
Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes

Veranstatltung ALTANA KULTURSTIFTUNG
Foto: Michael Habes

Am 12. Mai 2013 feiern die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den 36. Internationalen Museumstag. Dieser bundesweite Aktionstag verfolgt das Ziel, auf die Bedeutung und die Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig ermuntert er die Besucherinnen und Besucher, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden. Wie keine andere Institution bewegen sich die Museen an der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Gestaltung von Zukunft. Es gehört zu den ureigensten Aufgaben der Museumsarbeit, das kulturelle Erbe zu bewahren, auszustellen und zu vermitteln. Gleichzeitig ist das Museum ein Ort, um sich mit der Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.
Das Motto des Internationalen Museumstages 2013 „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!“ bringt diese Position der Museen zwischen Gestern, Heute und Morgen auf den Punkt.
Weitere Informationen unter www.museumstag.de

Im vergangenen Jahr ist das neue Projekt “Alle Welt: im Museum” des Deutschen Museumsbundes gestartet. Im heutige Kurzinterview spricht Sarah Metzler, Projektkoordinatorin von “Alle Welt: im Museum”, über Idee und Hintergründe des Projekts.
kulturstimmen.de: Was ist die Idee des Projektes „Alle Welt: im Museum“? weiterlesen

Alexandra Saldow (Prinzessin) und Florian Lenz (Hans) Foto: Göran Gnaudschun
Am 13. Dezember 2012 zeigt das Hans-Otto-Theater in Potsdam das Weihnachtsmärchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Im Kurzinterview der Woche berichtet Manuela Gerlach, Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs HOT, über dieses außergewöhnliche Theaterprojekt. weiterlesen

Urwaldlaute (Kundi) der Azande sowie verschiedene Messer der Völker Zentralafrikas der Bwaka, Ngombe, Azande, Yakoma und Mangbetu
Im heutigen Kurzinterview spricht Gregor Wensing, Kulturreferent des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V., über die Hintergründe und Ziele des Vereins und gibt einen Einblick in dessen Arbeit.
kulturstimmen.de: Was ist das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. und wann wurde es gegründet?
Gregor Wensing: Das Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. wurde 1967 gegründet. Es stellt die nationale Dachorganisation für alle Bürger in Deutschland dar, die sich seriös mit der Technik und der Geschichte von Waffen befassen möchten. weiterlesen

Moschee in Wilmersdorf, Foto: Wikimedia Commons
Kunst und Religion gehen seit Jahrtausenden eine enge Symbiose ein. Im christlichen Kontext ist dies in Deutschland unbestritten. Die Kunst und Kultur des Islams und der in Deutschland lebenden Muslime sind bislang jedoch wenig reflektiert worden.
Die Schwerpunktsetzung des diesjährigen Tags der offenen Moschee ist hervorragend gewählt. Kunst und Kultur sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Der islamisch geprägten Kunst und Kultur in Deutschland wird allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich freue mich, dass die Moscheen am 3. Oktober ihre Türen öffnen und durch Führungen, Ausstellungen und Gespräche besonders den Nicht-Muslimen in Deutschland die Kunst und Kultur des Islams näher bringen.

Ausschnitt links R.Schürmeyer rechts A.K.Altwein
Prävention oder La Fleur du Mal
Gibt es ein entwickeltes Unrechtsbewusstsein?
Was ist Unrecht?
Besteht darüber schon Konsens oder
entwickelt sich ein Unrechtsbewusstesein
erst im Dissens?
Ist das regional, religiös, kulturell, national abhängig?
Ist Dissens ein Mittel von Kunst?
Ab 13.00 Uhr Ateliergespräch gemeinsam mit der BlauArtGruppe der PI Neubrandenburg
Hierzu werden Arbeiten der Künstlerinnen Anne-Katrin Altwein und Renate U. Schürmeyer vorgestellt
21. Mai 2012
ab 13.00 Uhr geöffnet
Atelier
Eichenallee 33
17153 Ivenack
an@anne-katrin-altwein.de
www.anne-katrin-altwein.de
www.renate-schuermeyer.de

Das neue Buch des Deutschen Auswandererhauses
Mit dem Buch „Fluchgeschichten. Aus und nach Deutschland. Biografien und Hintergründe 1933-2011“ stellt das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojektes vor. Zahlreiche Interviews, Begleittexte zur internationalen Flüchtlingsthematik und ausgewählte Biografien liefern interessante Antworten mit universalgeschichtlichem Ansatz. Im heutigen Kurzinterview gibt uns die Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, Karin Heß, einen vertieften Einblick in das Buch sowie das Schaffen des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven.
kulturstimmen: Was genau ist und macht das Deutsche Auswandererhaus?
Karin Heß: Als das Deutsche Auswandererhaus im Jahr 2005 eröffnet wurde, war es das erste Museum in Deutschland, das sich der europäischen Auswanderungsgeschichte widmete. weiterlesen
Landestheater Altenburg - Gera: Foto: Lutz Stallknecht_pixelio.de
DOV-Appell aus Anlass des Welttheatertages am 27. März 2012
Schwerin-Berlin Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) fordert aus Anlass des Welttheatertages am 27. März ein öffentliches Bekenntnis der Politik zu den Staats- und Stadttheatern in Deutschland. Aktueller Hintergrund ist die seit Monaten schwelende Debatte um die immer wieder drohende Insolvenz und massive Verkleinerung des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin. Aber auch an anderen Standorten sind gegenwärtig Theater und Orchester akut gefährdet, z.B. in Altenburg-Gera oder Zittau. weiterlesen

Kulturwerk des bbk berlin: Künstlerarbeitsplätze in der Bildhauerwerkstatt
Der Berufsverband Bildender Künstler Berlin (bbk berlin) veröffentlicht erschreckende Zahlen: Über 700 Ateliers für professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler sind in den letzten Jahren verloren gegangen. Seit 2007 verdoppelt sich die Zahl der Atelierverluste jährlich. Gründe sind unter anderen horrende Mieten oder die Umwandlung der Arbeitsflächen in luxuriöse Lofts. Quo vadis Kunstmetropole Berlin? Im heutigen Kurzinterview gibt Bernhard Kotowski, Geschäftsführer des Kulturwerks des bbk berlin, eine Einschätzung der kritischen Situation.
kulturstimmen: Wie schätzen Sie die momentane Atelierssituation für Bildende Künstlerinnen und Künstler in Berlin ein?
Bernhard Kotowski: Sie ist schwierig. Die Hälfte aller Immobiliengeschäfte in Deutschland werden in Berlin abgewickelt; die Folgen sind Verwertungs- und Verdrängungsdruck. weiterlesen