Theater Rudolstadt mit dabei!

Unter das Motto „Wert der Kreativität“ fügen sich gleich mehrere Aufführungen, die das Theater Rudolstadt rund um den Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2012 zeigt.

Chansonette Uschi Amberger mit ihrem Liederprogramm „Das glaubt mir doch kein Mensch“

Dass man für die Bretter der Theaterwelt nie zu alt wird, beweist Chansonette Uschi Amberger mit ihren Liederprogrammen schon seit vielen Jahren. Ihr Abend „Das glaubt mir doch kein Mensch“ ist autobiografisch gefärbt und erzählt von ersten Rollen und zweiten Chancen, von Kriegsjahren und DDR-Zeiten. Am Klavier begleitet sie am 20. Mai wie gewohnt freundlich-schrullig ihr Pianist und Arrangeur Toni Steidl.

HAMLET UND HORATIO

Shakespeares Tragödie um den Prinzen Hamlet ist auch die Geschichte einer Freundschaft. Der dänische Autor Jesper B. Karlsen hat das große Werk zu einem Stück für Jugendliche ab 12 Jahren umgeschrieben. Mit viel Witz, temporeichen Rollenwechseln und dem nötigen Ernst spielen in „Hamlet & Horatio“ am 20. Mai nur zwei Schauspieler sämtliche Rollen der Tragödie.

Was ist das Erfolgsrezept für einen Künstler? Dieser Frage stellen sich am 19. Mai Georg Wüst in „Der Alleinunterhalter“ und am 20. Mai Antonio Salieri in „Amadeus“. Ist es ein lebenslanges, kontinuierliches Schuften oder ein Pakt mit Gott? Fitzgerald Kusz, fränkischer Mundartdramatiker mit Berliner Mutterwitz, hat mit „Der Alleinunterhalter“ einen berührenden Monolog für einen älteren Schauspieler geschrieben. Ein pensionierter Komiker kommt ins Plaudern, verrät ein paar Berufsgeheimnisse und zittert jeden Abend aufs Neue, ob seine Pointen zünden.

Antonio Salieri erkennt Mozarts Genie, aber er gönnt es ihm nicht. Denn er selbst war es doch, der mit Gott um Ruhm und Anerkennung gehandelt hat! In Peter Shaffers „Amadeus“ wird die Legende, Mozart sei von seinem Konkurrenten Salieri aus Neid vergiftet worden, wieder belebt. Am Theater Rudolstadt spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt Mozarts und Salieris Werke live auf der Bühne ein.

In der Stadt, die als „Schillers heimliche Geliebte“ gilt und in der die beiden großen deutschen Dichter Schiller und Goethe sich das erste Mal begegnet sind, gibt es guten Grund für einen Theaterabend, in dem die beiden ihr Balladenduell aus dem Jahr 1797 wieder aufnehmen. Der Balladenabend „Der Zauberlehrling und sein Handschuh“ am 21. und 22. Mai jeweils 11 Uhr, zeigt, wie Deutschunterricht wieder Spaß machen kann.

DER ZAUBERLEHRLING

Weitere Infos zu Spielzeiten und -orten finden Sie hier.

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

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