Kulturelle Bildung: Bund stellt 230 Millionen Euro zur Verfügung

Bildungsministerin Annette Schavan stellt die Bündnisse für Bildung vor, Foto: DKR

Bewerbungsfrist zum Förderungsprogramm des Bundes zur Kulturellen Bildung endet
In fünf Tagen läuft die Bewerbungsfrist für das bislang größte Förderungsprogramm des Bundes zur Kulturellen Bildung ab. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert alle interessierten Verbände und Initiativen auf, sich jetzt unmittelbar zu bewerben.

 

Ziel des Programms “Kultur macht stark” ist die Förderung von außerschulischen Bildungs- und Kulturangeboten für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dies können beispielsweise Projekte in Volkshochschulen, Bibliotheken, Chören, Musik- und Theatergruppen oder auch anderen Vereinen sein. Die Förderung der zu gründenden lokalen Bündnisse für Bildung erfolgt über bundesweite Verbände und Initiativen, die sich bis zum 31. Juli mit Konzepten um eine Beteiligung an dem Förderprogramm beim Bundesbildungsministerium (BMBF) bewerben können.
Die Förderung beginnt 2013 und erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. 2013 stellt das BMBF dafür 30 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Folgejahre ist eine Steigerung auf bis zu 50 Millionen Euro geplant. Das heißt, dass bis zu 230 Millionen Euro im Förderungszeitraum zur Verfügung stehen.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: “Kulturelle Bildung ist eine der Schlüsselqualifikationen, ohne die die allgemeine Bildung nur Stückwerk bleibt. Trotz dieser unbestrittenen Bedeutung der Kulturellen Bildung sind die Programme des Bundes und der Länder in diesem Bereich in den letzten Jahren erstaunlich bescheiden gewesen. Durch das neue Programm “Kultur macht stark” wird diese unbefriedigende Situation zumindest bei den zur Verfügung stehenden Fördermitteln des Bundes korrigiert. Ob es auch zu einem inhaltlichen Aufbruch kommen wird, werden die Konzepte der bundesweit tätigen Verbände und Initiativen zeigen, die bis spätestens Ende diesen Monats beim Bundesbildungsministerium eingereicht werden müssen. Die Chancen stehen gut, dass wichtige außerschulische Kulturangebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche durch das neue Bundesprogramm entstehen werden.”
 
Informationen zum Förderungsprogramm “Kultur macht stark” des BMBF finden Sie unter: http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/
REDAKTION Stefanie Ernst | 2 Kommentare
  1. U.a. das Bundespräsidialamt zählt uns zu den verdienstvollen deutschen Künstlern. Ein Arbeitsschwerpunkt ist Werkstattarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir erhielten als in Spandau wohnende Künstler vom Kunstamt Spandau eine Vordruckabsage, obwohl der Mitarbeiter des Kunstamtes Spandau nach Kenntnisnahme des Projektantrages deutlich gemacht hatte, dass er gefördert werden – müsste und wir jedes Jahr gefördert werden könnten.

    Bezirk Spandau – Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Spandau. Kunst und Kultur sind Standortfaktoren. Die in Spandau lebenden Fluxuskünstler Ines Eck und Torsten Kulick bauten die Kunstlandschaft Spandau auf…. “Ich könnte mich stundenlang auf diesen Seiten rumtreiben. … genau so ist es richtig, genau so lässt sich die Kreativität der Kinder wirklich erfassen und entwickeln. Das ist professionell, liebevoll, originell, im eigentlichen Sinne politisch. Solche Projekte mit solch engagierter und gekonnter Anleitung sollte es viel mehr geben!” (Zitat Katja Lange-Müller/Akademie der Künste) Bundestagsabgeordnete Angelika Krüger-Leißner: “Ich bin überzeugt, dass Ihr engagiertes Projekt in Spandau einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und sozialen Integration leistet. Ich würde eine Fortsetzung Ihrer Arbeitsmöglichkeit ausdrücklich begrüßen.”

    KEINE TRANSPARENZ, KEINE MITSPRACHERECHTE, KEINE PROBLEMLÖSUNGSANGEBOTE. WARUM? Im Jobcenter Spandau: Psychoterror: Vergessen Sie Kinder und Jugendliche! Vergessen Sie alle, die kein Geld haben. Das System funktioniert wie eine Maschine. Sie sind in ihr gefangen. Falls Sie nicht resignieren, werden Sie sich eine Kugel in den Kopf schießen… Kulturnation Deutschland, Kulturhauptstadt Berlin, Künstler/Kreative im Hartz4Knast.

    ERBITTEN PROBLEMLÖSUNGSVORSCHLÄGE!
    http://www.kunstlandschaft-spandau.de/werkstaetten.htm

  2. In meinen Augen eine wirklich sinnvolle Investition in die kulturelle Bildung. Letztendlich bleibt aber nur abzuwarten, wie das ganze Anfang 2013 aussehen mag und wirklich genutzt wird.

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