September 2011

aktuelle Bilder “30 Jahre Deutscher Kulturrat und Kulturgroschen 2011″

Die Feierlichkeiten „30 Jahre Deutscher Kulturrat” und “Kulturgroschen 2011“, der an Prof. Wolfgang Huber verliehen wurde, sind vorüber. Die tollen Eindrücke des Abends bleiben. Für alle, die leider nicht anwesend sein konnten sowie für alle, die den Abend noch mal „nacherleben“ möchten, hier einige Impressionen:

Kara Huber, Wolfgang Huber, Bernd Neumann, Max Fuchs und Jürgen Flimm

Max Fuchs, Präsident des Deutschen Kulturrates, bei der Rede zum 30-jährigen Jubiläum des Deutschen Kulturrates

Das Ensemble Quintakt sorgte für tolle musikalische Unterhaltung während des Abends

Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei seiner Rede anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kulturrates

Die Laudatio auf Wofgang Huber, Kulturgroschenpreisträger 2011, hielt der Intentant der Berliner Staatsoper Jürgen Flimm

Zu den Gästen zählten u.a. Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto, Klaus Staeck (Präsidenten der Akademie der Künste) - im Bildvordergrund-, sowie Olaf Schwencke und Karla Fohrbeck - linker Bildrand-, die die Anfänge des Deutschen Kulturrat maßgeblich begleiteten

Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag und Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Monika Grütters begrüßt den Kulturgroschenpreisträger Wolfgang Huber

Die Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates, Regine Möbius, neben Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse

Altbischof Wofgang Huber hat den Kulturgroschen 2011 von Max Fuchs überreicht bekommen

Vizepräsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner, und Monika Grütters

Jürgen Flimm gratuliert Wolfgang Huber zum Preis

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrates, und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, beim anschließenden Stehempfang

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Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle. Heute: Kulturausgaben in Zeiten der Finanzkrise, Kürzungen bei soziale Stadt, Digitalisierung des Filmerbes, Arbeitsverhältnisse von KünstlerInnen. weiterlesen

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Nachgefragt: Kurzinterview der Woche “Workshop: EduDance für Pädagogen”

 

Zulu-Tanz beim Workshop

Stefanie Ernst: An wen richten sich die EduDance-Workshops?
Dr. Gertrud Kamper: An alle Pädagoginnen und Pädagogen, welche kreative und lustvolle Bewegung in ihrer Arbeit einsetzen möchten. Unabhängig von der Altersstufe, mit der sie arbeiten – unabhängig vom Fach, das sie unterrichten bzw. den Kenntnissen und Fähigkeiten, welche sie vermitteln wollen. Es werden keine tänzerischen Erfahrungen oder Kenntnisse vorausgesetzt – nur Beherrschung des jeweils eigenen Fachs/Gegenstands. Das Spektrum der Kolleginnen und Kollegen, welche davon profitieren können, reicht von KiTa-Erzieherinnen über Lehrkräfte aller Schulstufen (auch der nachholenden Schulabschlüsse) und Lerntherapeutinnen und -therapeuten bis zu Dozentinnen und Dozenten in der Erwachsenenbildung (auch der Erwachsenen-Alphabetisierung und -Grundbildung). weiterlesen

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Ein ungewöhnliches Jubiläumsgeschenk • von Olaf Zimmermann

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

Der Deutsche Kulturrat wird 30 und macht sich selbst mit der Einrichtung einer Satzungskommission (siehe auch Satzung des Kulturrates) ein eigenwilliges Geschenk. Mancher wird bei diesem Geschenk eher die Stirn runzeln und mehr an eine Last als an eine Freude denken. Und sicher wird die Arbeit in der Kommission kein Zuckerschlecken werden, denn es geht um viel. weiterlesen

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Kulturrat: Wie alles begann – zwei Blicke auf die Gründerjahre

Karla Fohrbeck und Andreas Joh. Wiesand

Morgen feiert der Deutsche Kulturrat sein dreißigjähriges Bestehen. Karla Fohrbeck und Andreas Joh. Wiesand blicken zurück auf turbulente Anfangsjahre.Gabriele Schulz im Gespräch mit Karla Fohrbeck und Andreas Joh. Wiesand

Karla Fohrbeck und Andreas Joh. Wiesand leisteten seit den 1970er Jahren entscheidende Vorarbeiten zur Etablierung eines Deutschen Kulturrates. Ihre kultursoziologischen, -politischen und -wirtschaftlichen Studien haben Maßstäbe gesetzt. Beide haben in den Anfangsjahren den Deutschen Kulturrat persönlich geprägt und auch finanziell unterstützt. Sie erzählen die Geschichte der Gründung des Deutschen Kulturrates aus ihrer Sicht. weiterlesen

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30 Jahre Interessenvertretung für Kultur

Am 14.09.1981 wurde der heutige Spitzenverband der Bundeskulturverbände gegründet und prägt seither durch seine Arbeit das kulturpolitische Geschehen auf Bundesebene, stets mit Blick auf die Belange der Kunst- und Kulturschaffenden, der Kulturwirtschaft, der Kultureinrichtungen und der Kulturvermittler in den Ländern, Städten und Kommunen. 234 Bundeskulturverbände und Organisationen haben sich in acht Sektionen dem Deutschen Kulturrat e.V. angeschlossen. Das Anliegen des Deutschen Kulturrates ist es, kultur- und medienpolitische Problemfelder zu benennen und Handlungsperspektiven aufzuzeigen. Dies geschieht vor allem anhand der durch Expertinnen und Experten in den themenspezifischen Fachausschüssen erarbeiten Empfehlungen und Stellungnahmen. Thematisch reichen diese Positionspapiere vom Urheberrecht über soziale Fragen bis hin zu Fragen der kulturellen Bildung. Seit einigen Jahren engagiert er sich verstärkt auch auf dem europäischen Parkett. Ein weiteres wichtiges Sprachrohr stellt politik und kultur (puk), die Zeitung des Deutschen Kulturrates, dar. Die erste puk erschien im Jahr 2002. Nach fast zehn Jahren kulturpolitischer Berichterstattung nimmt puk eine besondere Stellung in der Medienwelt ein und die nicht zuletzt durch die Themenbeilagen „inter|kultur“ und „Islam Kultur Politik“ begründet ist. weiterlesen
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Istanbul – In die Stadt • Von Reinhard Baumgarten

Istanbul

Istanbul. In dieser Stadt werde ich die kommenden Jahre leben. Ich werde sie verlassen, wenn ich nach Griechenland, Zypern oder in den Iran reise, um von dort zu berichten. Ich werde sie verlassen, wenn ich nach Stuttgart, Heidelberg und Oberhessen fahre, um meine Familie zu besuchen. Und ich werde sie verlassen, wenn ich Kleinasien erkunde, diese unglaublich schöne und berückend vielfältige Landbrücke zwischen Südosteuropa und Westasien. weiterlesen

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Service: Bundestagsdrucksachen aus den Bereichen Kultur und Medien

Rainer Sturm / pixelio.de

Einmal wöchentlich stellen wir die Bundestagsdrucksachen mit kulturpolitischer Relevanz für Sie zusammen. Berücksichtigt werden Kleine und Große Anfragen, Anträge, Entschließungsanträge, Beschlussvorlagen, Schriftliche Fragen, Mündliche Fragen sowie Bundestagsprotokolle. Berücksichtigt werden Drucksachen zu folgenden Themen: Auswärtige Kulturpolitik, Bildung, Bürgerschaftliches Engagement, Daseinsvorsorge, Erinnern und Gedenken, Europa, Föderalismusreform Informationsgesellschaft, Internationale Abkommen mit kultureller Relevanz, Kulturelle Bildung, Kulturfinanzierung, Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, Kulturpolitik allgemein, Kulturwirtschaft, Künstlersozialversicherungsgesetz, Medien, Soziale Sicherung, Steuerrecht mit kultureller Relevanz, Stiftungsrecht und Urheberrecht. weiterlesen

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Nachgefragt: Kurzinterview der Woche Projekt “Kunst kann man nicht essen”

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Im Rahmen des Projekts „Kunst kann man nicht essen“ wird die junge Künstlerin Laura Vogler mehrer Monate lang von Marike Strucke und ihrer Kamera begleitet. Das Projekt verschafft spannende Einblicke in den Alltag einer Künstlerin. Der erste Teil der Dokumentation wurde bereits ausgestrahlt (siehe Film oben). Grund genug, um bei Marike Strucke, der Autorin und „Kamerafrau“ von „Kunst kann man nicht essen“, nachzufragen…. weiterlesen

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Heute würde Luther twittern

Lutherstube

Reformation und Neue Medien • Von Johannes Süßmann

Auf den ersten Blick erscheinen Luthers Äußerungen als Inbegriff von Authentizität. Wenn jemand „amore et studio elucidande veritatis“ spricht, „aus Liebe zur Wahrheit und dem Eifer, sie erscheinen zu lassen“ (so die ersten Worte der 95 Thesen von 1517), dann verpflichtet er sich selbstlos auf höhere Werte. Wenn er seine Ausführungen mit „Jesus“ beginnt und mit „Amen“ beendet, (so in „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ von 1520), dann adressiert er den Allerhöchsten mit, vor dem nichts verborgen bleibt. Und wenn jemand unter Lebensgefahr sagt, er könne nicht gegen sein Gewissen sprechen, „Gott helfe mir, Amen!“ (so in dem Bericht über das Verhör vor dem Wormser Reichstag 1521), dann ist dies existenziell beglaubigt. Jeder Hintergedanke wird durch solche Rahmungen ausgeschlossen. Als unmittelbare Bekenntnisrede kommt Luthers Sprache uns entgegen. So hat sie im Deutschen stilprägend gewirkt. weiterlesen

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