Amateurtheaterbühnen vor dem Aus?

© BDAT; Deutsche Amateurtheatertage 2008

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) sieht den Fortbestand der auf Vielfalt und Ehrenamt angelegten breiten Kulturlandschaft in Deutschland gefährdet. Hintergrund ist, dass die kostenfreien Frequenzen von 790 bis 862 Megahertz, die vor allem die Freilichtbühnen bislang nutzen, teilweise bereits ab Sommer 2011 nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Diese Neuerung basiert auf der Versteigerung der entsprechenden Frequenzen durch die Bundesnetzagentur, die den bundesweiten Aufbaus des Breitbandnetzes vorantreiben will.

Freilichtbühnen und Amateurtheaterbühnen stehen deshalb vor einem großen Problem: die bis dato genutzten Geräte können nach der Frequenzänderung nicht mehr genutzt werden. Nach Angaben des Bund Deutscher Amateurtheater müssen Ersatzgeräte angeschafft werden, die je nach Größe der Bühnen zwischen 10.000 bis zu 50.000 Euro teuer sein werden. 

Der Präsident des BDAT, Norbert Radermacher, appellierte in einer Presseerklärung: „Wir erwarten daher, dass sich die Politik wie auch die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur dieses Problems annehmen und kurzfristig ein überlebensfähiges Angebot für unsere Amateurtheaterbühnen vorlegen“.

Zum ausführlichen Appell gelangen Sie hier.

Nähere Infos auf den Seiten des BDAT.

 

 

REDAKTION Stefanie Ernst | Hinterlasse einen Kommentar

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