Freitags-Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.

Bildung

Drucksache 17/8765 (29.02.2012)
Bildungsarmut durch Alphabetisierung und Grundbildung entgegenwirken
-Antrag der Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-

„I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Bildungsarmut wird hierzulande stärker als in anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vererbt. Unser Bildungssystem ist bei weitem noch nicht in der Lage, dies zu durch- brechen. Analphabetismus und mangelnde Grundbildung sind Formen von Bildungsarmut, die die betroffenen Menschen massiv in ihren sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Teilhabemöglichkeiten einschränken. Gleichzeitig entstehen massive volkswirtschaftliche Schäden etwa durch Fachkräftemangel, die Abhängigkeit von Transferleistungen und eine damit verbundene Vertiefung der sozialen Spaltung. Es ist deshalb im gesamtstaatlichen Interesse, Bildungsarmut durch eine Verbesserung von Alphabetisierung und Grundbildung in allen Generationen zu begegnen. […]“ Weiter

Bürgerschaftliches Engagement

Drucksache 17/8668 (13.02.3012)
Fehlsteuerungen beim Bundesfreiwilligendienst
-Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten der Fraktion der SPD (Drucksache 17/8501)-

„Am 1. Juli 2011 ist das Gesetz zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes in Kraft getreten. Seitdem haben sowohl junge als auch ältere Menschen die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst in unterschiedlichen Bereichen zu leisten. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht und der damit einhergehenden Aussetzung des Zivildienstes wurde es als notwendig erachtet, die Lücke, die der Zivildienst hinterlässt, durch den Bundesfreiwilligendienst zu er- setzen. Dieser Bundesfreiwilligendienst wird durch den Bund gesteuert. Der prägnanteste Unterschied zwischen dem Zivildienst und dem Bundesfreiwilligendienst besteht in erster Linie darin, dass es sich bei dem neuen Dienst um einen Freiwilligendienst handelt und nicht um einen Ersatz- bzw. Pflicht- dienst. Dennoch wurden Strukturen des Zivildienstes übernommen. Beispiels- weise wird das frühere Bundesamt für Zivildienst (BAZ) als Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) und werden die anerkannten Zivildienstplätze als Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst fortgeführt. Anders als der Zivildienst steht der Bundesfreiwilligendienst nun auch Frauen offen; zudem ist der neue Dienst altersoffen gestaltet. […]“ Weiter

Integration/ Migration

Drucksache 17/8540 (24.01.2012)
Zweiter Integrationsindikatorenbericht
-Unterrichtung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration-

„Im Nationalen Integrationsplan von 2007 hat sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Entwicklung der gesellschaftlichen Integration in Deutschland zu messen. Mit dem Ersten Integrationsindikatorenbericht im Jahr 2009 wurde dafür die Grundlage geschaffen. Mit dem Indikatorenbericht werden endlich Forschungslücken geschlossen. Es wird genau aufgezeigt, wo Integrationsmaßnahmen greifen und Fortschritte zu verzeichnen sind, aber auch, wo noch Handlungsbedarf besteht. […]“ Weiter

Drucksache 17/8311 (22.12.2011)
Migrationsbericht 2012
-Unterrichtung durch die Bundesregierung-

„Der hier vorliegende Migrationsbericht, der im Auftrag der Bundesregierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt wurde, behandelt ausführlich das Migrationsgeschehen in Deutschland im Jahr 2010 und zusätzlich die Zu- und Abwanderung seit Beginn der 1990er Jahre. […]“ Weiter

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

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