Blog-Archiv

Gemeinsam für eine nachhaltige Kulturpolitik

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Olaf Zimmermann, Christian Höppner, Regine Möbius und Stefanie Ernst

Aktionstag 2013 – die Plattform für Kulturelle Bildung: Heute wurde der Aktionstag in den Räumen der Bundespressekonferenz vorgestellt.

Berlin, den 17.05.2013. Der diesjährige Aktionstag unter dem Motto “Kulturelle Bildung war ein sehr großer Erfolg. Im bereits dritten Jahr fanden rund um den 21. Mai fanden bundesweit über 320 Veranstaltungen statt. 273 Kulturmenschen haben ihre Unterstützung öffentlich bekundet und wurden zu wertvollen Stützen des Aktionstages. 90 Einsendungen zum Fotowettbewerb erreichten uns binnen kürzester Zeit.

Das Jahresmotto „kulturelle Bildung wurde besonders von den kleineren Einrichtungen vor Ort aufgegriffen. Der Aktionstag setzte sich in diesem Jahr besonders gut in kleineren Städten, auf dem Land und in Stadtteilen durch. Besonders hervorgehoben haben sich zudem Städte wie Erfurt, Görlitz oder Dortmund, die den Aktionstag genutzt haben und nutzen, um ein sehr umfangreiches Programm in der Stadt anzubieten. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Kulturelle Bildung: Bund stellt 230 Millionen Euro zur Verfügung

Bildungsministerin Annette Schavan stellt die Bündnisse für Bildung vor, Foto: DKR

Bewerbungsfrist zum Förderungsprogramm des Bundes zur Kulturellen Bildung endet
In fünf Tagen läuft die Bewerbungsfrist für das bislang größte Förderungsprogramm des Bundes zur Kulturellen Bildung ab. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert alle interessierten Verbände und Initiativen auf, sich jetzt unmittelbar zu bewerben.

 

Ziel des Programms “Kultur macht stark” ist die Förderung von außerschulischen Bildungs- und Kulturangeboten für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dies können beispielsweise Projekte in Volkshochschulen, Bibliotheken, Chören, Musik- und Theatergruppen oder auch anderen Vereinen sein. Die Förderung der zu gründenden lokalen Bündnisse für Bildung erfolgt über bundesweite Verbände und Initiativen, die sich bis zum 31. Juli mit Konzepten um eine Beteiligung an dem Förderprogramm beim Bundesbildungsministerium (BMBF) bewerben können. weiterlesen
REDAKTION Stefanie Ernst | 2 Kommentare

Feitagsservice: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.

Berücksichtigt werden Drucksachen zu folgenden Themen: Auswärtige Kulturpolitik, Bildung, Bürgerschaftliches Engagement, Daseinsvorsorge, Erinnern und Gedenken, Europa, Föderalismusreform Informationsgesellschaft, Interkultur, Internationale Abkommen mit kultureller Relevanz, Kulturelle Bildung, Kulturfinanzierung, Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, Kulturpolitik allgemein, Kulturwirtschaft, Künstlersozialversicherungsgesetz, Medien, Soziale Sicherung, Steuerrecht mit kultureller Relevanz, Stiftungsrecht und Urheberrecht.

Bildung

Deutscher Bundestag Drucksache 17/9098 (23. 03. 2012)
Kleine Anfrage der Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ nach der Evaluierung

“„Lernen durch tatkräftiges Helfen“ – unter diesem Motto steht der entwick- lungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“. Seit dem Jahr 2007 können junge Menschen im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufenen „weltwärts“- Förderprogramms einen Freiwilligendienst im Ausland leisten. Das BMZ übernimmt hierbei in erster Linie die Finanzierung, während die Durchführungsverantwortung nach verbindlichen Förderrichtlinien bei den beteiligten entwicklungspolitischen Entsendeorganisationen liegt. Weltwärts soll es Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 18 und 28 Jahren erleichtern, sich auch ohne fachliche Vorkenntnisse entwicklungspolitisch in anderen Ländern zu engagieren. In den ersten drei Jahren haben 10 178 Freiwillige das Programm absolviert. Seit Kurzem liegt die Evaluierung von weltwärts vor, sie umfasst den Zeitraum 2007 bis 2010. [...]” Weiter

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Debatte zum reduzierten Mehrwertsteuersatz: 7 statt 19

Der Streit zum reduzierten Mehrwertsteuersatz ist in vollem Gange. Die EU-Kommission fordert Deutschland auf, den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 % auf bildende Kunst abzuschaffen. Künstler, Künstlervertreter und namhafte Politiker setzen sich für den Erhalt des reduzierten Mehrwertsteuersatz ein. Dessen Abschaffung, so die Argumentation, hätte massive negative Auswirkungen auf den deutschen Kunstmarkt. Der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler hat eine eigene Facebook-Seite zum Thema konzipiert.

Mitdiskutieren unter: http://www.facebook.com/7statt19

REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Eine erste Bilanz: Kulturagenten

©Tim Schenkl / Forum K&B GmbH.

Ab dem Schuljahr 2011/12 sind an 138 Schulen in fünf Bundesländern über den Zeitraum von vier Jahren insgesamt 46 Kulturagentinnen und Kulturagenten tätig. Ziel des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist es, Kinder und Jugendliche nachhaltig für Kunst und Kultur zu begeistern und somit ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH. Im heutigen Kurzinterview zieht Kristin Bäßler, Verantwortliche für Kommunikation der Forum K&B GmbH, ein erstes Fazit des Programms.

kulturstimmen: Welche Idee steht hinter dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“?

Kristin Bäßler: Das von der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Mercator initiierte und geförderte Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche nachhaltig für Kunst und Kultur zu begeistern und ihnen die kreative Auseinandersetzung mit den Künsten in der Schule und in Kulturinstitutionen zu ermöglichen. Dadurch soll ihnen die Chance eröffnet werden, künftig Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit zu werden. Um die Künste im Alltag von Kindern und Jugendlichen fest zu verankern, werden die Schulleitung, Lehrer, Schüler und Eltern der an dem Programm beteiligten Netzwerkschulen gemeinsam mit einem Kulturagenten künstlerische Formate und kulturelle Projekte entwickeln, die auf die Bedarfe, Interessen und Rahmenbedingungen der Schulen und Regionen zugeschnitten sind. Gemeinsam werden sie Brücken sowohl zwischen den Netzwerkschulen untereinander als auch modellhafte Kooperationen mit den vor Ort ansässigen Kulturinstitutionen wie beispielsweise Museen, Konzerthäusern, Bibliotheken, Theatern und Kulturzentren aufbauen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Wie steht es um die Bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland?

M.E. / pixelio.de

Die jüngste Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK) gibt Aufschluss zur sozialen und wirtschaftlichen Lage dieser Berufsgruppe. Die Ergebnisse werden in einer gerade veröffentlichten Publikation dokumentiert und analysiert. Werner Schaub, Bundesvorsitzender des BBK, beantwortet im heutigen Kurzinterview Fragen zur Umfrage. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | 1 Kommentar

Jetzt bewerben: Förderung im Bereich der Bildenden Kunst für das Jahr 2012 in Berlin

 

Riesiges Graffiti an einer Hauswand in Berlin

Für alle Bildenden Künstler in Berlin dürfte folgende Meldung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten von großem Interesse sein:

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats gewährt auch im Jahr 2012 zur Förderung Berliner bildender Künstlerinnen und Künstler Zuschüsse zur Herstellung eines ersten Einzelkataloges oder einer ersten Website. Künstlerinnen und Künstler, deren letzte geförderte Veröffentlichung (Katalog/Website) länger als 5 Jahre zurückliegt, sind ebenfalls berechtigt, einen Antrag auf Förderung zu stellen. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Was die Bildende Kunst in Berlin braucht!

Berliner Kunstinstitutionen und -initiativen veröffentlichen zentrale Forderungen an die Berliner Kulturpolitik

Mit Blick auf die neue Legislaturperiode haben maßgebliche Akteure der Bildenden Kunst in Berlin
Stéphane Bauer als Leiter des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien,
Leonie Baumann als Rektorin der Kunsthochschule Berlin Weißensee,
Kerstin Karge für das Netzwerk unabhängiger Projekträume und –initiativen,
Herbert Mondry als Vorsitzender des bbk berlin,
Karin Rebbert als Geschäftsführerin Neue Gesellschaft für Bildende Kunst,
Christoph Tannert als Projektleiter vom Künstlerhaus Bethanien,
Florian Wüst von der Initiative Haben und Brauchen, weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Neues in Sachen Kulturförderung

 

Plattsounds de Fofftig Pens plattdeutscher Elektro-Hiphop; Foto: Cornelia Nath

Regionale Kulturförderung: Ostfriesische Landschaft verteilt Projektgelder des Landes Niedersachsen

Kulturförderung in Zeiten immer knapper werdender Kassen ist seit langem ein drängendes Thema, zu dem viele Beiträge auf dieser Plattform verfasst wurden. Umso erfreulicher, dass nun eine positive Nachricht zu verkünden ist.

Die Ostfriesische Landschaft vergibt Fördergelder und ruft Interessierte zur Einsendung von Projektanträgen auf. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Wer gegen wen? Eine Antwort auf einen Text von Klaus Gerrit Friese in puk 3/2011 • Von Werner Schaub

East-Side-Galery in Berlin; Foto: Hannelore Dittmar-Ilgen/pixelio.de

In der Ausgabe 03/2011 von politik und kultur (Zeitung des Deutschen Kulturrates; Anm. d. Red.) war ein Artikel vom Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Editionen, Klaus Gerrit Friese zu lesen: „Was sich alles ändern muss.“

Klaus Gerrit Friese bemängelt in seinem Text, dass im Rahmen der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums die Szene der Galerien so gut wie nicht vorkommt. Schließlich sei der Kunsthandel ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor, und deshalb sei es völlig unverständlich, weshalb sämtliche Anträge von Galerien bei entsprechenden regionalen wie überregionalen Wettbewerben nicht zum Zuge kamen – im Gegensatz zu „Kunsthandwerkern und Spitzenklöpplerinnen“. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar