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Aktionstag Kulturelle Bildung: Viel Bewegung im Dortmunder U

Sie tanzten, sprangen, trommelten und performten, sie filmten und „video-tricksten“, sie diskutierten, sahen, hörten und staunten: Am 21. Mai 2013 erlebten beim Aktionstag Kulturelle Bildung im Dortmunder U rund 250 Besucher/innen Kulturelle Bildung live – in all ihren Facetten und mit viel Bewegung.

Veranstaltung Aktionstag Dortmunder U 2 bkj

Veranstaltung Aktionstag Dortmunder U 5  bkj

Vor allem auf dem Vorplatz ging es hoch her: Im Parkour-Workshop sprang man akrobatisch über Matten und Kästen und ein junges Tanz-Ensemble um den Choreographen Chris Greiffenbach zeigte unter dem Motto „Dance Together – Dream Together“ sein Können.

Veranstaltung Dortmunder U  1 Foto bkj

Im parallel stattfindenden Fachprogramm erprobten Multiplikator/innen der Kulturellen Bildung, Erzieher/innen und Lehrer/innen die praktischen Einsatzmöglichkeiten von Tanz, Theater, Literatur und Medien.

Veranstaltung Aktionstag im Dortmunder U 4 Foto BKJ

Textauszüge: bkj

Weitere Informationen

Eindrücke vom Aktiontag Kulturelle Bildung in einer Bildergalerie auf flickr

„WDR 3 Forum“ als Podcast

 

REDAKTION Stefanie Ernst | 6 Kommentare

6 Tage Kunst, Musik, Film: Die Kulturtage in Büsingen

Galerie Alte Schmiede Foto Rolf Neuweiler

28 KünstlerInnen beidseits der Grenze Deutschland/Schweiz zeigten Werke in Holz, Stein, Keramik, Stoff, Eisen, Fundstücke, Schmuck, Fotografie…vielfältig, spannend, verrückt, verspielt….

Ort des Geschehens war die Galerie Alte Schmiede im Baden-Württembergischen Büsingen. Laut Bericht des Veranstalters waren die Kulturtage in Büsingen „leise, stimmungsvoll mit Lesungen, Film und franz. Tanzliedern.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

BKJ lud ins Kunstquartier Bethanien ein

Vertreter aus Bildungs- und Kultureinrichtungen, Fachpartner aus Bildung, Kultur und Jugend, Vertreter/innen der Zivilgesellschaft in Vereinen und Verbänden sowie politische Akteure kamen am 24. Mai im Berliner Kunstquartier Bethanien zusammen, um sich über das BMBF Förderprogramm „Bündnisse für Bildung“ auszutauschen.

Dreh- und Angelpunkt war die Frage, mit welchen Angeboten bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche erreicht und in ihren Bildungsbiografien unterstützt werden können. Ausrichter der Veranstaltung war die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ). Der Fachtag war ein Beitrag zur „Internationalen Woche der Kulturellen Bildung“.

Nachstehend einige Impressionen:

 

Veranstaltung Bethanien. Foto BKJ

Höppner Veranstaltung BKJ Foto BKJ

Veranstaltung BKJ 1 Foto BKJ

Mehr Fotos: http://www.flickr.com/photos/60798997@N08/with/8852915088/

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und den Bündnissen für Bildung.

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Auf den Spuren des Schultheaters!

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Die rasenden Reporter des Schultheater-Studios und 15 Schulen beteiligten sich am Aktionstag des Deutschen Kulturrats zur Kulturellen Bildung! Der Landesverband Theater in Schulen ging mit der „Allianz für Schultheater“  an die Öffentlichkeit!

Der 21. Mai ist der internationale Tag der Kulturellen Vielfalt und liegt mitten in der UNESCO-Woche zur Kulturellen Bildung. Der Deutsche Kulturrat nutzte den 21.5. in diesem Jahr, um auf die Bedeutung und den Nachholbedarf der Kulturellen Bildung in Deutschland aufmerksam zu machen .

Das Fach Theater in den Schulen wäre ein ausgezeichneter, nachhaltig wirksamer und integrativer Teil der kulturellen Bildung, wie 120 internationale Experten in diesen Tagen erneut feststellten, die vom 13.-17. Mai an der World Alliance for  Arts  Education in Wildbad-Kreuth teilnahmen – eine Veranstaltung, die seit 2006 schon in Lissabon, Hongkong, Taipei, Newcastle und Seoul stattgefunden hat. Joachim Reiss, Leiter des Schultheater-Studios Frankfurt, vertrat dort zum wiederholten Male das deutsche Schultheater und den Deutschen Kulturrat. Mit der Veröffentlichung der „Allianz für Schultheater“ am 21. Mai  bemühten wir uns, die längst unumstrittenen Erkenntnisse über die positiven Bildungswirkungen des Schultheaters auch in Hessen bildungspolitisch umzusetzen.

Das Schultheater-Studio beteiligte sich an diesem Aktionstag, indem wir Theaterarbeit an 15 Schulen in und um Frankfurt besuchten, die sich an diesem Tag beispielhaft für viele andere öffentlich äußern wollten. Weitere Hinweise auf die aktive Schultheaterszene im Rhein-Main-Gebiet erhalten Sie in unserem Flyer „Schüler machen Theater“.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Kulturelle Bildung – Teil der schulischen Bildung oder randständig!

Im Rahmen der Aktivitäten des Kulturrats zur Woche der kulturellen Bildung möchte der BDK, Fachverband für Kunsterziehung, e.V., Landesverband Berlin,  mit Schülerarbeiten darauf aufmerksam machen, dass der Kunstunterricht, der in den Schulen an vielen Stellen im Umfang und in der Qualität deutlich reduziert wird und darüber hinaus in der zukünftigen Ausbildung für Grundschullehrerinnen die künstlerische Elementen merkbar eingeschränkt werden, für die Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit ist, individuelle Möglichkeiten vorstellen zu können.

Die von unserem Verband unterstützte Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern mit Schulen darf nicht dazu führen, dass die Öffentlichkeit durch die Hervorhebung von Kultureller Bildung in Bildungskonzepten, den Eindruck erhält, kulturelle Bildung würde ausreichend in den Schulen gefördert.

Wir wissen, dass das Schulfach Kunst als Teil der kulturellen Bildung auch beim  Lernen in der Schule ausreichend Zeit benötigt, um kreative Prozesse anhaltend bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern initiieren zu können. Wir hoffen, dass die Aktivitäten des Kulturrats in Deutschland und die vielen internationalen Aktionen der UNESCO dazu beitragen, aus der aktuellen Aufmerksamkeit für „Kulturelle Bildung“ eine nachhaltige strukturelle Stärkung der kulturellen Bildung in und außerhalb der Schule werden zu lassen.

Stefan Neuhaus/Lutz Lienke
BDK, Fachverband für Kunstpädagogik, Landesverband Berlin

Die Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse  aus dem Friedrich-Engels-Gymnasium in Berlin-Reinickendorf haben in ihren Arbeiten ein architektonisches Zitat in verschiedenen Konstruktionsweisen weiterentwickelt, sich mit der Nutzung dieser Gebäude auseinandergesetzt und im Kunstunterricht darüber diskutiert.

1. Eda-Melina(8.Klasse)

Eda-Melina (8. Klasse)

2. Marie (8.Klasse)

Marie (8. Klasse)

 

Sophie (8.Klasse)

Sophie (8.Klasse)

Cosima (8. Klasse)

Cosima (8. Klasse)

Perihan (8. Klasse)

Perihan (8. Klasse)

 

Paul (8. Klasse)

Paul (8. Klasse)

 

Niklas (8. Klasse)

Niklas (8. Klasse)

Alessandra (8. Klasse)

Alessandra (8. Klasse)

 

Annalena (8. Klasse)

Annalena (8. Klasse)

 

Lucine (8. Klasse)

Lucine (8. Klasse)

 

Vivienne (8. Klasse)

Vivienne (8. Klasse)

Aus den überarbeiteten Zeichnungen entstanden zum Aktionstag 2013 farbig gestaltete Baufantasien.

Jannik (8. Klasse)

Jannik (8. Klasse)

 

Wordcloud zur kulturellen Bildung von einer Gruppe der UNESCO:

This is an international action to foster more awareness for the arts in education. Please distribute the word cloud that follows as a card or message in digital format through email lists or other social networking groups, or in printed form in supermarkets, schools, shopping malls, Parliamentary buildings,  football stadiums, streets, squares, etc.

Let’s Spread the Word for Arts Education

More than EVER We need arts in education to  KEEP questionning ConsTRuct utopias EXPERIMENT SEARCH the unpredictible Increase CULTURAL Conscienciousness FEELing express EMOTIONs Engagement Thinking WAYS Cooperation tools  DISCOVER worlds Making Creating new Paths COMPromise Carrying Out Ideas Living Arts in education gives you Passion  skills and competences that will enrich your life gives you tools to learn. Creativity knowledge about different cultures learning tolerance and democracy Freedom better understanding of different cultures contribution to peace.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

„Erleben ist wichtig” – Wie eine Kita in Brandenburg Sprache und Kultur bei Kindern fördert

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Die Kita “Anne Frank” in Fürstenwalde sorgt mit Sprachfördererzieherinnen und einer ausgebildeten Kreativitätspädagogin für kulturelle Bildung beim Nachwuchs. „Eines unserer Bildungsaufträge ist es, den Kindern Kulturgut zu vermitteln“, sagt Leiterin Marion Sucker. Einmal im Jahr geht’s u.a. mit den Kindern aus Kita und Hort nach Berlin in die Kinderrevue des Friedrichstadtpalastes und ins Kindertheater. „Erleben ist wichtig“, sagt Marion Sucker, „damit die Kinder einen anderen Blick auf die Dinge bekommen.“

Für die Kulturarbeit mit den 3- bis 7-Jährigen erhält die Kita “Anne Frank” von der Stadt Fürstenwalde 20 Euro pro Kind und Jahr. Das ist nicht viel. „Aber im Großen und Ganzen kommt die Kita gut mit ihrem Haushalt hin“, sagt Marion Sucker.

Die Pädagoginnen unterstützen die Kinder beim Malen, Basteln, Zeichnen oder Töpfern. Für die Aktion „Kultur gut stärken“ bastelten einige Kinder bunte K’s. „In jeder Kita sollte ein Atelier bzw. der Bildungsbereich Darstellen und Gestalten vorhanden sein“, erläutert Marion Sucker. Im Hort gibt es noch eine Werkstatt. Zudem hängen in der Kita Kunstwerke, „aktuell von Miro und Hundertwasser“ aus. Das dient zum Kennenlernen der Künstler und soll Kinder zum Nachmalen anregen.

Bei der Sprachförderung achten die Erzieherinnen auf Sprachäußerungen und Signale der Kinder. Laut Marion Sucker hat die Kita einen hohen Prozentsatz von Kindern, die sprachliche Probleme aufweisen. Die Erzieherinnen haben bei der Sprachförderung eine Vorbildwirkung. Sie sprechen klar und verständlich für die Kinder und erweitern so den Wortschatz und das Sprachverstehen der Kinder.

Was Marion Sucker fehlt? Anerkennung für alle Mitarbeiterinnen. „In Japan zählen Erzieher zu den hochbezahlten Berufen, bei uns ist das nicht so“, sagt sie. Dabei gehe es nicht darum, „ein bisschen nett dazusitzen“ und mit den Kindern zu spielen. „Es geht bei uns um bewusstes Handeln, um Bildungsarbeit in der Kita.”

Mehr Informationen zur Kita “Anne Frank”

REDAKTION Katrin Miske | Hinterlasse einen Kommentar

Berliner Musikschullehrer schlagen Alarm

Musikmesse Frankfurt (C) DKR

Anlass des Protestes sind die den Lehrkräften angebotenen neuen Honorarverträge, die die bereits jetzt prekäre Situation der meisten freiberuflichen Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verschärfen und die hohe Qualität des Unterrichts gefährden werden (ver.di). Der Senat lässt den Musikschulhonorarlehrkräften nur die Wahl zwischen dem Unterzeichnen der neuen Verträge, die u.a. mit der Einführung von Einzelstundenabrechnungen und dadurch resultierend bis zu 3,5% Honorareinbußen durch Feiertage einhergehen, und der Kündigung zum 30.09.

Hier die zentralen Forderungen aus der Petition:

1. Eine unverzügliche Überarbeitung und Nachbesserung der Ausführungsvorschriften des Berliner Senats vom 01.08.2012 und des Rahmenhonorarvertragsentwurfes für die Freien Mitarbeiter der bezirklichen Berliner Musikschulen, der ab dem 01.08.2013 gelten soll. Insbesondere die sofortige jährliche Anpassung der Honorare an tarifliche Entgelterhöhungen für die Angestellten des Landes Berlin.

2. Sofortige Aufnahme von Verhandlungen des Berliner Senats mit einem kompetenten Gremium aus Vertretern der Honorarkräfte der Musikschulen, der Musikschulleitungen, der Gewerkschaft ver.di und der Rentenkasse zur Ausarbeitung neuer Verträge und mittelfristig die Aufnahme von Tarifverhandlungen.

3. Deutlich höhere Bezahlung des Kursunterrichts, für den die Lehrer sehr viel mehr Vorbereitungszeit benötigen als für den Einzelunterricht.

4. Höhere Honorare für die im Vertrag erwähnten Prüfungen und sonstigen Tätigkeiten. Die jetzigen Honorare zwischen 7,16 – 10,33 € sind unzureichend.

5. Die Einführung von Mutterschutz, genügender Krankensicherung und ausreichendem Kündigungsschutz.

6. Mittelfristig die Erstellung eines Stufenplanes zur Einrichtung fester Stellen und dadurch die Abkehr vom Übermaß der freien Mitarbeit an Berliner Musikschulen. Tarifverträge für die Freien Mitarbeiter.

Bis zum 04.06.2013 ist die Online-Petition aktiv. Aktuell (Stand heute) unterstützen über 12.000 Menschen das Anliegen.

Zur Petition gelangen Sie unter: https://www.openpetition.de/petition/online/diese-vertraege-fuer-die-nicht-festangestellten-musikschullehrer-berlins-wollen-wir-nicht

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Gemeinsam für eine nachhaltige Kulturpolitik

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Olaf Zimmermann, Christian Höppner, Regine Möbius und Stefanie Ernst

Aktionstag 2013 – die Plattform für Kulturelle Bildung: Heute wurde der Aktionstag in den Räumen der Bundespressekonferenz vorgestellt.

Berlin, den 17.05.2013. Der diesjährige Aktionstag unter dem Motto “Kulturelle Bildung war ein sehr großer Erfolg. Im bereits dritten Jahr fanden rund um den 21. Mai fanden bundesweit über 320 Veranstaltungen statt. 273 Kulturmenschen haben ihre Unterstützung öffentlich bekundet und wurden zu wertvollen Stützen des Aktionstages. 90 Einsendungen zum Fotowettbewerb erreichten uns binnen kürzester Zeit.

Das Jahresmotto „kulturelle Bildung wurde besonders von den kleineren Einrichtungen vor Ort aufgegriffen. Der Aktionstag setzte sich in diesem Jahr besonders gut in kleineren Städten, auf dem Land und in Stadtteilen durch. Besonders hervorgehoben haben sich zudem Städte wie Erfurt, Görlitz oder Dortmund, die den Aktionstag genutzt haben und nutzen, um ein sehr umfangreiches Programm in der Stadt anzubieten. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Education-Projekt: Carmina Burana

Auf Grund der großen Nachfrage wird das Education-Projekt Carmina Burana am 16. Juni 2013 um 16.00 Uhr im Großen Sendesaal des RBB in Berlin Masurenallee 8 – 14 mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und 400 Kindern und Jugendlichen wiederholt.

Das Konzert findet erneut im Rahmen des Aktionstages Kultur gut stärken statt.

Hier die näheren Angaben: weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Bekenntnisse aus Baden-Würrtemberg

Bekenntnis

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar