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Januar 2012
Vom NIP zum NAP – Eine Bewertung des 4. Integrationsgipfel der Bundesregierung
Heute findet unter Beteiligung des Deutschen Kulturrates der fünfte Integrationsgipfel der Bundesregierung in Berlin statt. Überschattet von den Morden mit rechtsextremem Hintergrund sollen nach Angaben der Bundesregierung auf dem Integrationsgipfel die Themen Sprachförderung, Migranten im öffentlichen Dienst, bürgerschaftliches Engagement sowie Medien und Integration im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Nationale Aktionsplan Integration vorgestellt. Er wurde von Bund, Ländern, Gemeinden und Vertretern der Zivilgesellschaft gemeinsam erarbeitete. Rückblickend zieht Max Fuchs sein Fazit zum vorausgegangenen Integrationsgipfel. weiterlesen
Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen
Der Deutsche Kulturrat ist Mitunterzeichner der Erklärung „Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen“. Diese wurde heute auf der Bundespressekonferenz vorgestellt. Neben der lückenlosen Aufklärung rufen die Unterzeichner zu Solidarität und Mitgefühl gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen auf:
Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen – Morde aufklären,
Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen
Die Mordserie und die Anschläge der rechtsextremen Terrorgruppe haben uns erschüttert. Unfassbar ist, dass die untergetauchte Gruppe mit Unterstützung eines breiten Netzwerks mehr als ein Jahrzehnt unbehelligt Gewalttaten begehen konnte. Und dies trotz Beobachtung der Neonazi-Szene durch Verfassungsschutz und andere staatliche Organe. weiterlesen
SYLVIA STUHR – Wert210512Kunst©

Wert210512Kunst
Die Kunstaktion wird am 21.05.12 von 12 bis 21 Uhr im öffentlichen Raum stattfinden. In dieser Zeit werde ich einen mit Kunst gefüllten Einkaufswagen durch Shopping Center, Supermärkte und Einkaufsmeilen schieben und die im Wagen liegende Kunst den Passanten zum Kauf anbieten. Ziel ist es, mittels dieser Aktion mit Menschen über den WERT DER KREATIVITÄT ins Gespräch zu kommen. weiterlesen
Sammlungsauftrag und Finanzzwänge – Leitfaden zum verantwortungsbewussten Sammeln vorgelegt

Veröffentlichung: Nachhaltiges Sammeln. Ein Leitfaden zum Sammeln und Abgeben von Museumsgut; Cover
Bei der Pressekonferenz am 26.01.2012 hat der Deutsche Museumsbund als bundesweite Interessenvertretung der deutschen Museen den Leitfaden „Nachhaltiges Sammeln“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Leidfaden soll den Museen behilflich sein, um sich dem schwierigen wie sensiblen Thema des verantwortungsbewussten Sammelns professionell zu nähern. Die Orientierung bei mitunter riesigen und vielseitigen Beständen zu bewahren, ist nicht immer einfach. Die Sammlungskonzepte, wie sie im Leitfaden gefordert werden, sollen Abhilfe schaffen. Zum einen erfreuen sich viele Museen einer großen Anzahl an Exponaten. Zum anderen sind sie mit begrenzten Depotflächen ausgestattet. Zudem sind finanzielle wie personelle Ressourcen häufig knapp bemessen. Diesen Herausforderungen gilt es sich zukünftig zu stellen. Bei aller Strategie ist es jedoch wichtig zu erwähnen, dass „Sammeln die Kernaufgabe der Museen [bleibt]. Diese Publikation ist kein Freibrief für den Sammlungsausverkauf“, so Dr. Volker Rodekamp, Präsident des Deutschen Museumsbundes.
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Freitags-Service II: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de
Drucksache 17/8485 (24.01.2012)
Antrag der Abgeordneten der Fraktion der SPD
Kultur für alle – Für einen gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur, Information und Kommunikation
Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
„Die kulturelle und mediale bzw. informationelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist Grundlage ihrer Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung, Mitgestaltung und Mitwirkung dieser Menschen. Nur durch den gleichberechtigten Zugang zu kulturellen und medialen Angeboten sowie barrierefreien Informationen wird der Anspruch der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), Menschen mit Behinderungen uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, eingelöst. Menschen mit Behinderungen sind eine Ziel- und Nutzergruppe wie jede andere auch. […]“ weiter
Freitags-Service I: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de
Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.
Auswärtige Kulturpolitik
Drucksache 17/8326 (11.01.2012)
Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik 2010/2011
-Unterrichtung durch die Bundesregierung-
„Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung mit Beschluss vom 15. Juni 1994 aufgefordert, jährlich einen Sachstandsbericht zur Auswärtigen Kulturpolitik vorzulegen1. Der hier vorliegende 15. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik stellt die Aktivitäten der Bundesregierung im Zeitraum August 2010 bis einschließlich September 2011 dar. weiterlesen
366+1 Konzerte im Jahr der Kirchenmusik

