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Fotowettbewerb zum Aktionstag

Der 21. Mai ist der bundesweite Aktionstag zur kulturellen Vielfalt. Was bedeutet Kultur für Sie? Wie leben oder erleben Sie Kultur? Machen Sie mit bei unserem Fotowettbewerb zum Aktionstag. Zeigen Sie, wie vielfältig Kultur ist.

Bei Genre und Motiv haben Sie freie Wahl: Gruppenbilder, Porträts, inszenierte Fotografie, Collagen oder Schnappschüsse, Fotos von Kunstwerken oder Kunstbesessenen, in Farbe oder Schwarz/Weiß – lassen Sie sich von der Vielfalt inspirieren.

Sie können sich am Wettbewerb mit bis zu drei Fotos beteiligen. Stimmen Sie außerdem über die Gewinner ab. Die zehn Fotos mit den meisten Stimmen erreichen die Endrunde. Eine Jury des Deutschen Kulturrats prämiert die drei originellsten Bildideen mit 1. Platz: 200 Euro, 2. Platz: 150 Euro, 3. Platz: 100 Euro.

Außerdem veröffentlicht die Jury weitere Fotos als E-Cards auf kulturstimmen.de.

Zum Fotowettbewerb: https://www.facebook.com/pages/Kultur-gut-stärken/196179950407157?id=196179950407157&sk=app_206986712736829

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REDAKTION Katrin Miske | 1 Kommentar

Der rote Teppich ist ausgerollt für die 62. Berlinale

Vom 9. bis zum 19. Februar 2012 finden die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Auch in diesem Jahr werden sich bei dem größten deutschen Kulturereignis der Filmindustrie ein Filmbegeistertes Publikum aus über 115 Ländern, mehr als 4000 Journalisten und rund 400 Firmen sowie circa 7000 Fachbesucher der Filmbranche treffen, um den internationalen Film eine gebührende Plattform zu bieten. Festivaldirektor und Intendant der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, gibt im heutigen Kurzinterview fernab vom roten Teppich einen Einblick hinter die Kulissen der Berlinale.

kulturstimmen: Wie begreift sich die Berlinale im 62. Jahr des eigenen Bestehens selbst?

Dieter Kosslick: Wir sind eines der weltweit größten internationalen Publikumsfestivals und unser Publikum liegt uns sehr am Herzen. Die Berlinale ist eine großartige Plattform für den Film – auch für die Filmindustrie und die Medien. In diesem Jahr werden sowohl politische als auch persönliche Umbrüche aus Sicht der Betroffenen eine Rolle spielen, zum Beispiel Themen wie Migration oder der Arabische Frühling spiegeln sich im Programm. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

transmediale 2012: ein in/kompatibles Wesen?

© The Experience of Fliehkraft (2011) by Till Nowak

Die transmediale, das Festival für Medienkunst und digitale Kultur, feiert ihr 25-jähriges Jubiläum zum Thema In/Kompatibilität. Vom 31. Januar bis zum 5. Februar 2012 werden die produktiven und destruktiven Seiten vom In/Kompatibilität – einem fundamentalen Zustand der Kulturproduktion in Krisenzeiten – im Haus der Kulturen der Welt in Berlin vielfältig erforscht. Im heutigen Kurzinterview gibt uns Kristoffer Gansing, neuer künstlerischer Leiter der transmediale, einen Einblick in die 25. Ausgabe des Festivals.

kulturstimmen: Wie begreift sich die transmediale selbst in ihrem 25. Jahr des Bestehens?

Kristoffer Gansing: Die transmediale 2012 begreift sich selbst als inkompatibel mit ihrem eigenen 25. Festivaljubiläum. Als Festival für digitale Kunst und Kultur befindet sie sich in einem ständigen Wandel und ist immer auf der Suche nach neuen Positionen aus den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Technologie. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Kultur-Mensch: Corinna Belz

Auschnitt des Filmplakats zu Gerhard Richter Painting

Maler malen. Diese einfache Aussage beschreibt zugleich die Stärke und Schwäche bildender Künstler. Viele scheuen das Wort und insbesondere die Auskunft über ihr Werk. Corinna Belz gelang es mit ihrem Film „Gerhard Richter – Painting“ einen großen zeitgenössischen Maler, der sich Interviews zumeist verweigert, zu Wort zu bringen. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | 1 Kommentar

Schön, dass Sie da sind • Von Kristin Bäßler

Szene aus dem Film Almanya

Über den eine Millionsten sogenannten „Gastarbeiter“ wissen wir, dass er Armando Rodrigues de Sá hieß. Er stammte aus Portugal. Am 10.06.1964 erhielt er als Gastgeschenk von der Bundesrepublik Deutschland ein Moped. Und der eine Million und erste? Von ihm wissen wir nichts. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

aktuelle Bilder “30 Jahre Deutscher Kulturrat und Kulturgroschen 2011″

Die Feierlichkeiten „30 Jahre Deutscher Kulturrat” und “Kulturgroschen 2011“, der an Prof. Wolfgang Huber verliehen wurde, sind vorüber. Die tollen Eindrücke des Abends bleiben. Für alle, die leider nicht anwesend sein konnten sowie für alle, die den Abend noch mal „nacherleben“ möchten, hier einige Impressionen:

Kara Huber, Wolfgang Huber, Bernd Neumann, Max Fuchs und Jürgen Flimm

Max Fuchs, Präsident des Deutschen Kulturrates, bei der Rede zum 30-jährigen Jubiläum des Deutschen Kulturrates

Das Ensemble Quintakt sorgte für tolle musikalische Unterhaltung während des Abends

Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei seiner Rede anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kulturrates

Die Laudatio auf Wofgang Huber, Kulturgroschenpreisträger 2011, hielt der Intentant der Berliner Staatsoper Jürgen Flimm

Zu den Gästen zählten u.a. Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto, Klaus Staeck (Präsidenten der Akademie der Künste) - im Bildvordergrund-, sowie Olaf Schwencke und Karla Fohrbeck - linker Bildrand-, die die Anfänge des Deutschen Kulturrat maßgeblich begleiteten

Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag und Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Monika Grütters begrüßt den Kulturgroschenpreisträger Wolfgang Huber

Die Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates, Regine Möbius, neben Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse

Altbischof Wofgang Huber hat den Kulturgroschen 2011 von Max Fuchs überreicht bekommen

Vizepräsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner, und Monika Grütters

Jürgen Flimm gratuliert Wolfgang Huber zum Preis

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrates, und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, beim anschließenden Stehempfang

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Istanbul – In die Stadt • Von Reinhard Baumgarten

Istanbul

Istanbul. In dieser Stadt werde ich die kommenden Jahre leben. Ich werde sie verlassen, wenn ich nach Griechenland, Zypern oder in den Iran reise, um von dort zu berichten. Ich werde sie verlassen, wenn ich nach Stuttgart, Heidelberg und Oberhessen fahre, um meine Familie zu besuchen. Und ich werde sie verlassen, wenn ich Kleinasien erkunde, diese unglaublich schöne und berückend vielfältige Landbrücke zwischen Südosteuropa und Westasien. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Nachgefragt: Kurzinterview der Woche Projekt “Kunst kann man nicht essen”

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Im Rahmen des Projekts „Kunst kann man nicht essen“ wird die junge Künstlerin Laura Vogler mehrer Monate lang von Marike Strucke und ihrer Kamera begleitet. Das Projekt verschafft spannende Einblicke in den Alltag einer Künstlerin. Der erste Teil der Dokumentation wurde bereits ausgestrahlt (siehe Film oben). Grund genug, um bei Marike Strucke, der Autorin und „Kamerafrau“ von „Kunst kann man nicht essen“, nachzufragen…. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Der gamescom-Report 4 von Felix Zimmermann

Auf den ersten Blick kein Computer. Doch hatte hier ein „Case Modder“ seine Finger im Spiel?; Foto: Benjamin Stölzner

WALL-E von Disney Pixar ist ein sehr schöner Film und nun kommt sein Hauptdarsteller auch als Computer groß raus; Foto: Benjamin Stölzner

Wenn Computer Kunst werden

Die Videospielbranche ist hilfsbereit. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie alles erdenkliche tut, um Verfechtern von Videospielen als Kunst ein Argument nach dem anderen zu liefern und so Kritiker eines Besseren zu belehren. Nachdem ich am Freitag schon über die „Art of Games“-Ausstellung in Halle 8 gesprochen habe, ist es nun wieder Halle 8 – dieses Jahr ohne Zweifel meine Lieblingshalle –, die Flagge zeigt für die künstlerische Energie, die in der Branche steckt. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Der gamescom-Report 3 von Felix Zimmermann

Tänzer auf der Bühne zu Dance Central 2; Foto: Benjamin Stölzner

Was die gamescom über die Branche verrät

„Prepare to die“, „Bereite dich vor, zu sterben“, heißt es auf einem großen Werbebanner, das in den langen Gängen des Messegeländes in Köln versucht, die Spieler zum Rollenspiel Dark Souls in Halle 7 zu locken. Doch warum sollte der hoffentlich gut gelaunte gamescom-Besucher sich auf den Tod einstellen wollen? Ist das Spiel etwa so schlecht, dass bei Kontakt der ahnungslose Messegänger voller Entsetzen das Leben aushaucht? Eigentlich keine gute Werbung, könnte man sich denken. Doch dieser Satz bietet bei genauem Hinschauen eine interessante Grundlage, um über ein wichtiges und aktuelles Thema in der Videospielbranche zu philosophieren: der Schwierigkeitsgrad von Videospielen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar