucht mehr Selbstvertrauen
Stefanie Ernst im Gespräch mit Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Im Februar 2007 gründete Rechtsanwalt Hans Eike von Oppeln-Bronikowski zusammen mit anderen Stiftern die Ruck-Stiftung des Aufbruchs in Berlin. Bürgerliches Engagement, eine Gesellschaft der Selbstverantwortung und Solidarität bilden ihr Fundament.

Sehr geehrter Herr von Oppeln-Bronikowski, welcher Ruck soll durch Deutschland gehen?
Roman Herzog forderte in seiner berühmten Adlon-Rede aus dem Jahr 1997 »Durch Deutschland muss ein Ruck gehen«. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Am 3. Oktober ist Tag der offenen Moschee mit Schwerpunkt islamische Kunst und Kultur

Moschee in Wilmersdorf, Foto: Wikimedia Commons

Kunst und Religion gehen seit Jahrtausenden eine enge Symbiose ein. Im christlichen Kontext ist dies in Deutschland unbestritten. Die Kunst und Kultur des Islams und der in Deutschland lebenden Muslime sind bislang jedoch wenig reflektiert worden.

Die Schwerpunktsetzung des diesjährigen Tags der offenen Moschee ist hervorragend gewählt. Kunst und Kultur sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Der islamisch geprägten Kunst und Kultur in Deutschland wird allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich freue mich, dass die Moscheen am 3. Oktober ihre Türen öffnen und durch Führungen, Ausstellungen und Gespräche besonders den Nicht-Muslimen in Deutschland die Kunst und Kultur des Islams näher bringen.

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Bitte vorlesen!

© Stiftung Lesen - Thomas Kärcher

Am 16. November findet der 9. Bundesweite Vorlesetag statt und lädt in ganz Deutschland zum Vorlesen ein. Im letzten Jahr gab es bei Deutschlands größtem Vorlesefest mehr als 12.000 Vorlese-Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Im Kurzinterview der Woche spicht Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, mit kulturstimmen.de über die Idee und gibt einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Aktionstag.

kulturstimmen: Was genau ist der Bundesweite Vorlesetag und welche Idee steckt dahinter?

Dr. Jörg F. Maas: Der Bundesweite Vorlesetag ist Deutschlands größtes Vorlesefest und findet seit 2004 jedes Jahr an einem Freitag im November statt, dieses Jahr am 16. November. An diesem Tag finden im ganzen Land Vorleseaktionen statt – in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken genauso wie an ungewöhnlichen Orten wie Museen, Tierparks, Zügen, Fernsehstudios oder Fabriken. Damit wollen die Initiatoren Die ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. Über diesen Impuls sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Frage der Zeit: Digitalisierung der Unikinos

Warten auf den Filmstart im Hörsaal; © aka-Filmclubs Freiburg

Der aka-Filmclub e.V. in Freiburg ist einer der ältesten und meistbesuchten studentischen Filmclubs Deutschlands. In diesem Jahr feierte er mit einer Sondervorstellung, dem Zuschauer-Wunschfilm „Metropolis“, in seinem Hörsaal-Kino in der Universität sein 54-jähriges Jubiläum. Filmbegeisterte Mitglieder berichten im schriftlichen Interview mit kulturstimmen.de über die Bedeutung, die sie ihrem Studentenkino beimessen, sowie über aktuelle Diskussionen um die Digitalisierung des Kinos. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Armer Poet in Senftenberg

Zwei leere Blätter; Foto: Yana Arlt

Es geht doch. Wie lange noch. Es geht doch. Sie beweisen es tagtäglich. Man lebt eben von Hartz IV, von gelegentlichen Honoraren, oder von irgendwelchen Almosen. Dafür ist man dann im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit tätig. Es geht doch. Oder doch nicht?

Wolfgang Wache und Yana Arlt kennen die Standardtexte für abgelehnte Fördermittelanträge. Wie bereits schon im vorigen Jahr werden die beiden Autoren auch in diesem Jahr  an dem Aktionstag „Kultur gut stärken“ teilnehmen.
Wie kann man die eigene künstlerische Arbeit und das Engagement von Freunden, Mitstreitern und gleich Gesinnten präsentieren? Wie kann man die schwierigen finanziellen Grundlagen und den hohen künstlerischen Anspruch artikulieren?

Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern stellen Wolfgang Wache und Yana Arlt, am Aktionstag, die Frage nach dem „Wert der Kreativität“.