© EKDkultur / Andreas Schoelzel
Das Jahr 2012 ist im Rahmen der Lutherdekade dem Thema Reformation und Musik gewidmet. In diesem Sinne erklingt an jedem der 366 Tage des Schaltjahres ein Konzert, ein musikalischer Gottesdienst oder eine Soiree in einer offenen Kirche in Deutschland. In der Osternacht findet ein zusätzliches Konzert statt. „366+1 – Kirche klingt“ ist ein im Dominoprinzip verbundenes Band der Kirchenmusik, das sich seit dem 1. Januar 2012 durch die Bundesrepublik zieht. Im heutigen Kurzinterview blickt Klaus-Martin Bresgott, Verantwortlicher für Konzeption und Organisation des Projektes, auf den Start der Konzertreihe zurück und gibt einen Ausblick auf deren Fortlaufen.
kulturstimmen: Welche Idee steht hinter der Konzertreihe „366+1, Kirche klingt 2012“?
Klaus-Martin Bresgott: Die Idee ergab sich ursprünglich aus der eigenen Praxis: Jahrelang war ich als freiberuflicher Musiker bundesweit unterwegs und stellte fest, dass es überall agile Kirchenmusiker und dies- und jenseits der Kirchenmauern eine ermutigende kirchenmusikalisch aktive Szene gibt – aber alle wissen nur bedingt voneinander. weiterlesen
Für den Aktionstag öffnet das vogtländer Kunsthaus Eigenregie seine Pforten

Das Malatelier im Kunsthaus Eigenregie
In Eschenbach steht am 21. Mai ab 14.00 Uhr das gesamte Kunsthaus Eigenregie mit Galerie und Ateliers dem Besucher offen. Außerdem wird eine Sonderedition Druckgrafik angeboten. Aber die Besucher können auch selbst Kunst schaffen: Ab 15.00 Uhr beginnt eine Malaktion zum Mitmachen – Thema „Druck machen für mehr Kreativität“- alle sind aufgefordert an einem 5 Meter langem Bild gemeinsam zu arbeiten – ein Banner für die Kunst soll entstehen und jeder ist eingeladen mitzuwirken. weiterlesen
Sag’s auf deutsch oder raus mit der Sprache?!
Kampagnen, die das Thema Integration durch Sprache beinhalten, scheinen im Trend zu liegen. Die Deutschlandstiftung Integration fordert u.a. via YouTube-Film die Zuschauer auf „Raus mit der Sprache. Rein ins Leben.“ Ziel ist es, die Chancengerechtigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu fördern. Gezielte Sprachförderung uns gute Deutschkenntnisse sind, ebenso wie bei der RTL-Kampagne „Sag’s auf Deutsch“ der Dreh und Angelpunkt der gesellschaftlichen wie kulturellen Teilhabe.
Ob Collien Fernandes (Moderatorin und Model), Arthur Abraham (Box-Weltmeister im Mittelgewicht) oder Nazan Eckes (Moderatorin) und Wladimir Klitschko (Boxer) – über einen Mangel an Prominenz können beide Kampagnen nicht klagen.
Doch welche gefällt besser? Schaut selbst:

Trys Keturiose aus Litauen gleich viermal am Aktionstag

Trys Keturiose Kirche by Keiici Kagi
Im Rahmen des Aktionstages tritt das litauische Frauenensemble Trys Keturiose bei gleich vier Konzertveranstaltungen der Reihe “Klangkosmos NRW” auf.
Das Vokalensemble wurde 1984 gegründet und widmet sich dem Repertoire litauischer Polyphonien, den Sutartinés, die seit 2010 auf der UNESCO Liste des Immateriellen Weltkulturerbes stehen. Sutartinés („sutarti“ = im Einklang sein) ist eine einzigartige Form litauischer Musik mit über 500 Jahre alten Geschichte. Sie wird von Frauen gesungen, existiert jedoch auch in instrumentaler Form, gespielt von Männern mit Dudelsack, Hörnern, Trompeten und Flöten, sowie als feierlicher Kreistanz. weiterlesen


