Dezember 2011

Frohe Weihnachten und ein gesundes, neues Jahr!

Foto: Theresa Brüheim

Am 21. Mai 2011, dem Tag der kulturellen Vielfalt, hat der Deutsche Kulturrat erstmals einen Aktionstag zum Thema „Kultur gut stärken“ ausgerichtet. Dieser wurde dank vieler engagierter Partner aus dem Kulturbereich ein großer deutschlandweiter Erfolg. Auch im kommenden Jahr sind Sie alle herzlich eingeladen, sich am Aktionstag 2012 zum Thema „Wert der Kreativität“ aktiv zu beteiligen.

Wir freuen uns auf ein kulturpolitisch spannendes Jahr 2012 und möchten Ihnen für Ihr Interesse, Ihr Lob und Ihre Kritik danken.

Wir wünschen Ihnen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes, neues Jahr.

Ihr Team von Kulturstimmen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

IndieKultur im Kurzinterview!

IndieKultur ist ein junger gemeinnütziger Verein mit dem Ziel kulturinteressierte Menschen zusammenzubringen, kulturelle Szenegrenzen aufzubrechen und branchenübergreifend Unterstützung für Kulturgestalter zu bieten. Im heutigen Kurzinterview gibt Marcel Belledin, Projektverantwortlicher von IndieKultur, einen Einblick in Idee und Funktionsweise des Vereins.

kulturstimmen: Was ist genau IndieKultur?

Marcel Belledin: Die Webseite wird ein „Veranstaltungskalender, Netzwerk und Forum in einem“. Als passende Bezeichnung hat sich das Wort „Bewegung“ angeboten, da es ein Ziel der Seite ist, die Zeit die man online verbringt so kurz wie nötig zu halten, um Menschen insbesondere offline zu treffen, mit denen man sich austauschen möchte. weiterlesen

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Phineo: Herber Wind von vorne

Bericht von der öffentlichen Sitzung des Unterausschusses “Bürgerschaftliches Engagement” des Deutschen Bundestages am 14. Dezember 2011 zum Thema “Wirkungsmessung von gemeinnütziger Arbeit”

Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagements des Deutschen Bundestags informiert sich über Phineo
Von Gabriele Schulz

Anfang des Jahres ist die Weihnachtsspendenstimmung vorbei, die großen Spendengalas im Fernsehen sind beendet und für viele kommt das harte Erwachen im Monat Januar, wenn im Portemonnaie besondere Ebbe herrscht. weiterlesen
REDAKTION Stefanie Ernst | 1 Kommentar

Freitags-Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.

Bürgerschaftliches Engagement

Drucksache 17/7653 (9.11.2011)
Keine Anrechnung von Aufwandsentschädigungen für bürgerschaftliches Engagement auf Leistungen nach dem Zweiten und Zwölften Buch Sozialgesetzbuch
-Antrag der Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE-
„Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Derzeit gibt es mehr als 23 Millionen bürgerschaftlich engagierte Frauen und Männer in Deutschland. Ausgeübt wird dieses Engagement vornehmlich in Vereinen, Initiativen, Stiftungen und Verbänden. Bürgerschaftlich Engagierte sorgen u. a. dafür, dass Sportvereine und die freiwilligen Feuerwehren ihren Betrieb aufrechterhalten können. Darüber hinaus findet bürgerschaftliches Engagement in politischen Initiativen statt und trägt so zur Etablierung und Stärkung demokratischer Strukturen jenseits der Parlamente und Kommunalvertretungen bei. weiterlesen

REDAKTION Andrea Wenger | Hinterlasse einen Kommentar

Türkei – Modell für die arabischen Länder

Von Reinhard Baumgarten

Seit Anfang des Jahres spricht die ganze Welt vom „arabischen Frühling“. Die Menschen in Tunesien, Ägypten und Libyen haben sich ihrer langjährigen autokratischen Herrscher entledigt. Im Jemen und in Syrien halten Demonstrationen und Rufe nach Regimewechsel an. In die Jahrzehnte währende Stagnation der arabischen Länder ist Bewegung gekommen. Endlich. Aber leider spät. Möglicherweise zu spät.

Die Bezeichnung „arabischer Frühling“ ist ein Euphemismus. Die Entwicklung in diesen Ländern ist besorgniserregend. Von demokratischem Aufbruch kann bislang keine Rede sein. Wie auch? Demokratie ist nur möglich, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Neben einem mündigen Volk bedarf es dazu wirtschaftlicher Perspektiven und zivilgesellschaftlicher Strukturen. Deren Aufbau und die Herausbildung eines demokratischen Bewusstseins in allen Teilen der Bevölkerung werden Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Ägypter, Tunesier und Libyer können nicht die Demokratiemodelle von Deutschland, Frankreich oder Belgien kopieren. Sie müssen ihre gesellschaftlichen, kulturellen, geschichtlichen und religiösen Eigenheiten berücksichtigen und eigene demokratische Profile entwickeln. weiterlesen

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

Freitags-Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle.

Kulturpolitik allgemein

Drucksache 17/7700 (10.11.2011)
Unterrichtung durch die Bundesregierung

Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus Antisemitismus in Deutschland – Erscheinungsformen, Bedingungen,Präventionsansätze
Hier besonders S. 64: Antisemitismus im politischen Diskurs, in Kultur und Alltag

Berücksichtigt werden Drucksachen zu folgenden Themen: Auswärtige Kulturpolitik, Bildung, Bürgerschaftliches Engagement, Daseinsvorsorge, Erinnern und Gedenken, Europa, Föderalismusreform Informationsgesellschaft, Internationale Abkommen mit kultureller Relevanz, Kulturelle Bildung, Kulturfinanzierung, Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, Kulturpolitik allgemein, Kulturwirtschaft, Künstlersozialversicherungsgesetz, Medien, Soziale Sicherung, Steuerrecht mit kultureller Relevanz, Stiftungsrecht und Urheberrecht.

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar