Heute: © 2012 ff.

© derateru / pixelio.de

Am Aktionstag lädt die Heinrich-Böll-Stiftung unter dem Titel „© 2012 ff.“ zu einer Podiumsdiskussion, die die aktuelle Debatte um das Urheberrecht aufgreift:

Keynote:
Sebastian Haupt (Wirtschaftspsychologe)

Moderation:
Agnes Krumwiede (MdB Sprecherin für Kulturpolitik der Bundestagsfraktion der Bündnis 90 /Die Grünen)

Panel:
Nina George (Schriftstellerin, Das Syndikat)
Mario Reese (Bitkom)
Prof. Uli Reuter (Komponist, HFF Potsdam)
Züli Aladag (Regisseur und Produzent)

„Die öffentliche Diskussion um das zukünftige Urheberrecht ist geprägt von Missverständnissen, Emotionen und „…hart gefährlichem
Halbwissen“, so der Musiker Jan Delay im Magazin Der Spiegel16/2012.

Dabei sehen wir eine Netzgemeinde, die ein liberales Urheberrecht propagiert und trotzdem nicht einfach alles umsonst herunter laden will und eine Kreativszene, die den Schutz ihrer Rechte einfordert, ohne die Bürgerrechte anderer beschneiden zu wollen.

Ein wirklicher Dialog zwischen beiden kann nur dann auf Augenhöhe stattfinden, wenn sie ohne Vorurteile und fern ab populistischer Klischees miteinander reden.

Wie man sich verständigen kann, wollen wir an diesem Abend klären.

Mit einer Keynote zur aktuellen Situation, einer prominent besetzten Expert/innenrunde und einer offenen Diskussion mit der Berliner Szene.“

Datum: Mo, 21. Mai 2012, 19.00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Eintritt: Kostenfrei
Ort: THEATER AUFBAU KREUZBERG, Prinzenstraße 85 F, 10969 Berlin (Moritzplatz)
Im AUFBAU HAUS, Eingang über den Prinzenhof
http://www.theater-aufbau-kreuzberg.de/

Fachkontakt und Presseanmeldung:
Christian Römer, E-mail: roemer@boell.de
Presseanmeldung per E-Mail unter: copyright2012ff@web.de
Weitere Infos finden Sie hier.

REDAKTION Andrea Wenger | 3 Kommentare
  1. Diskussion, mit wem?

    Diese Diskussion kann meiner Meinung schon deshalb nicht gelingen, da eine Part, nämlich die Piraten, Anti-Acta Aktivisten, kritische Blogger etc pp nicht beachtet werden.
    Deren Gegenseite wird ausgerechnet durch ein Mitglied von “Das Syndikat” repräsentiert, einer Vereinigung, die ja vor allem durch Blut- und Schmierenpolemik Aufmerksam zu erregen versucht vgl. http://www.ja-zum-urheberrecht.de/aktionen.html.

    Ich persönlich habe die Hoffnung auf ein Lösung auf gegeben.

  2. Noch eine Anmerkung,

    ich habe gerade erst mit Erstaunen fest gestellt, dass es kein Stream der Veranstaltung gibt, wohl nicht einmal Audio als Podcast.

    Das ist schon nicht mehr lächerlich sondern echt frustrierend.

  3. Schoen waere es gewesen Lawrence Lessig einzuladen:
    http://www.youtube.com/watch?v=XmLke0mtYOM&feature=fvsr

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