Samstag, 19. Mai 2012
Räume des Nachwuchs-Literatur-Zentrums „Ich schreibe!“
und Wiese mit kleiner Open Air Bühne vor dem Eingang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17 / 01968 Senftenberg
ab 14:00 bis 18:00 Uhr
ARMER POET
Ein Tag der offenen Tür im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“
* Lesung Wolfgang Wache “Es zerreißt mich”
* Buchpremiere Alexander Kiensch “Fragen ohne Antwort”
* Lesung mit Puppenspiel für Erwachsene “Lieblingsautoren zu Gast bei Raz”
* Schreibatelier für Kinder
* Trommelwirbel mit der Gruppe “Ziegenfell”
u.v.m.
dazu gibt es Kaffee/ Tee und Kuchen

Zum Kalendereintrag geht es hier.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Zeigen Sie bürgerschaftliches Engagement?: Der Deutscher Engagementpreis 2012

Preisträger des Deutschen Engagementpreises 2011 © Marc Darchinger

„Geben gibt“ – im Rahmen dieser von zahlreichen gemeinnützigen Verbänden und Organisationen initiierten Kampagne wurde 2009 erstmalig der Deutsche Engagementpreis vergeben. Bürgerschaftliches Engagement geriet so wieder intensiv in die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion. Heute gilt der Deutsche Engagementpreis als die wichtigste Würdigung für bürgerschaftliches Engagement bundesweit und wird als eigenständiges Projekt weitergeführt. Für die diesjährige Auslobung des Preises können noch bis zum 31. Mai 2012 auf www.deutscher-engagementpreis.de Vorschläge eingereicht werden. Im heutigen Kurzinterview gibt Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Jurymitglied des Deutschen Engagementpreises, vorab einen Einblick in die Strukturen des Preises.

kulturstimmen: Was genau ist der Deutsche Engagementpreis? Wie erfolgt die Nominierung für diese Auszeichnung?

Hans Fleisch: Der Deutsche Engagementpreis ehrt jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2012 in der Schwerpunktkategorie Engagement vor Ort, um zu zeigen, wie viele Menschen und Organisationen sich auf unterschiedlichste Weise engagieren. Außerdem wird ein mit 10.000 Euro dotierter Publikumspreis vergeben. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Petition: Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow

Demonstration am 15.02.2012 © Raphael Garbe

CDU-Kulturstadtrat Torsten Kühne kündigte Maßnahmen an, die kommunale Kultur des Berliner Bezirks Pankow stark zu kürzen. Bereits ab 1. Februar wurden grundlegende Mittel u.a. für das Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm auf dem Kulturareal des Thälmann-Parks gestrichen. Aus aktuellem Anlass spricht kulturstimmen im heutigen Kurzinterview mit Iris Boss, Initiatorin der Petition „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow“. Sie fordert unverzüglich „den Raubbau an der Kultur in Pankow zu stoppen“ und hat bereits mehr als 10.000 Unterstützer gefunden.

kulturstimmen: Aus welchem Anlass wurde die Petition „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow“ verfasst?

Iris Boss: Ab dem 1. Februar 2012 wurde der Haushalt in Pankow eingefroren, den kommunalen kulturellen Einrichtungen standen von einem Tag auf den anderen grundlegende Mittel zur Aufrechterhaltung des Betriebs nicht mehr zur Verfügung. Künstler, die mit festen Zusagen der Einrichtungen produzierten, Anträge auf Förderung gestellt und bewilligt gekriegt haben, konnten nicht bezahlt werden, eine Planung des weiteren Programms wurde unmöglich. Dies hätte in der Praxis das Ende der betroffenen Einrichtungen bedeutet. Dazu kam eine Streichliste, die Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU) zu verantworten haben. Auf der Liste der Einrichtungen, die „zum rechtlich nächstmöglichen Zeitpunkt aufgegeben bzw. in eine Finanzierung außerhalb des Bezirkshaushaltes überführt“ werden sollen, stehen unter anderen der Kulturstandort Ernst-Thälmann-Park (mit Wabe, Theater unterm Dach, Galerie Parterre, Kunstwerkstätten), die Galerie Pankow sowie mehrere ehrenamtlich geführte Bibliotheken. Es droht ein kultureller Kahlschlag in nie dagewesener Dimension, der haushälterisch nicht einmal Sinn macht. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar