August 2012

Blickpunkt Frankreich

Richard / pixelio.de

In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, schreibt Olaf Zimmermann zum Schwerpunktthema 50 Jahre Élysée Vertrag.

Auch nach 50 Jahren Élysée-Vertrag gibt es beim Nachbarn Frankreich vieles zu entdecken

Frankreich – seine großartige Kultur und seine so eigene Kulturpolitik und die deutsch-französischen Kulturbeziehungen, die in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen institutionellen und politischen Verbindungen stehen im Mittelpunkt dieses Schwerpunkts »50 Jahre Élysée-Vertrag«. Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag, nach dem Ort der Unterzeichnung Élysée-Vertrag genannt, markiert einen tiefgreifenden Einschnitt in den deutsch-französischen Beziehungen. Aus »Erbfeinden« wurden Freunde. Und so ist es keineswegs verklärend angesichts des 50. Jubiläums dieses Vertrags im Juli kommenden Jahres die herausragende Bedeutung dieses Vertragswerks noch einmal zu betonen. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Kunst im Abgeordnetenbüro

Rundum Kunst im Büro von Manfred Geis bei der Installation von I. Helen Jilavu und Erik Schmelz

Seit 1999 finden unter dem Titel „Kunst im Abgeordnetenbüro“ in und an Manfred Geis’ Büro im Abgeordnetenhaus des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz Kunstausstellungen statt.  Manfred Geis spricht im Kurzinterview der Woche über diese ungewöhnliche Idee.

kulturstimmen: Wer oder was war der Anlass für die ungewöhnliche Idee, in Ihrem Büro ausstellen zu lassen?

Manfred Geis: Im Frühjahr 1999 wurde das neue Abgeordnetenhaus des Landtags Rheinland-Pfalz eingeweiht mit 16 m²-Büros für alle Abgeordneten. Meinen Kolleginnen und Kollegen wollte ich zeigen, dass Kunst zu meinem Alltag gehört, und Gästen von außerhalb, dass Politik etwas Offenes, Dialogbereites ist. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Plakataktion: Kulturfledderer

Kulturfledderer © Syndikat/Armin Zedler

Der neuen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, liegt das Plakat “Kulturfledderer” der Initiative JA zum Urheberrecht bei. Das drastische Motiv unterstreicht eindrücklich die Notwendigkeit eines angemessenen urheberrechtlichen Schutzes für Künstler und die gesamte Kulturwirtschaftsbranche.

Das Plakat “Kulturfledderer” der Initiative JA zum Urheberrecht aus Politik & Kultur steht unter http://www.kulturrat.de/dokumente/kulturfledderer.pdf auch als pdf-Datei zur Verfügung. Die Aktuelle Ausgabe von Politik & Kultur kann in der Onlineversion unter http://www.kulturrat.de/puk/puk05-12.pdf ebenfalls kostenlos als pdf-Datei geladen werden.

REDAKTION Andrea Wenger | 2 Kommentare

Freitags-Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle. Themen heute: Menschenrecht auf inklusive Bildung in Deutschland, Internetfähige Computer gehören zum soziokulturellen Existenzminimum,  Verlängerung der Arbeit der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft”, Stärken von Kindern und Jugendlichen durch kulturelle Bildung sichtbar machen, Rolle des Sports in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und Freiwilligendienste in zivilgesellschaftlicher Verantwortung stärken.

Bildung

Drucksache 17/10117 (27.06.2012)
Antrag der Fraktion der SPD
Das Menschenrecht auf inklusive Bildung in Deutschland endlich verwirklichen

“Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Seit dem 26. März 2009 ist die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) auch in Deutschland verbindliche Rechtsgrundlage. Das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen wird in Artikel 24 der Konvention geregelt. Demnach hat sich Deutschland verpflichtet, „dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen“. Dies gilt gleichermaßen für Bund, Länder und Kommunen und soll durch ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen gewährleistet werden. [...]” Weiter

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REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Den nächsten Schritt wagen

Foto: Koelnmesse

Nicht nur gespielt wird auf der GamesCom. Sozusagen hinter den Kulissen beraten die Größen aus Videospielbranche, das heißt Entwickler, Publisher, Journalisten, aber auch Fachleute aus Institutionen wie der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) oder des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), die den Videospielraum Deutschland entscheidend mitbestimmen, ebenso wie auch verschiedene Wissenschaftler und Politiker aus dem Medien- und Kulturbereich über die Zukunft der Games in Deutschland. Der GamesCom Congress, der dieses Jahr schon zum vierten Mal stattfindet, bietet den richtigen Rahmen für angeregte, produktive Diskussionen. Jedenfalls theoretisch.

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REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Freitags-Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle. Themen heute: Änderung des Urheberrechts, Repression gegen Jugendliche wegen virtueller Proteste gegen die GEMA, “Deutsche Digitale Bibliothek”, Presse-Grosso durch eine gesetzliche Verankerung, Kultur für alle, barrierefreies Filmangebot und stärkere Förderung von Literatur und Sprache.

Urheberrecht

Drucksache 17/10087
Gesetzentwurf der Fraktion der SPD
Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes

“A. Problem
Im Rahmen des Ersten Korbes zur Reform des Urheberrechts wurde im September 2003 ein neuer § 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) eingeführt. Mit dieser Reform wurde die Richtlinie „zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft“ (2001/29/EG) in nationales Recht umgesetzt. § 52a UrhG erlaubt die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material in engen Grenzen für Unterricht und Forschung; etwa in einem Intranet. [...]” Weiter

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REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Die neue Härte – Wenn Videospiele zu Blockbustern werden

gamescom 2012, Foto: Felix Zimmermann

Wie in meinem letzten Artikel unschwer zu erkennen war, hat Tomb Raider einen durchaus positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Man könnte sogar sagen, dass ich regelrecht beeindruckt war von dem ersten Teil der 45-minütigen Präsentation. Leider – und das habe ich in meinem letzten Artikel unterschlagen – gab es als Teil dieser Präsentation noch einen weiteren Abschnitt zu sehen. Dieser wiederum hat mir alles andere als gut gefallen. Warum? Weil diese zweite Sequenz aus einem weiter fortgeschrittenen Teil des Spiels das genaue Gegenteil von eben der Sequenz war, die mehr derart gut gefallen hat. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Die Erneuerung einer Videospielikone

Foto: Koelnmesse

Man mag es kaum glauben. 16 Jahre ist es schon her, dass Toby Gard als Teil der Entwicklerschmiede Core Design eine der wichtigsten Videospielfiguren aller Zeiten erschuf. Neben der damals beeindruckenden 3D-Grafik waren es vor allem auch die körperlichen Vorzüge, die sie bei den (damals vorwiegend männlichen) Videospielern berühmt machte und jeder, der sich mit Videospielen beschäftigt, kennt sie noch heute. Lara Croft, was für eine Frau, stark, selbstständig, mutig, vollbusig. Mit ihren akrobatischen Sprungeinlagen und wilden Schießereien durch gefährliche Höhlen und Tempel ließ sie selbst Indiana Jones wie einen ungelenkigen Hobbyarchäologen aussehen (und ja, das sogar vor Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels). weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Friedensverhandlungen?

Die Diskussionen über die Anpassung des Urheberrechts an die Ansprüche einer digitalen Gesellschaft reißen nicht ab. Besonders für den Kulturbereich sind Fragen nach der angemessenen Vergütung geistigen Eigentums zentral.

In der aktuellen Ausgabe von epd-Medien erschien der Artikel »Digitalisierung: Frieden mit den Kulturnutzern im Netz schließen« von Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Zimmermann spricht sich dafür aus, dass der Kulturbereich Frieden mit den Kulturnutzern im Netz schließen solle. »Die Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, endlich flächendeckend tragfähige Modelle zu entwickeln, um im Internet kultur- und kreativwirtschaftliche Güter gegen Entgelt anbieten zu können«. Selbstverständnlich, so Zimmermann weiter, müssen »Urheber und Verwerter […] einen angemessenen wirtschaftlichen Ertrag aus der Nutzung der Werke ziehen können. Nur dann wird es ihnen möglich sein, in weitere Produkte und Dienstleistungen investieren zu können.« weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar